
Work & Travel in Island
Leben und Arbeiten im Land des Feuers: Unser Work-&-Travel-Programm bietet dir Jobs in den Bereichen Landwirtschaft und Tourismus für eine Dauer von 4 bis 12 Monaten.
Island ist das am dünnsten besiedelte Land Europas – etwa zwei Drittel der rund 320.000 Isländer leben im Großraum Reykjavik. Die Vulkaninsel im Nordatlantik hat eine Fläche von 103.000 km²; rund 10 % sind mit Gletschern bedeckt, etwa 60 % bestehen aus unbewohntem Hochland und Wüste. Es gibt mehr als 22 aktive Vulkane, knapp 800 heiße Quellen, über 250 geothermische Gebiete und die drittgrößte Eiskappe der Welt.
Landwirtschaft: Häufig geht es um die Betreuung von Rinder- und Schafherden – die Tiere werden ganzjährig gefüttert und gemolken. Im Herbst werden sie zusammengetrieben, im Frühjahr hilfst du bei der Lämmergeburt, im Sommer fallen Arbeiten rund um die Heuernte an. Auch Gartenarbeit oder Hilfe im Haushalt können zu den Aufgaben gehören. Mögliche Betriebe:
- gemischte Schaf-, Rinder- oder Pferdefarmen
- Milchfarmen mit Kuhbeständen (oft zusätzlich Schafe oder Pferde)
- Pferdefarmen mit Pferden und Fohlen, ggf. einigen Schafen
- Schaffarmen mit nur einigen Pferden
- forstwirtschaftliche Betriebe
- Ackerbaubetriebe
Tourismus: Jobs in Hotels, Pensionen, Landgasthäusern oder Restaurants – Arbeit in der Küche, im Haushalt, im Catering, an der Rezeption oder bei Instandhaltungsarbeiten. Manchmal kombinieren Stellen Landwirtschaft und Tourismus. Jobangebote gibt es aus ganz Island, meist in ländlicheren Regionen – für eine Fahrt in die nächste Stadt musst du zwischen fünf Minuten und einer Stunde einplanen.
Die wöchentliche Regelarbeitszeit beträgt 40 Stunden; Überstunden sind möglich, in der Regel hast du 1–2 Tage pro Woche frei. Du kannst Überstunden und freie Tage u. U. zusammenlegen, um längere Auszeiten zum Reisen zu haben. Anspruch auf eine Pause (mittags oder abends) und zwei Kaffeepausen während eines 8-Stunden-Tages besteht selbstverständlich. In der Landwirtschaft kann die Arbeitszeit variieren bzw. unregelmäßig sein.
Im Bereich Landwirtschaft ist die Unterbringung meist direkt auf der Farm; manche Farmen haben ein eigenes Haus oder Appartement für ihre Angestellten. Unterkunft und Verpflegung werden in der Regel vor Ort gestellt. Zuweilen kaufst du deine Verpflegung selbst oder kochst eigenständig. Wenn Unterkunft und Verpflegung gestellt werden, kann hierfür eine Pauschale von max. ISK 3.150 (ca. € 22) pro Tag auf Farmen anfallen. Im touristischen Bereich wohnst du meist im Haus des Arbeitgebers, einem Hotel, einem angemieteten Zimmer oder in einem Appartement, das mehrere Angestellte teilen. Die Kosten hierfür sind ein wenig unterschiedlich, aber ebenfalls erschwinglich.
Verdienst: Dein Monatsgehalt beträgt ca. € 2.000 nach Abzug von Steuern und ggf. Unterkunft/Verpflegung.
Steuern: Nach Ankunft erhältst du eine Steuerkarte, sobald du deine Identifikationsnummer und Aufenthaltserlaubnis beantragt hast. Du bist verpflichtet, eine monatliche Einkommensteuer zu entrichten – nähere Informationen dazu erhältst du während deiner Orientation bzw. von deinem Arbeitgeber.
Vor der Anreise bietet unsere Partnerorganisation eine Online-Orientierung an. Dort erhältst du bei Bedarf auch Unterstützung bzw. Informationen zu Transport und/oder Übernachtungen.
Auf Wunsch kannst du vor Programmbeginn jederzeit einen Isländisch-Kurs belegen – sprich uns gerne darauf an.
- Alter 18 bis 30 Jahre
- guter Gesundheitszustand
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- befriedigende Englischkenntnisse (weitere Fremdsprachen von Vorteil)
- Integrationsfähigkeit
- Einsatzbereitschaft und Motivation
- Arbeitserfahrung von Vorteil
- Führerschein

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Island
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Der Golden Circle
Nur etwa eine halbe Stunde von Reykjavik entfernt kann man auf dieser Route drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Island anschauen: Den Nationalpark Pingvellir (oder Thingvellier), den gigantischen Wasserfall Gullfoss und die Geysire Strokkur und Geysir. Im Nationalpark Pingvellir kann man während eines Erkundungsgangs die nordamerikanische Kontinentalplatte verlassen und man steht nach ein paar Metern auf geologischem Niemandsland, denn die eurasische Kontinentalplatte liegt ein paar Kilometer weiter süd-östlich. Die Wassersäulen der Geysire kann man oft schon bei der Anfahrt aus weiter Entfernung sehen. Erwähnenswert: Strokkur und Geysir, da muss man aufpassen, denn Strokkur ist ein Geysir und Geysir ist der Geysir. Dieser „kleine Bruder“ von Strokkur ist quasi die Mutter aller Geysire und Namensgeber für seine Artgenossen auf der ganzen Welt. Der Gullfoss ist der wohl berühmtesten Wasserfall Islands – er fällt über zwei Stufen mehr als 30 Meter tief und setzt dabei gewaltige Kräfte frei.

Westfjorde
An den Westfjorden kann man noch die unberührte, raue Natur Islands und riesige Papageientaucherkolonien bestaunen. Man findet das Wahrzeichen Islands vor allem an den Vogelklippen von Látrabjarg. Der bekannteste Ort in der Region ist Isafjördur – ein guter Ausgangspunkt für eine Entdeckungstour. Es gibt dort auch ein Fischereimuseum. Die Westfjorde kann man erwandern, per Fahrrad oder mit dem Auto erkunden. Es geht im Zick-Zack-Kurs von Bucht zu Bucht und die einzelnen Fjorde sind voller heißer Quellen und malerischer Ausblicke. Das 22.000 Quadratkilometer große Labyrinth aus Halbinseln ist einzig an einer etwa 7 km langen Landbrücke mit dem Festland verbunden. Sie sind allerdings nur in den Sommermonaten (Mai-September) gut zugänglich, denn im Winter schneit es hier recht heftig. Da die Gegend recht dünn besiedelt ist, werden die Straßen dann nicht regelmäßig geräumt.

Mývatn Naturreservat
Mondähnliche Landschaften, unberührte Natur, aktive Vulkane mit schillernden Kraterseen, riesige geothermale Gebiete, in denen es aus dem Boden dampft, schwarze Lavafelder und zwei der eindrucksvollsten Wasserfälle in Europa (Dettifoss und Godafoss) erwarten dich in diesem Naturreservat. Der Godafoss erstreckt sich über eine Breite von über 30 Metern! Der See Mývatn liegt in einem auch heute noch stark vulkanisch aktiven Gebiet. Er entstand vor rund 3.500 Jahren nach einem Vulkanausbruch und erhielt seine heutige Form nach einem weiteren Ausbruch vor ca. 1.500 Jahren. Es leben hier Myriaden von Zuckmücken, die ihn zu einem Paradies für Wasservögel machen. Es leben dort allein 16 Entenarten, darunter Kragenenten und die in Europa nur hier vorkommenden Spatelenten.
Hast du noch Fragen?
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
Au-PairEin Jahr, das alles verändert hat – Mein Au-Pair-Jahr mit Kulturist
Au-PairNeues Jahr, neues Abenteuer – Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Au-Pair- oder Gap-Year ist
Au-PairAu-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht einer Gastfamilie: „Ein Jahr mit unserem Au-Pair – eine echte Bereicherung für unsere Familie“
Au-PairWie Gastfamilien und Au-Pairs kulturelle Missverständnisse vermeiden und Konflikte im Alltag lösen
Au-PairAu-Pair in Schweden – ein Erfahrungsbericht von Anina
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht
