
Sprachtutor in Italien
Italien hat kulturell und landschaftlich unglaublich viel zu bieten und ist nicht umsonst eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Rund zwei Drittel aller weltweiten Kunstwerke und Denkmäler befinden sich in Italien – ein Land, das wirkt wie eine einzige große Kunstausstellung. „Bella Italia“ ist ein Land mit vielen Facetten, und es lohnt sich, es näher kennenzulernen. Um dich in Italien zu Hause zu fühlen und die kulturellen Impulse dieses faszinierenden Landes zu verstehen, ist es wichtig, die italienische Sprache zu kennen.
Italienisch (la lingua italiana) gehört zu den romanischen Sprachen und wird von etwa 70 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen – nicht nur in Italien, sondern auch in San Marino, in der Südschweiz und in Teilen Kroatiens (Istrien und Dalmatien). Italienisch kann als direkter Nachfahre des klassischen Lateins gelten, zumindest was das Vokabular angeht.
Als Sprachtutor:in lebst du bei einer ausgesuchten Gastfamilie und vermittelst deiner Familie bzw. ihren Kindern in bis zu 15 Wochenstunden deine Muttersprache. Im Gegenzug erhältst du freie Kost und Logis und tauchst tief in den italienischen Alltag ein – mit temperamentvollen, gastfreundlichen Menschen, die zeigen, wie man das Leben genießt.
- bis zu 15 Stunden muttersprachlichen Unterricht pro Woche (Deutsch und/oder Englisch)
- Freude daran, deine Sprache an die Familie bzw. ihre Kinder zu vermitteln – z. B. in Gesprächen, bei den Hausaufgaben oder beim gemeinsamen Ausflug
- Amtssprache: Italienisch
- Hauptstadt: Rom
- Ort der Platzierung: landesweit (Schwerpunkt Norditalien und Rom)
- Programmdauer: 1–3 Monate (innerhalb der EU sind Verlängerungen nach Absprache möglich)
- Unterrichtsumfang: bis zu 15 Std./Woche
- 1 Monat: € 470,–
- 2 Monate: € 520,–
- 3 Monate: € 560,–
In der Gebühr enthalten sind freie Kost und Logis bei deiner Gastfamilie sowie die Betreuung durch unsere Partneragentur vor Ort. Manche Gastfamilien zahlen ein kleines Taschengeld, wenn du zusätzlich zum Sprachunterricht kleinere Aufgaben übernimmst (z. B. Kinder von der Schule abholen oder gelegentlich kochen).
- Mindestalter 18 Jahre
- Abitur bzw. abgeschlossene Schulausbildung
- guter Gesundheitszustand (ärztliches Attest)
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- Integrationsfähigkeit und Aufgeschlossenheit
- Englischkenntnisse von Vorteil, Italienischkenntnisse erleichtern den Einstieg
- Unterrichtserfahrung von Vorteil
Bitte mitbringen:
- Volljährigkeit
- Abitur bzw. abgeschlossene Schulausbildung
- guten Gesundheitszustand und ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- Integrationsfähigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber einer anderen Kultur
- Unterrichtserfahrung ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung

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Pompeji & Vesuv
Die ehemals sehr wohlhabende, römische Stadt Pompeji liegt am Golf von Neapel und fiel im Jahr 79 einem der schlimmsten Ausbrüche des aktiven Vulkans Vesuv zum Opfer, dabei wurde sie fast vollkommen verschüttet. Die Überreste der Stadt wurden erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt. Da die Ruinen unter einer Gipsschicht auf natürliche Weise konserviert wurden, konnte durch archäologische Ausgrabungen das Leben von vor 2000 Jahren nahezu vollständig rekonstruiert werden. Zu sehen sind auch die „schlafenden Toten“ – das sind Skulpturen, welche aus menschlichen Überresten gestaltet wurden. Auch den Vesuv selbst kann man besteigen, oder die Serpentinenstraße hinauf nehmen – vom 1281 Meter hohen Gipfel hat man einen wunderbaren Ausblick über Pompeji und Neapel. Noch ein kleiner Tipp: Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt zur Ausgrabungsstätte Pompeji kostenlos.

Amalfiküste
Eine der schönsten Küstenstraßen Europas befindet sich an der Amalfiküste im Südwesten Italiens. Malerische, kleine Städte, wie Maiori, Positano, Amalfi und Furore reihen sich hier aneinander und bieten einen spektakulären Ausblick auf das Mittelmeer. Einige Städte wurden auch direkt in die Felsen gebaut, wie beispielsweise Positano, das mit seinen steilen schmalen Gassen und unzähligen Treppenstufen als „einziger senkrechter Ort der Welt” bezeichnet wird. Seit 1997 zählt die „Costiera Amalfitana” zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die Panoramastraße ist etwa 50 Kilometer lang und wegen der engen Kurven und überhängenden Felsen teilweise eine herausfordernde Strecke – es lohnt sich aber ganz sicher, sie einmal entlang zu fahren! Etwas westlich vom Hauptort Amalfi liegt die „Grotta dello Smeraldo“ – eine wunderschöne, mit Wasser gefüllte Höhle, die per Boot besichtigt werden kann.

Nationalpark Cinque Terre
Der Nationalpark Cinque Terre gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Wer hier wandern möchte, sollte dies am besten im Frühjahr oder Herbst tun, denn in den Sommermonaten ist besonders der 12 Kilometer lange Küstenstreifen an der Italienischen Riviera in Ligurien sehr gut besucht. Entlang der Küste befinden sich hier mehrere Wanderwege, mal mit Ausblick aufs Meer, mal führen sie durch Wein- und Olivenhänge. Der bekannteste dieser Wege ist die Via dell’Amore. Die fünf Dörfer Manarola, Corniglia, Monterosso al Mare, Vernazza und Riomaggiore befinden sich an den steil hinabfallenden Hängen der schroffen Küste und zeichnen sich durch ihre farbenfrohen Gebäude und idyllischen Häfen mit kleinen Fischerbooten aus. Wer nicht wandern möchte kann auch mit der Bahn die Küste entlangfahren.
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