Sprachtutor

Sprachtutor

Kulturbotschafter sein – Kulturist werden! Als Au-Pair, Freiwillige/r, Auslandspraktikant/in, Work & Travel oder Sprachtutor überall auf dem Globus; als Gastfamilie für Au-Pairs aus aller Welt.

Sprachtutor

Der Dreh- und Angelpunkt des Sprachtutorenprogramms ist der Austausch von Kultur und Sprache! Sie leben für 1 bis 3 Monate bei einer Gastfamilie im Ausland und unterrichten die Familie bzw. deren Kinder bis zu 15 Wochenstunden in Deutsch und/oder Englisch, gleichzeitig erlernen oder vertiefen Sie die Sprache Ihres Gastlandes. Man geht heute davon aus, dass in etwa zwei Drittel aller Menschen auf der Welt mindestens zweisprachig sind. Mehrsprachigkeit eröffnet große persönliche Chancen und hilft dabei, Toleranz für anderssprachige Menschen und Kulturen zu entwickeln.

Wer also sprachbegeistert ist, einen offenen Geist, eine freundliche und positive mentale Einstellung und den Wunsch bzw. die Fähigkeit hat, sich für einen begrenzten Zeitraum dem Lebensstil einer Gastfamilie anzupassen – für den/die ist dieses Programm eine tolle Sache!

Sprachunterricht gegen freie Kost und Logis

Es ist nicht erforderlich, dass Sie Lehrer(in) sind! Sie üben bzw. sprechen mit der Gastfamilie (oder einigen Personen in der Familie) Deutsch und/oder Englisch an 15 Stunden pro Woche. Hier geht es nicht um „Unterricht“ im klassischen Sinne, sondern eher um das, was man unter „Immersion“ versteht – das sogenannte „Sprachbad“. Die Lernenden (insbesondere Kinder), sollen in einem fremdsprachigen Umfeld –in diesem Falle durch den/die Tutor/in- mehr oder weniger beiläufig die fremde Sprache erwerben. Als Gegenleistung erhalten Sie von der Gastfamilie freie Kost und Logis im eigenen Zimmer.

Mehr Zeit in eine fremde Kultur einzutauchen

Tutoren verfügen über sehr viel mehr Freizeit als beispielsweise ein Au-Pair, denn neben den 15 Wochenstunden Sprachtraining gehen sie keine weiteren Verpflichtungen ein. Das heißt, es steht recht viel freie Zeit zur Verfügung, in der Sprachkurse belegt werden, oder auch Land und Leute auf eigene Faust entdeckt werden können. Caro hat das in ihrem Erfahrungsbericht sehr schön auf den Punkt gebracht: „Mit den Menschen in einem anderen Land zu agieren, während ich mit ihnen lebe und versuche ihre Sprache zu sprechen und ihren Lebensstil kennenzulernen. Vielleicht auch, etwas von meiner eigenen Kultur weiterzugeben. Nun das ist mir gelungen, das kann ich schon jetzt sagen.“


Stärken des Sprachtutorenprogramms

Der Personenkreis, der an dem Programm teilnehmen kann, ist nicht wirklich eingeschränkt, d.h. abgesehen von Volljährigkeit gibt es keine Altersgrenze. Gastfamilien, die einen Tutor/eine Tutorin einladen, tun das zwangsläufig aus reinem Interesse an einem Kultur-/Sprachaustausch und nicht, weil sie Hilfe bei der Kinderbetreuung benötigen.

Die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln

Die Person, die man vor einer solchen Auslandserfahrung war, ist eine ganz andere, als die, die man anschließend ist. Das gewohnte Leben, Freunde und Familie bestimmen einen großen Teil unserer Persönlichkeit. All das plötzlich nicht mehr zu haben, selbst wenn man sich freiwillig dazu entschieden hat, ist zunächst immer eine große Umstellung. Interessant und spannend ist es aber zu sehen, wie man sich aber selbst verändert und wächst, wenn genau das geschieht.

In die eigene Zukunft investieren

Eine solche Unterrichtserfahrung im Ausland wird Ihren Lebenslauf sicherlich aufwerten. Potentielle Arbeitgeber sehen, dass Sie sich außerhalb Ihrer eigenen „Komfortzone" engagieren und durchaus dazu in der Lage sind, sich einerseits in einem fremden Umfeld zu integrieren, sich andererseits aber auch selbstständig organisieren können.

Positiver Einfluss auf das Leben anderer

Das klingt vielleicht zunächst etwas weit hergeholt, entspricht aber durchaus den Tatsachen. Gastfamilien, die Sprachtutoren einladen, sind meist beruflich auf globaler Ebene in der Wirtschaft oder im Handel tätig. Sie möchten daher ihren Kindern die Möglichkeit bieten, ähnliche Ziele zu erreichen, ihnen schon früh „die Welt öffnen" und zu guten Fremdsprachenkenntnissen verhelfen. Es liegt bei Ihnen, Ihre „Schüler" für Ihre Sprache, Ihr Land und Ihre Kultur zu begeistern!

Wer ist geeignet?

Im Prinzip jede/r! Es gibt hier keine Altersgrenzen. Manche haben gerade ihr Abitur gemacht, andere studieren und nutzen die Semesterferien, wieder andere sind bereits im Ruhestand. Ein weiterer Vorteil des Programms ist es, dass keine Kenntnisse der Sprache des Gastlandes vorausgesetzt werden – sofern die Tutoren gut Englisch sprechen. Auf Seiten der Gastfamilien muss nämlich mindestens eine Person Deutsch, oder aber Englisch sprechen. Selbstverständlich bietet das Programm gerade angehenden Fremdsprachen-Lehrern/Lehrerinnen eine besonders gute Möglichkeit zu trainieren, aber es ist nicht erforderlich pädagogische Vorkenntnisse zu haben, denn hier geht es nicht um „Unterricht" wie in der Schule oder im Sprachkurs, sondern in allererster Linie um Sprachtraining.

„Ich beschäftige mich sehr gerne mit Fremdsprachen und teile meine Passion gerne mit anderen“ schreibt Meike sehr passend in ihrem Erfahrungsbericht.

Alle Voraussetzungen im Überblick: • min. 18 Jahre alt • abgeschlossene Schulausbildung • guter Gesundheitszustand • tadelloses polizeiliches Führungszeugnis • Aufenthaltsdauer min. 1-3 Monate • gute Englisch-Kenntnisse (von Vorteil) • Unterrichtserfahrung (von Vorteil)

Allgemeine Programm-Leistungen

• Professionelle Beratung und Betreuung vor Ihrer Abreise • Sorgfältige Prüfung Ihrer Bewerbungsunterlagen • Platzierung ausschließlich in ausgesuchten Gastfamilien • Hilfe und Tipps zu den Themen Versicherung & Flugbuchung • Auf Wunsch Zusendung eines unverbindlichen Flugangebotes • Freie Kost und Logis in der Gastfamilie • Möglichkeit zum Besuch eines Sprachkurses • Betreuung und Beratung durch unsere Partner vor Ort • 24h Notrufhotline • Teilnahmezertifikat

Detaillierte Programmleistungen finden Sie auf den Seiten der einzelnen Programme .

Bewerbung

Man kann sich das ganze Jahr über als Sprachtutor/in bewerben. Die allermeisten Sprachtutoren/innen starten allerdings um den Juli (Semesterferien), sollten Sie also in dieser Zeit ins Ausland gehen wollen, so empfehlen wir, sich bereits im zeitigen Frühjahr zu bewerben.

Ganz einfach ist die Bewerbung online über „mein Kulturist“.

Alternativ können Sie über unser Kontaktformular (da sollte dann ein Link sein) auch alle Bewerbungsunterlagen für das Programm anfordern, ausfüllen und dann per Email oder Post an uns zurücksenden.

Liste der benötigten Unterlagen: • ausgefüllter Bewerbungsbogen • CV • Motivationsschreiben in englischer Sprache oder in der Sprache des Ziellandes • einige Fotos • einfaches polizeiliches Führungszeugnis • Attest (allgemeiner Gesundheitszustand) • Kopie des Führerscheins (falls vorhanden) • Nachweis über Sprachkenntnisse und/oder Schulzeugnis • u.U. Immatrikulationsbescheinigung oder Kopie des Studienabschlusses • Referenzen (z.B. Nachhilfetätigkeiten, sofern vorhanden) • Kopie Ihres Reisepasses oder Personalausweises (im Falle von Europa) • Datenschutzerklärung • Vermittlungsvertrag

Sollten Sie sich nicht online bewerben wollen, finden Sie nachfolgend noch einige Erläuterungen und den einzelnen Unterlagen, die alle auch in unserem Bewerbungsportal enthalten sind.

Bewerbungsbogen

Das ist eigentlich selbstverständlich, sei der Vollständigkeit halber aber erwähnt. Achten Sie bitte darauf, diesen Bogen leserlich und möglichst genau auszufüllen. Schon hier gilt: Prinzipiell in der Landessprache des Ziellandes, oder aber in Englisch ausfüllen!

Polizeiliches Führungszeugnis & ärztliches Attest

Das einfache, polizeiliche Führungszeugnis mit dem Vermerk „keine Eintragung“ ist überall so bekannt und muss nicht übersetzt werden. Als Arztattest verwenden Sie am besten unseren zweisprachigen (Englisch/Deutsch) Vordruck – sollten Sie ein in Deutsch abgefasstes Attest verwenden wollen, so müssen Sie es ins Englische übersetzen.

CV

Sie erhalten von uns einen Vordruck für ein sogenanntes Europass-CV, welches Sie bitte ebenfalls in Englisch ausfüllen. Sie können und sollten hier auch jede Arbeitserfahrung (oder Nachhilfetätigkeit) aufführen, die Sie bereits haben – selbst dann, wenn Sie dafür kein Zeugnis haben. Ebenso alles, was Sie bereits an Qualifikationen erworben haben. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen möglichst genau und objektiv aufführen. Bitte schätzen Sie auch Ihre Sprachkenntnisse möglichst realistisch selbst ein und fügen Sie etwaige Nachweise bei.

Zeugnisse

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung Ihr letztes Schulzeugnis/Universitätszeugnisse etc. bei. Sollten Sie beispielsweise Praktika geleistet haben, oder auch Nachhilfe gegeben haben, so ist es sicher ein Plus, einen Nachweis beizulegen. Sofern die Referenzen deutschen Text enthalten, denken Sie bitte an eine Übersetzung ins Englische (oder Sprache des Ziellandes).

Motivationsschreiben

Dies ist ein ganz wesentlicher Bestandteil Ihrer Bewerbungsunterlagen, deswegen sollten Sie sich auch hierfür etwas Zeit nehmen. Das Motivationsschreiben, welches sich an Ihre zukünftige Gastfamilie richtet, muss immer entweder in der Sprache Ihres Ziellandes, oder aber in Englisch abgefasst werden. Inhalt des Schreibens sollte eine kurze Vorstellung Ihrer Person und auch Ihrer Interessen enthalten. Erwähnen Sie ruhig auch Ehrenämter, Nachhilfejobs und/oder Auslandserfahrungen, die nicht in Ihren Referenzen enthalten sind. Dies zeigt, dass Sie ein Mensch sind, der sich engagiert. Wichtig ist auch, dass Sie erwähnen, was Sie sich von diesem Auslandsaufenthalt versprechen und was Sie in Ihrem Gastland interessiert. Sofern Sie über eine gut lesbare Handschrift verfügen, können Sie den Brief handschriftlich verfassen, sollte das nicht der Fall sein, so gestalten Sie das besser am Computer.

Fotos

Bitte legen Sie Ihrer Bewerbung ein nettes Portrait und einige weitere Fotos von sich aus der Freizeit oder mit der Familie bei – es muss ganz sicher kein biometrisches Passbild sein, besser ist es eine Aufnahme zu wählen, die Sie auch selbst mögen!

Sprachnachweise

Als Nachweis über Ihre Fremdsprachenkenntnisse reicht u.U. eine Kopie Ihres letzten Schulzeugnisses aus. Sollten Sie weitere Zertifikate haben (wie Uni, CAE oder TOEFL für Englisch, oder DALF bzw. TELC für Französisch), so können Sie diese natürlich ebenfalls verwenden.

Personalausweis/Reisepass/Führerschein

Für die Programme innerhalb Europas reicht es aus, wenn Sie eine Kopie Ihres amtlichen Personalausweises mitschicken, für alle anderen müssen Sie eine Kopie Ihres gültigen Reisepasses senden. Denken Sie bitte auch an eine Kopie Ihres Führerscheins (sofern vorhanden).

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