
Au-Pair in den Niederlanden
Du arbeitest gerne mit Kindern, konntest schon Kinderbetreuungserfahrung sammeln und würdest gerne unser Nachbarland näher kennenlernen? Dann bist du als Au-Pair in den Niederlanden genau richtig!
Als Au-Pair lebst du in deiner niederländischen Gastfamilie und bringst dort deine verantwortungsbewusste Mithilfe bei der Betreuung der Kinder und bei leichten Haushaltstätigkeiten ein. Da viele Niederländer sehr gutes Englisch sprechen, gelingt der Einstieg auch ohne Vorkenntnisse der Landessprache problemlos – Niederländisch zu lernen lohnt sich dennoch und gelingt im Alltag erstaunlich schnell.
Die dicht besiedelten Niederlande sind nicht nur für Tulpen, Käse und Windmühlen bekannt: Du erlebst eine moderne, weltoffene Gesellschaft und das typisch niederländische Lebensgefühl der „gezelligheid“ – jene Mischung aus Gemütlichkeit und gemeinsamer Lebensfreude, für die es im Deutschen kein direktes Wort gibt.
- max. 30 Std. pro Woche Kinderbetreuung und leichte Hausarbeit
- max. 5 Tage pro Woche, max. 8 Std. pro Tag
- 1–2 Abende pro Woche babysitten
Für die Niederlande fällt bei Kulturist keine Vermittlungsgebühr an – du zahlst lediglich die einmalige Bearbeitungsgebühr. Die Aufenthaltsgenehmigung (verblijfsvergunning) wird über deine Gastfamilie und unsere Partneragentur vor Ort organisiert.
- Alter zwischen 18 und 30 Jahren
- ledig und kinderlos
- gute Englisch- oder Niederländisch-Kenntnisse
- abgeschlossene Schulausbildung
- Kinderbetreuungs- und Charakterreferenzen
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- ärztliches Attest
- Führerschein (von Vorteil)
- Nichtraucher (Pflicht)
- europäische Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in Deutschland
- Kopie der Geburtsurkunde (für die Aufenthaltsgenehmigung)

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Niederlande
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Keukenhof
In der Provinz Südholland, nördlich der Stadt Lisse, befindet sich der größte Blumengarten der Welt. Der Keukenhof, der auch liebevoll als Garten Europas bezeichnet wird, erstreckt sich über 32 Hektar und lockt, besonders in der Zeit der Tulpenblüte, zahlreiche Gäste an. Im hiesigen sand- und kalkhaltigen Boden gedeihen Zwiebelblumen, wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, besonders gut und so finden hier jährlich etwa 30 Blumenshows statt, für die über sieben Millionen Blumen von Hand gepflanzt werden. Die Teile der Gärten sind verschiedenen Stilrichtungen nachempfunden, es gibt Teiche und kleine Springbrunnen sowie Windmühlen und Pavillons. Die Blütezeit ist natürlich von den Witterungsbedingungen abhängig, fällt aber im Normalfall auf Mitte April – zu dieser Zeit öffnet der Garten acht Wochen lang seine Pforten und lädt zu einem unvergesslichen Erlebnis der ganz besonderen Art ein.

Electric Ladyland
In Amsterdam gibt es, neben fantastischer Architektur und romantischen Kanälen, zahlreiche interessante und berühmte Museen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Besonders außergewöhnlich und recht unbekannt ist hingegen das „Electric Ladyland“ Museum, mit der dazugehörigen Kunstgalerie. Bereits als Teenager, in den 1960er Jahren, begann der amerikanische Künstler Nick Padalino mit Schwarzlicht und fluoreszierenden Farben in der Kunst zu experimentieren und eröffnete etwa 20 Jahre später, mit Michèle Delage, die fluoreszierende Kunstgalerie „Electric Lady“. Die Galerie fand guten Anklang in der Stadt, weshalb 1999 die Eröffnung des Museums „Electric Ladyland“ erfolgte. Bis heute ist es das erste und einzige Museum der Welt, welches ausschließlich der Fluoreszenz gewidmet ist. Die interaktive Ausstellung beinhaltet begehbare Räume, die im Schwarzlicht bunt erleuchtet sind und neben zahlreichen Gemälden unterschiedliche Materialien, wie etwa Kristalle und Mineralien aus aller Welt, beherbergen. Der Eintrittspreis ist mit 5€ wirklich sehr überschaubar und beinhaltet auch eine Führung, die von dem Gründer und Künstler Nick Padalino selbst durchgeführt wird.

Delft
Zwischen den berühmten Städten Rotterdam und Den Hague liegt Delft, eine zuerst unscheinbare Kleinstadt, die jedoch einiges zu bieten hat. Delft gehört zu den ältesten Städten des Landes und verfügt somit über ein gut erhaltenes, historisches Stadtbild und eine wunderschöne Altstadt. Die ganze Stadt ist von Grachten (das ist der niederländische Begriff für Kanäle) durchzogen und es finden sich zahlreiche Gebäude aus Renaissance und Gotik – darunter auch die Nieuwe Kerk (Neue Kirche), von deren Turm aus man bei gutem Wetter bis nach Rotterdam und Den Hague sehen kann. Besonders beliebt ist die Stadt unter Einheimischen und Besuchern aber nicht nur für ihre tolle Architektur und die Delfter Keramiken – jeden Donnerstag findet hier zwischen Rathaus und Nieuwe Kerk der Wochenmarkt statt und lockt Besucher von Nah und Fern. Zu diesem Anlass werden an über 150 Ständen Lebensmittel, Kleidung, Kunsthandwerk, Blumen und Antiquitäten verkauft. Beim Schlendern über den Markt laden umliegende Cafés zur Beobachtung des bunten Treibens und zum Kraft schöpfen ein.
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