
Landwirtschaftliches Praktikum in Irland
Lerne die irische Landwirtschaft aus erster Hand kennen.
Verbringe dein Praktikum auf einem irischen Familienbetrieb, sammle wertvolle Berufserfahrung und verbessere ganz nebenbei dein Englisch.
Irland ist weltweit für seine grüne Landschaft, seine Weidewirtschaft und seine traditionsreiche Landwirtschaft bekannt. Während deines Praktikums wirst du Teil eines familiengeführten Betriebs und erhältst authentische Einblicke in den Arbeitsalltag auf einem irischen Bauernhof.
Du arbeitest gemeinsam mit deiner Gastfamilie, lernst moderne landwirtschaftliche Methoden kennen und erlebst das Leben auf dem Land aus einer völlig neuen Perspektive. Gleichzeitig verbesserst du deine Englischkenntnisse und sammelst internationale Praxiserfahrung, die dich beruflich und persönlich weiterbringt.
Je nach Saison, Betriebsgröße und deinen Vorkenntnissen unterstützt du deine Gastfamilie bei den täglichen Arbeiten auf dem Hof. Die Betriebe werden sorgfältig ausgewählt und persönlich besucht, bevor sie Praktikant:innen aufnehmen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- Milchviehbetriebe
- Rinderhaltung
- Schafhaltung
- Schweinezucht
- Geflügelhaltung
- Gemischte Landwirtschaft
- Pferdewirtschaft
- Garten- und Landschaftsbau
- Agrotourismus
Die Aufgaben richten sich nach dem jeweiligen Betrieb und der Jahreszeit. Dazu können beispielsweise gehören:
- Versorgung und Fütterung der Tiere
- Melken und Stallarbeiten
- Kontrolle von Weiden und Zäunen
- Mitarbeit bei der Feldarbeit
- Traktorarbeiten (je nach Erfahrung)
- Pflege von Maschinen und Arbeitsgeräten
- Erntearbeiten
- Allgemeine Hofarbeiten
- Unterstützung im Garten- und Landschaftsbau
- Mitarbeit im Agrotourismus
Während deines Praktikums wohnst du direkt auf dem Bauernhof oder in unmittelbarer Nähe bei deiner Gastfamilie. Dadurch bist du nicht nur Teil des Arbeitsalltags, sondern lernst auch die irische Kultur, Gastfreundschaft und das Familienleben kennen.
Viele ehemalige Teilnehmende berichten, dass gerade diese Zeit mit ihrer Gastfamilie zu den schönsten Erfahrungen ihres Auslandsaufenthaltes zählt.
Dieses Praktikum eignet sich besonders für:
- Studierende der Landwirtschaft
- Auszubildende im Agrarbereich
- Absolvent:innen landwirtschaftlicher Berufe
- Menschen mit Interesse an Tierhaltung oder Pflanzenbau
- Personen, die internationale Berufserfahrung sammeln möchten
Auch wenn du nicht auf einem Bauernhof aufgewachsen bist, kannst du dich bewerben. Motivation, Lernbereitschaft und Interesse an der Landwirtschaft sind wichtiger als langjährige Vorkenntnisse.
- Mindestalter 18 Jahre
- Abitur, Immatrikulationsbescheinigung oder Hochschulabschluss
- guter Gesundheitszustand (Attest)
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- ausreichende Englischkenntnisse
- Vorlage eines Schreibens deiner Schule/deiner Lehrkraft/Hochschule o. ä., welches bestätigt, dass dieses Praktikum entweder ein obligatorischer Bestandteil deiner Ausbildung ist oder für deinen persönlichen Werdegang empfohlen wird
- Solltest du mit Pferden arbeiten wollen, sind Vorkenntnisse erforderlich

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Irland
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Slieve League
Bekannt ist Irlands Küste nicht für ihre schönen Sandstrände, obwohl es davon auch viele gibt, sondern für das wilde Atlantikufer. Besonders beeindruckend sind hier die Klippen von Slieve League, im Westen der Grafschaft Donegal. Zwar sind sie weit weniger berühmt als die Cliffs of Moher, aber keineswegs weniger atemberaubend. Mit 601 Metern Höhe sind sie drei Mal so hoch wie ihr berühmtes Pendant und gehören zu den höchsten Meeresklippen Europas. Weil sie weniger bekannt sind kann man die Natur hier außerdem häufig ganz allein bestaunen. Sämtliche Aussichtspunkte bieten atemberaubende Panoramen und neben den majestätischen Klippen gibt es auch Ruinen frühchristlicher Klosterstätten, zahlreiche Wanderwege und eine Vielzahl von Seevögeln zu sehen. Wer ein bisschen Wandererfahrung mitbringt, kann sich auf den „One Man’s Path“ wagen, ein schmaler, steiniger Grat, der bis zum höchsten Punkt der Klippen führt.

Kilmainham Gaol
Im Jahr 1796 wurde im Dubliner Stadtteil Kilmainham ein Gefängnis eröffnet, das später noch eine zentrale Rolle in Irlands Kampf um die Unabhängigkeit von England spielen sollte. Das Kilmainham Gaol – das ist die englische Schreibweise des Wortes „jail“ – ist heute eines der größten, leerstehenden Gefängnisse Europas und wurde in ein Museum verwandelt, das man für kleines Geld besichtigen kann und welches immer wieder Schauplatz kultureller Events wird, wie beispielsweise zu Dublins internationalem LGBT+ Festival oder zum Dreh von Filmen wie „Paddington 2“. Bei einer Führung durch das Gefängnis bekommt man einen spannenden Einblick in die irische Geschichte und die seltene Gelegenheit ein leerstehendes, gut erhaltenes Gefängnis aus viktorianischer Zeit zu besichtigen.

Palast des Boyne
Palast des Boyne – so wird die Gegend in einer Biegung des Flusses Boyne, nördlich von Dublin, heute genannt und beherbergt drei, von UNESCO als Weltkulturerbe anerkannte, Ganggräber sowie 90 weitere archäologische Fundstätten. Zwischen 3500 und 2500 vor unserer Zeit, also vor über 5000 Jahren, noch vor der Entstehung der ägyptischen Pyramiden, wurde diese riesige Kultstätte im Tal des Boyne errichtet. Die Grabhügel erscheinen auf den ersten Blick wie ein natürlich gewachsener Teil der Landschaft – vielleicht ist das der Grund, weshalb ihre Bedeutung und astronomische Ausrichtung erst in den 1960er Jahren entdeckt wurden. Viele Steine der Grabanlagen sind mit Motiven verziert und diese werfen, wie auch die ganze Anlage an sich, bis heute viele ungeklärte Fragen für Forscher auf. Eines der Gräber, nämlich das „Newgrange“ ist für Besucher zugänglich und kann besichtigt werden. Nur an etwa 13 Tagen des Jahres, um die Wintersonnenwende, gelangt hier bei Sonnenaufgang für etwa 15 Minuten natürliches Licht in die Grabkammer.
Hast du noch Fragen?
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
Au-PairEin Jahr, das alles verändert hat – Mein Au-Pair-Jahr mit Kulturist
Au-PairNeues Jahr, neues Abenteuer – Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Au-Pair- oder Gap-Year ist
Au-PairAu-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht einer Gastfamilie: „Ein Jahr mit unserem Au-Pair – eine echte Bereicherung für unsere Familie“
Au-PairWie Gastfamilien und Au-Pairs kulturelle Missverständnisse vermeiden und Konflikte im Alltag lösen
Au-PairAu-Pair in Schweden – ein Erfahrungsbericht von Anina
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht

