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Au-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé

Au-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé

Judith Liehr·14. November 2025

Fieneé ist seit Mitte Mai als Au-Pair in Napier. Hier schildert sie ihre Eindrücke:

---

Kia ora!

Ich bin nun seit fast 5 Monaten als Au Pair hier in Neuseeland - wie verrückt, die Zeit vergeht wie im Fluge…

Zusammen mit meiner alleinerziehenden Gastmutter, meinem 5 jährigen Gastkind und zwei Hunden leben wir hier in einem kleinen Haus, welches nur 10min. Fußweg vom Meer entfernt liegt.

Zu Beginn wurde mir von meiner Gastmutter die Stadt, die Schule meines Gastkindes und alle relevanten Informationen erklärt. Schnell habe ich eine Routine für mich und meinen täglichen Aufgaben gefunden.

Meine Gastmutter ist von Beruf Hebamme, demnach habe ich keine wirklich festen Arbeitszeiten und jeder Tag sieht etwas anders aus. In der Regel sieht ein typischer Tag aber wie folgt aus:

Während das Kind in der Schule ist, kümmere ich mich um den Haushalt (Wäschewaschen, Staubsaugen, Geschirrspüler ein-/ausräumen, Wohn-/Kinderzimmer aufräumen und die Einkäufe auspacken).

Nachdem die Arbeit von rund 1,5h erledigt ist, habe ich bis ich das Kind um 14.45 Uhr von der Schule abholen muss Freizeit.

Die freie Zeit nutze ich, um ins Gym zu gehen, einen Spaziergang am Meer oder in einen der vielen schönen Naturreservaten zu unternehmen oder meine Freunde im Café zu treffen. Wenn ich das Kind am Nachmittag von der Schule abhole, betreue ich es, bis die Mutter um 17 Uhr von der Arbeit kommt. An meist zwei Tagen die Woche kommt es auch vor, dass eine Geburt ansteht und ich mein Gastkind 24h betreue, sodass ich noch Abendessen koche, das Kind zu Bett bringe und die Morgenroutine durchführe. Samstags muss ich von ca.10-14 Uhr aufpassen, während meine Gastmutter Hausbesuche durchführt. Diesen Tag nutze ich, um mit meinem Gastkind Ausflüge ins Schwimmbad, ins Aquarium, auf den Spielplatz, oder auf einen der vielen lokalen Straßenfesten zu unternehmen. Am Sonntag habe ich in der Regel frei.

Nach der ersten Woche, wo allmählich die ersten Eindrücke verarbeitet und die Spannung abgefallen ist, fühlte ich mich zunächst etwas einsam - in einem fremden Land, ohne irgendwen zu kennen. Von der kooperierenden Agentur vor Ort habe ich eine Liste mit Kontaktdaten anderer Au Pairs hier in Neuseeland erhalten. Dort habe ich jemanden gefunden, die in der gleichen Stadt wohnt. Sie hat mich dann direkt in eine Gruppe vernetzt mit weiteren Au Pairs aus der Region. Gemeinsam in der Gruppe haben wir verschiedene Sachen unternommen, wie z.B ein Weintasting gemacht, ins Café oder in eine Bar gegangen - durch sie habe ich mich schnell wieder wohlgefühlt und das Gefühl vom Alleinsein verschwand. Wir hatten ca. 1,5 Monate zusammen, bevor sich alle von ihnen ca. zeitgleich am Ende ihres Aufenthalts befanden. Schnell habe ich aber neue Leute kennengelernt durch Facebook-Seiten und WhatsApp-Gruppen (NZ Backpacker / NZ Au Pair). Ein Tipp ist auch das Herunterladen von Bumble, diese App bietet neben der Dating Funktion nämlich auch die Möglichkeit Freunde zu finden unter der Funktion ,,Bumble-BFF“. Dies hat mir dazu verholfen neben Reisenden, auch Kiwi Freunde zu finden und so noch besser in die neuseeländische Kultur einzutauchen.

Ein Leben eines Au Pairs kann manchmal wirklich nervenzerrend und anstrengend sein - Arbeit mit Kindern inkludiert eben auch, dass sie ihre Grenzen austesten, einen eigenen Willen haben, es schlechte und chaotische Tage gibt, an denen nicht immer alles perfekt nach Plan verläuft. Doch genau darin liegt ein großes Learning: Gelassener werden und akzeptieren, dass nicht jeder Tag ,,Perfekt“ verlaufen muss. Trotz des teils stressigen Alltags gibt es aber immer wieder Momente, die einem vor Augen führen, warum die Arbeit mit Kindern aber dennoch sehr erfüllend sein kann - mein Gastkind z.B sieht mich als ihre große Schwester und stellt mich neuen Leuten immer freudenstrahlend und stolz mit ,,das ist meine Schwester“ vor - dies bringt mein Herz immer sehr zum Schmelzen.

Insgesamt bin ich unglaublich froh diesen Schritt gegangen zu sein: Die unglaublich freundliche und aufgeschlossene Kiwi-Kultur kennengelernt zu haben, die verschiedenen Orte Neuseelands mit Ihrer surreal schönen Natur zu bereisen und sich mit jungen Menschen aus aller Welt zu vernetzen. Das Au-Pair-Dasein hat meine persönliche Entwicklung sehr gefördert. Durch die Übernahme von Verantwortung, das Treffen von Entscheidungen und das Zurechtfinden in einem komplett ungewohnten Umfeld, sind wertvolle Erfahrungen fürs Leben!

Die letzten 4 Monate meines Aufenthaltes brechen nun an und ich bin schon sehr gespannt, was diese Zeit noch für mich bringt und welche Erfahrungen ich noch sammeln darf…

Abschließend möchte ich mich noch bei der hervorragenden Betreuung durch Kulturist bedanken. Ich habe mich durch das ,,Kulturkit“ sehr gut vorbereitet und informiert gefühlt. Meine Ansprechpartnerin war immer sehr schnell erreichbar und es wurde sich auch aktiv selbst nach der Zufriedenheit des Aufenthaltes erkundigt - hier habe ich jederzeit das Gefühl vermittelt bekommen, dass das Wohlergehen an erster Stelle steht.

Liebe Grüße und viel Mut für alle zukünftigen Au Pairs!!! : )

Fieneé

--

Vielen Dank für Ihren Bericht, Fieneé – und auch für Ihre netten Worte an uns. :)

Wir haben uns sehr darüber gefreut und wünschen Ihnen noch weiter eine tolle Zeit als Au-Pair in Neuseeland!

Au-PairErfahrungsbericht