
Au-Pair in Norwegen
Du arbeitest gerne mit Kindern, hast schon Kinderbetreuungserfahrung sammeln können und liebst eindrucksvolle Natur, Fjorde und vielleicht sogar Polarlichter? Dann bist du als Au-Pair in Norwegen sicher gut aufgehoben!
Als Au-Pair in Norwegen lebst du in deiner norwegischen Gastfamilie und bringst dort deine verantwortungsbewusste Mithilfe bei der Kinderbetreuung und bei leichten Haushaltstätigkeiten ein. Im Gegenzug erhältst du nicht nur freie Kost und Logis und Taschengeld – ein Sprachkurs und die Versicherung sind inklusive, und bei vollständig abgeschlossenem Aufenthalt übernimmt deine Gastfamilie sogar die Kosten für deine Heimreise. Ein außergewöhnlich faires Paket innerhalb Europas!
Trotz der nördlichen Lage ist das Klima auf dem norwegischen Festland verhältnismäßig mild; die Küstengewässer sind dank des Golfstroms zu jeder Jahreszeit eisfrei. Norwegen gehört zu den reichsten Ländern der Erde und hat einen entsprechend hohen Lebensstandard.
- ca. 30 Std. pro Woche Kinderbetreuung und leichte Hausarbeit
- 1–2 Abende pro Woche babysitten
Norwegen ist eines der wenigen Au-Pair-Länder, in dem sowohl der Sprachkurs als auch die Versicherung im Programm inkludiert sind. Zusätzlich übernimmt deine Gastfamilie bei vollständig absolviertem Aufenthalt die Kosten für deine Heimreise – das macht Norwegen finanziell zu einem der attraktivsten Au-Pair-Ziele in Europa.
- Alter zwischen 18 und 30 Jahren
- ledig und kinderlos
- gute Englisch-Kenntnisse
- abgeschlossene Schulausbildung
- Kinderbetreuungs- und Charakterreferenzen
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- ärztliches Attest
- Führerschein (von Vorteil)
- Nichtraucher (von Vorteil)

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Sehenswürdigkeiten in Norwegen
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Atlantikstraße und Trollkyrkja
Die Straße im Meer – so wird die Atlantikstraße auch genannt und durchzieht wie eine Schlange den Ozean zwischen Molde und Kristiansund. Durch acht Brücken verbindet diese atemberaubende Strecke kleine Inseln untereinander und mit dem Festland. Sie ist eine außergewöhnliche Kombination von moderner Technik und spektakulärer Natur und liegt am Ausgang eines Fjords – so entstehen heftige Strömungen und hohe Wellen, die ihre Besucher die Kraft der Natur spüren lassen. Wer diese wunderschöne Strecke erkundet, kann Seevögel, Robben und andere Wildtiere beobachten und sollte sich einen Abstecher zu der Trollkyrkja (auf Deutsch Trollkirche) nicht entgehen lassen. Das ist eine Gruppe nahezu magischer Höhlen, die man über eine Wanderstrecke von der Atlantikstraße aus erreichen kann und die mit kleinen Seen und Wasserfällen zum Träumen einladen. Der Weg ist ausgeschildert, aber ein bisschen anspruchsvoller – man sollte Getränke und in jedem Fall eine Taschenlampe zum Erkunden der Höhlen mitbringen.

Tromsø
Tromsø befindet sich auf einer Insel im Norden Norwegens, ist gerade mal 2000 Kilometer vom Nordpol entfernt und somit die nördlichste Universitätsstadt in Europa sowie ein wichtiges kulturelles Zentrum des Polarkreises. Der Stadtkern, mit seinen historischen Holzhäusern und Hurtigruten Schiffen sowie moderner Architektur, wie beispielsweise der Eismeerkathedrale, dem Wahrzeichen der Stadt, hat sowohl für Kultur- als auch Architekturinteressierte einiges im Angebot. Das ist aber noch lange nicht alles, was Tromsø zu bieten hat. Ski-, Hundeschlitten- und Seilbahnfahren kann man hier genauso wie Wale beobachten. Besonders interessant ist es in Tromsø den Spuren der Samen zu folgen. Die Samen sind ein indigenes Volk der arktischen Regionen und nicht nur das Tromsø Museum widmet sich ihrer Kultur – im Februar findet hier auch die Samische Woche statt. Ein Fest bei dem, zu Ehren dieser einzigartigen Kultur, Lassowerfen, Rentierrennen, Wintermarkt, Konzerte, Rentiergulasch und der Joik (das ist der traditionelle Gesang der Samen) feilgeboten werden. Aufgrund der Lage geht die Sonne in Tromsø vom 17. Mai bis zum 24. Juli nicht unter, vom 27. November bis 14. Januar aber auch nicht auf. In dieser Zeit kann man mit etwas Glück sogar die Polarlichter den Himmel erleuchten sehen.

Eishöhlen im Jostedalsbreen Nationalpark
Der Jostedalsbreen-Nationalpark umfasst ein Gebiet von 1.315 Quadratkilometern im Südwesten Norwegens und ist nach dem größten Gletscher auf dem europäischen Festland benannt. Der Jostedalsbreen (Breen bedeutet Gletscher auf Norwegisch) bedeckt mit seinem Eis über die Hälfte des Parks und wird von vielen weiteren Gletschern und Hochgebirgen, aber auch von Fjorden und Auen umgeben, die eine wunderschöne, wirklich außergewöhnliche Landschaft bilden. Auch der Nigardsbreen ist Teil des Nationalparks – tragischerweise fing er aufgrund des Klimawandels 2006 zu schmelzen an. Seitdem gibt es unter eben diesem Gletscher die Möglichkeit, ein kleines Naturwunder zu erleben. Wissenschaftler entdeckten, dass sich unterhalb des Gletschers geheimnisvolle, blaue Eishöhlen bilden, in denen Eiszapfen von der Decke hängen und Seen aus Eiswasser entstehen. Allein ist es selbstverständlich zu gefährlich, dieses Naturspektakel zu erkunden; im Winter gibt es aber die Möglichkeit, die Höhlen mit einer Führung zu besuchen. Diese Führungen sind zwar leider nicht ganz billig, aber in einer Gruppe mit mehreren Personen durchaus bezahlbar und wirklich sehr lohnenswert. Den Anblick dieser blauen Eiskathedralen wirst du sicher nie mehr vergessen.
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