
Sprachtutor in der Mongolei
Die Mongolei ist etwa viereinhalb Mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, zählt aber nur rund drei Millionen Einwohner:innen und ist damit eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt. Es herrscht ein extrem kontinentales Klima mit langen trockenen Wintern und kurzen Sommern. In der Mongolei verbinden sich mystische Tradition und ursprüngliche Natur zu einem atemberaubenden Erlebnis – in vielen Nationalparks, Naturreservaten und Schutzgebieten lässt sich der besondere ökologische Reichtum des Landes bestaunen.
Die Hauptstadt Ulaanbaatar – eine Stadt zwischen Moderne und Tradition – hat knapp eine Million Einwohner:innen und wurde bereits im Jahr 1639 gegründet. Hier leben heute etwa ein Drittel der Mongol:innen, und Mode und Kulturszene scheuen sich nicht, Altes und Neues miteinander zu verbinden.
Als Sprachtutor:in in Ulaanbaatar unterrichtest du Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Deutsch – entweder in kleinen und größeren Gruppen in der Sprachschule unserer Partneragentur oder direkt in der Gastfamilie. Du tauchst tief in den mongolischen Alltag ein und erlebst eine Kultur, die vom Massentourismus noch weitgehend unentdeckt ist.
Bei deiner Ankunft in Ulaanbaatar wirst du von unserer Partnerorganisation am Flughafen abgeholt, zur Gastfamilie gebracht und ggf. beim Geldwechseln unterstützt. Am nächsten Tag besichtigst du das Chojin Lama Museum (Eintritt enthalten) und den Chinggis-Khaan-Platz; am Nachmittag erhältst du im Unterrichtszentrum unseres Partners eine Orientierung, lernst die Dozent:innen und andere Teilnehmer:innen kennen und bekommst deinen Unterrichtsplan.
In den folgenden Tagen unterrichtest du in der Sprachschule und vermittelst die deutsche Kultur. Die beiden letzten Tage vor Programmende hast du frei – es findet eine kleine Abschiedsparty mit Besuch eines Folklore-Konzertes statt.
Du unterrichtest entweder in der Morgenschicht von 09:00 bis 16:00 Uhr oder in der Nachmittagsschicht von 14:00 bis 20:00 Uhr – das wird alle 2–4 Wochen gewechselt. Kleingruppen haben 2–4 Teilnehmer:innen, größere Gruppen 5–10. Die Mittagspause ist von 13:00 bis 14:00 Uhr.
Alle 14 Tage begleitest du samstags den Konversationsclub „Sprechender Papagei“ – ein Projekt unseres Partners, das allen Deutschlernenden und Interessierten offensteht. Ansonsten hast du an den Wochenenden frei und kannst Ausflüge unternehmen, z. B. in den Terelj-Nationalpark, der als der schönste seiner Art in der Mongolei gilt.
- Amtssprache: Mongolisch
- Hauptstadt: Ulaanbaatar
- Ort der Platzierung: Ulaanbaatar
- Programmdauer: 1 Monat, 6 Wochen oder 2 Monate
- Unterrichtsumfang: 24 Std./Woche
- 1 Monat: € 750,–
- 6 Wochen: € 940,–
- 2 Monate: € 1.060,–
In der Gebühr enthalten sind Flughafen-Pick-up, Frühstück und Unterkunft bei einer Gastfamilie, Stadtführung mit Museumsbesuch, Folklorekonzert, Abschiedsabendessen, ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr und die Betreuung durch unsere Partneragentur. Zusätzlich erhältst du ein Taschengeld in Höhe von 200 € pro Woche. Bei einem Aufenthalt von zwei Monaten ist als „Dankeschön“ ein Tagesausflug zum Aglag-Buteeliin-Tempel enthalten.
Hinweis: Für Programmdauern über einen Monat benötigst du eine Aufenthaltserlaubnis – die Partnerorganisation hilft bei der Registrierung; die Kosten trägst du selbst.
- Mindestalter 18 Jahre
- abgeschlossene Schulausbildung
- guter Gesundheitszustand (ärztliches Attest)
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- gute Englischkenntnisse
- Integrationsfähigkeit und Belastbarkeit (extrem kontinentales Klima)
- Unterrichtserfahrung von Vorteil
Bitte mitbringen:
- Volljährigkeit
- abgeschlossene Schulausbildung
- gute Englischkenntnisse
- guten Gesundheitszustand und ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- Belastbarkeit und Flexibilität (extrem kontinentales Klima)
- Integrationsfähigkeit und Offenheit gegenüber einer anderen Kultur

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Wüste Gobi
Die Wüste Gobi liegt in Zentralasien und ist mit einer Fläche von rund 1,6 Millionen Quadratkilometer die drittgrößte und auch kälteste Wüstenregionen der Welt, sie dominiert im südlichen Teil der Mongolei die Landschaft. Mit Temperaturschwankungen von -40 bis 50° Celsius und ihren trockenen Dünen- und Gebirgslandschaften, ist die Wüste Gobi eines der unwirtlichsten Gebiete der Erde. Viele Menschen in der Mongolei leben nach wie vor von der Viehzucht. Zur nachhaltigen Gestaltung von Land und Leben tragen dort gemeinschaftliche Landnutzung, familiäre Netzwerke und ein tiefes Geschichtsbewusstsein bei. Man respektiert die Natur, nimmt Rücksicht auf Pflanzen und Tiere und es herrscht eine Ethik des Bewahrens. Weite Steppenlandschaften mit Wildblumen, endlose Sanddünen, schroffe Bergklippen und ein fantastischer Sternenhimmel laden dazu ein, zumindest einen Teil der Wüste Gobi zu erkunden. Es werden etliche geführte Touren angeboten, wer sich auf eigene Faust auf den Weg machen möchte, sollte sich sehr gut vorbereiten. Es gibt meist weder Wegweiser, noch asphaltierte Straßen oder Menschen, die man nach dem Weg fragen könnte.

Karakorum & Orkhon Valley
Die Ruinenstadt Karakorum war von 1235 bis 1260 die erste Hauptstadt des mongolischen Reiches. Sie ist am Fuße des Changai-Gebirges westlich von Ulaanbaatar gelegen und war seinerzeit eine bedeutsame Handelsmetropole an der Seidenstraße. Die ganze Stadt wurde damals aus Lehm für rund 10.000 Einwohner errichtet – Reste davon sind bis heute erhalten. Von dort aus kannst du auch das Orchontal, welches seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, erkunden. Der Orchon ist die Lebensader dieser Region – neben unberührten Landschaften, durch die sich Flüsse und Seen schlängeln, finden sich im Tal auch buddhistische Klöster, die teilweise bis auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, sowie heiße Quellen, in denen du dich wunderbar entspannen kannst. Es werden verschiedene Touren per Fahrrad oder auch zu Pferde angeboten.

Gorkhi-Terelej-Nationalpark
Etwa 1,5 – 2 Stunden Fahrzeit mit dem Auto (etwa 60 Kilometer) von Ulaanbaatar entfernt liegt der Gorkhi-Terelej-Nationalpark. Das bergige Gebiet hat eine Fläche von rund 2.930 Hektar und besteht aus bewaldeter Steppe mit sehr interessanten Felsformationen. Dort gibt es etwa 250 verschiedene Vogelarten, Elche und Bären. Unweit des Eingangs befindet sich der sehr bekannte „Turtle Rock“ (Melchi Chad), eine Felsformation von 24 Metern Höhe, welche die natürliche Form einer Schildkröte hat. Außerdem sehr sehenswert ist der Meditationstempel Ariyabal, wo buddhistische Mönche seit vielen Jahren Meditationsrituale inmitten schöner und ruhiger Berge durchführen. Im Gorkhi-Terelej-Nationalpark werden Ausflüge per Pferd angeboten, du kannst dort auch in traditionellen Jurten übernachten und das Leben der Nomaden kennenlernen. Ebenso gibt es sehr viele Möglichkeiten zum Wandern.
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