
Au-Pair in den USA
Du arbeitest gerne mit Kindern, hast schon umfangreiche Erfahrung sammeln können und möchtest ein Jahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben? Dann bist du als Au-Pair in den USA genau richtig!
Die USA sind nach wie vor eines der beliebtesten Zielländer für einen Au-Pair-Aufenthalt. Wichtig zu wissen: Du musst einen Aufenthalt von einem Jahr einplanen, mindestens 200 Stunden Kinderbetreuungserfahrung nachweisen und einen Führerschein besitzen. Die Altersgrenze liegt bei 26 Jahren – das heißt, du kannst deinen 27. Geburtstag noch in den USA feiern.
Ein großes Plus des Programms: Deine Gastfamilie übernimmt die Kosten für deinen Flug und stellt zusätzlich ein Studiengeld in Höhe von 500 USD zur Verfügung. Auch die Versicherung ist inkludiert, und nach Abschluss deines Au-Pair-Jahres steht dir ein 13. Monat als Reisemonat zur Verfügung, um das Land zu erkunden.
Aus dem dicht besiedelten Deutschland ins weite Amerika zu kommen, ist eine besondere Erfahrung – du wirst feststellen, wie groß und weitläufig die Vereinigten Staaten sind. Ein Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit erklärt manch amerikanischen Mythos und stellt sich selbst beim Besucher schnell ein.
- bis zu 45 Std. pro Woche Kinderbetreuung und Mithilfe bei kinderbezogenen Aufgaben
- regelmäßig abends babysitten
Für die USA empfiehlt es sich, dich möglichst früh zu bewerben (mindestens 4–6 Monate im Voraus). Du benötigst einen gültigen Reisepass und ein J-1-Visum, das über deine Sponsororganisation in den USA beantragt wird. Eine Beurteilung deiner PKW-Fahrerfahrung gehört zu den USA-spezifischen Bewerbungsunterlagen.
Die US-Regulierung sieht vor, dass Au-Pairs während ihres Aufenthalts an einer akkreditierten Bildungseinrichtung Kurse im Wert von mindestens 6 Hochschul-Credits belegen. Dafür stellt deine Gastfamilie ein Studiengeld in Höhe von 500 USD zur Verfügung. Nach Einreise nimmst du an einer mehrtägigen Orientierungsveranstaltung teil, bevor du zu deiner Gastfamilie reist – Counselor vor Ort begleiten dich während des gesamten Jahres.
- Alter zwischen 18 und 26 Jahren (27. Geburtstag darf in den USA gefeiert werden)
- ledig und kinderlos
- gute Englisch-Grundkenntnisse
- abgeschlossene Schulausbildung
- Nachweis über mindestens 200 Stunden Kinderbetreuungserfahrung (für Infant Care 200 Std. mit Kindern unter 2 Jahren)
- Charakterreferenzen
- tadelloses polizeiliches Führungszeugnis
- ärztliches Attest
- internationaler Führerschein
- Nichtraucher
- Beurteilung deiner PKW-Fahrerfahrung

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in USA
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Wellenorgel in San Francisco
Im Mai 1986 wurde, in der Bucht von San Francisco, von einem experimentellen Künstler namens Peter Richards und einem Bildhauer namens George Gonzales eine riesige akustische Skulptur gebaut. Mit Hilfe einer Reihe von Pfeifen, interagiert dieses riesige Instrument mit den Wellen der Bucht und überträgt ihren Klang an verschiedene Ausgänge. Je nach Gezeitenpegel variieren die Geräusche und ergeben eine schräge Symphonie aus tiefen, gurgelnden Tönen, welche die ruhige und doch chaotische Schönheit des Ozeans zum Ausdruck bringt. Verschiedene Plattformen und Bänke laden die Besucher hier zum Verweilen und Zuhören ein. Außerdem kann man von hier aus einen schönen Panoramablick auf die Stadt, mit ihren Golden Gate Yachtclubs und hoch aufragenden Eukalyptushainen, genießen.

Yellowstone Nationalpark
Der älteste Nationalpark der Welt in Wyoming ist nicht ohne Grund auch der berühmteste. Auf einer Fläche von beinahe 9.000 Quadratkilometern kann man hier die Natur in all ihrer Schönheit erfahren. 9.000 Quadratkilometer – das ist in mehr als drei Mal die Fläche Luxemburgs! Entsprechend seiner Größe hat der Yellowstone Nationalpark, der im Übrigen nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde, eine grenzenlose landschaftliche Vielfalt. Aktive Vulkane, geothermale Quellen, speiende Geysire und Schlammtöpfe; riesige Seen, bunte Berge voller Mineralien, blühende Täler, geheimnisvolle Wälder und reißende Flüsse – hier gibt es fast nichts, das es nicht gibt. Da ist es natürlich wenig überraschend, dass auch UNESCO den Park 1978 zum Weltnaturerbe erklärt hat. Übrigens fühlen sich nicht nur Menschen seit über 11.000 Jahren zu diesem wundervollen Stückchen Erde hingezogen – es leben hier unter zahllosen Wildtieren und Vogelarten auch Schwarz- und Grizzlybären, sowie Elche, Rentiere und Bisons.

Winchester Mystery Haus
Sarah L. Winchester war die Frau eines Waffenproduzenten und erbte nach dessen Tod sein riesiges Vermögen. So wurde sie zu einer der reichsten Frauen der Welt. Jedoch war ihr Leben durch ihre Furcht vor den Geistern der durch die Waffen getöteten Menschen bestimmt. Als sie 1884 nach San Jose in Kalifornien zog, kaufte sie ein Bauernhaus mit gerade mal acht Zimmern. Dann fing sie wie besessen an, dieses Haus immer weiter auszubauen und nach und nach zu einem Labyrinth der Absurditäten zu verwandeln. Bis zu ihrem Tod wuchs das Haus immer weiter, bis es schließlich etwa 600 Zimmer auf sieben Etagen gab. Zahllose, unübersichtliche Flure sowie Türen, hinter denen nur eine Wand oder sogar ein tiefes Loch zu finden ist, Treppen, die ins Nichts führen und viele Geheimgänge – das Haus dieser exzentrischen Frau wurde immer unübersichtlicher, einen Bauplan gab es nie. Die Legende besagt, dass Sarah L. Winchester jeden Abend in einem anderen Zimmer geschlafen haben soll, um den bösen Geistern zu entfliehen. Ein Teil des Hauses wurde bei einem Erdbeben zerstört, der Rest wurde nach ihrem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und kann besichtigt werden. Ein eindrucksvolles und doch recht gruseliges Erlebnis.
Hast du noch Fragen?
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
Au-PairEin Jahr, das alles verändert hat – Mein Au-Pair-Jahr mit Kulturist
Au-PairNeues Jahr, neues Abenteuer – Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Au-Pair- oder Gap-Year ist
Au-PairAu-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht einer Gastfamilie: „Ein Jahr mit unserem Au-Pair – eine echte Bereicherung für unsere Familie“
Au-PairWie Gastfamilien und Au-Pairs kulturelle Missverständnisse vermeiden und Konflikte im Alltag lösen
Au-PairAu-Pair in Schweden – ein Erfahrungsbericht von Anina
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht
