
Au-Pair in Island
Möchtest du die Insel aus Feuer und Eis möglichst authentisch kennenlernen? Hast du Spaß an Kinderbetreuung und konntest damit auch schon etwas Erfahrung sammeln? Dann ist ein Au-Pair-Aufenthalt in Island sicher das Richtige für dich!
Deine isländische Gastfamilie wird dich als Familienmitglied auf Zeit bei sich aufnehmen. Im Gegenzug bietest du verantwortungsvolle Hilfe bei der Kinderbetreuung und leichten Haushaltstätigkeiten.
Island ist kreativ und hält seine Bewohner in Bewegung. Alle zehn Jahre gibt es einen größeren Vulkanausbruch, alle zehn Jahre einen neuen Berg oder sogar eine neue Insel, für die ein Name erfunden werden muss. Die Landschaft befindet sich in dauernder Schöpfung, das Wetter ändert sich im Minutenrhythmus. Wenn du Schnee zur Mittsommernacht und Barcelona-Tage zu Weihnachten erleben möchtest, dann verbringe deinen Au-Pair-Aufenthalt in Island!
- ca. 30 Std. pro Woche leichte Hausarbeit und Kinderbetreuung
- 1–2 Abende pro Woche babysitten
- bei 6-monatigem Aufenthalt: Gastfamilie zahlt die Rückreise
- bei 12-monatigem Aufenthalt: Hin- und Rückflug werden übernommen
- Alter zwischen 18 und 30 Jahren
- ledig und kinderlos
- mindestens befriedigende Englisch- oder Isländisch-Kenntnisse
- abgeschlossene Schulausbildung (mindestens Realschulabschluss)
- Kinderbetreuungs- und Charakterreferenzen
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- ärztliches Attest
- Führerschein (von Vorteil)
- Nichtraucher (von Vorteil)
- europäische Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in Deutschland

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Island
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Der Golden Circle
Nur etwa eine halbe Stunde von Reykjavik entfernt kann man auf dieser Route drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Island anschauen: Den Nationalpark Pingvellir (oder Thingvellier), den gigantischen Wasserfall Gullfoss und die Geysire Strokkur und Geysir. Im Nationalpark Pingvellir kann man während eines Erkundungsgangs die nordamerikanische Kontinentalplatte verlassen und man steht nach ein paar Metern auf geologischem Niemandsland, denn die eurasische Kontinentalplatte liegt ein paar Kilometer weiter süd-östlich. Die Wassersäulen der Geysire kann man oft schon bei der Anfahrt aus weiter Entfernung sehen. Erwähnenswert: Strokkur und Geysir, da muss man aufpassen, denn Strokkur ist ein Geysir und Geysir ist der Geysir. Dieser „kleine Bruder“ von Strokkur ist quasi die Mutter aller Geysire und Namensgeber für seine Artgenossen auf der ganzen Welt. Der Gullfoss ist der wohl berühmtesten Wasserfall Islands – er fällt über zwei Stufen mehr als 30 Meter tief und setzt dabei gewaltige Kräfte frei.

Westfjorde
An den Westfjorden kann man noch die unberührte, raue Natur Islands und riesige Papageientaucherkolonien bestaunen. Man findet das Wahrzeichen Islands vor allem an den Vogelklippen von Látrabjarg. Der bekannteste Ort in der Region ist Isafjördur – ein guter Ausgangspunkt für eine Entdeckungstour. Es gibt dort auch ein Fischereimuseum. Die Westfjorde kann man erwandern, per Fahrrad oder mit dem Auto erkunden. Es geht im Zick-Zack-Kurs von Bucht zu Bucht und die einzelnen Fjorde sind voller heißer Quellen und malerischer Ausblicke. Das 22.000 Quadratkilometer große Labyrinth aus Halbinseln ist einzig an einer etwa 7 km langen Landbrücke mit dem Festland verbunden. Sie sind allerdings nur in den Sommermonaten (Mai-September) gut zugänglich, denn im Winter schneit es hier recht heftig. Da die Gegend recht dünn besiedelt ist, werden die Straßen dann nicht regelmäßig geräumt.

Mývatn Naturreservat
Mondähnliche Landschaften, unberührte Natur, aktive Vulkane mit schillernden Kraterseen, riesige geothermale Gebiete, in denen es aus dem Boden dampft, schwarze Lavafelder und zwei der eindrucksvollsten Wasserfälle in Europa (Dettifoss und Godafoss) erwarten dich in diesem Naturreservat. Der Godafoss erstreckt sich über eine Breite von über 30 Metern! Der See Mývatn liegt in einem auch heute noch stark vulkanisch aktiven Gebiet. Er entstand vor rund 3.500 Jahren nach einem Vulkanausbruch und erhielt seine heutige Form nach einem weiteren Ausbruch vor ca. 1.500 Jahren. Es leben hier Myriaden von Zuckmücken, die ihn zu einem Paradies für Wasservögel machen. Es leben dort allein 16 Entenarten, darunter Kragenenten und die in Europa nur hier vorkommenden Spatelenten.
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