
Au-Pair in Spanien
Du arbeitest gerne mit Kindern, hast schon Kinderbetreuungserfahrung sammeln können und möchtest dein Spanisch im Alltag perfektionieren? Dann bist du als Au-Pair in Spanien genau richtig!
Als Au-Pair lebst du in deiner spanischen Gastfamilie und bringst dort deine verantwortungsbewusste Mithilfe bei der Kinderbetreuung und bei leichten Haushaltstätigkeiten ein. Spanien gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Au-Pair-Zielen deutscher Au-Pairs – nicht nur wegen der Sprache, sondern auch wegen der Lebensfreude, des Klimas und der Kultur.
Spanien bedeckt mehr als drei Viertel der iberischen Halbinsel und gehört flächenmäßig zu den größten Ländern Europas. Hochplateaus und Bergzüge wie die Pyrenäen und die Sierra Nevada dominieren das Festland; dazu kommen die Balearen im Mittelmeer und die Kanaren vor der afrikanischen Küste. In einigen autonomen Provinzen wird neben Spanisch auch Baskisch, Katalonisch, Galicisch oder Valencianisch gesprochen.
- ca. 30 Std. pro Woche Kinderbetreuung und leichte Hausarbeit
- 1–2 Abende pro Woche babysitten
Sollte der Spracherwerb für dich im Vordergrund stehen, besteht in Madrid die Möglichkeit der Platzierung im Rahmen eines Demi-Pair-Programms. Du buchst dazu bereits vor Abreise einen Intensiv-Sprachkurs für 10 Wochenstunden und lebst bei einer Familie in erreichbarer Nähe der Sprachschule. Die Kosten für die Sprachkurse bewegen sich zwischen ca. 325 € und 360 € pro Monat – je nach Aufenthaltsdauer. Wir beraten dich hierzu gerne!
- Alter zwischen 18 und 30 Jahren
- ledig und kinderlos
- gute Spanisch- oder Englisch-Kenntnisse
- abgeschlossene Schulausbildung
- Kinderbetreuungs- und Charakterreferenzen
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- ärztliches Attest
- Führerschein (von Vorteil)
- Nichtraucher (von Vorteil)

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Spanien
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Cuevas de Altamira
In Kantabrien, etwa 2 Kilometer von der Stadt Santilla de Mar entfernt, befindet sich die Steinzeithöhle von Altamira. Die Höhle ist etwa 5.500 Quadratmeter groß und wurde 1868 entdeckt. Es befinden sich darin rund 930 Wandmalereien hauptsächlich von Hirschen, Bisons, Pferden und Wildschweinen, die ältesten Zeichnungen gehen zurück bis 16.000 vor Christus. Geschickt nutzten die Steinzeitkünstler Unebenheiten der Felswände, um die Tiere plastisch darzustellen. Rot, Ocker und Brauntöne sind die dominierenden Farben, für die Konturen und Schraffierungen wurde Kohle verwendet. Seit 1979 kann man die Höhle leider nicht mehr besichtigen, da die warme Atemluft der Besucher die Malereien beschädigte. Eine Nachbildung der Höhle und ihrer Malereien wird allerdings im etwa 500 Meter entfernten Besucherzentrum gezeigt (samstags ab 14 Uhr ist der Eintritt frei!). 1985 hat die UNESCO die Höhle von Altamira auf die Welterbe-Liste gesetzt.

Puente de Vizcaya
Die Biskaya-Hängebrücke ist die älteste Hängebrücke der Welt und sie ist, im Gegensatz zu den meisten Brücken ihrer Art, noch heute in Betrieb. Sie liegt in der Nähe von Bilbao (am unteren Teil der Ría von Bilbao, kurz bevor diese in das kantabrische Meer mündet) und verbindet Portugalete und Getxo miteinander. Eingeweiht wurde die Brücke mit einer Metallstruktur bereits im Jahr 1893 und sie galt seinerzeit als ein Wunderwerk des Ingenieurwesens. Sie war die erste Brücke mit Schwebetechnik, so dass der Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt wurde. Die Biskaya-Brücke ist als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. Man kann mit einem Fahrstuhl nach oben fahren und von dort aus über die Biskaya-Brücke auf das andere Ufer gehen. Es kann zwar recht windig werden, man hat aber einen traumhaften Blick über die Bucht und die Region. Ebenso ist es möglich, per Schiff eine Überfahrt auf die andere Seite zu machen.

Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici
In den Hochpyrenäen der Provinz Lleida in Katalonien liegt der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Dieser Park wurde bereits im Jahr 1955 eingerichtet. Er ist berühmt für seine über 200 tiefblaue Seen, mäandernden Flüsse („Aigüestortes“) und kleinen Dörfer. Dieser Nationalpark beherbergt aufgrund seiner unterschiedlichen Höhenlagen (zwischen 1.200 und gut 3.000 Metern) eine extrem abwechslungsreiche Landschaft die durch Seen, Sturzbäche und Wasserfälle, Torfmoore, Steinwüsten und raue Gipfel, aber auch dichte Wälder mit Kiefern, Tannen, Birken und Buchen geprägt ist. Wegen der unterschiedlichen Mikroklimata finden sich im Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici auf relativ kleinem Raum eine relativ große Zahl unterschiedlichster Pflanzenarten. Auch verschiedene Tierarten, wie beispielsweise Gemsen, Auerhähne, Murmeltiere und Bartgeier sind hier zu Hause. Sehenswert ist auch das Ensemble romanischer Kirchen im Vall de Boí, das im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe deklariert wurde. Im Park gibt es sehr viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
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