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Halloween - Kulturaustauschprogramme

Halloween – nur eine Art Karneval im Oktober?

Judith Liehr·18. Oktober 2012

Die Herkunft Halloweens

Im Prinzip mag ich den Herbst, ich mag die leuchtend bunten Farben, ich schätze die angebotene Fülle an heimischem Obst und Gemüse – ich mag sogar Kürbisse, sogar in vielen verschiedenen Formen und Farben. Ich erwische mich dabei, den Hauseingang mit allerlei lustigen Zierkürbissen zu dekorieren und frage mich: Woher kommt das? Warum feiert man Halloween in Deutschland? Sind es tatsächlich nur kommerzielle Interessen, die dahinter stecken? Wird der „All Hallows Evening", wie er ursprünglich hieß, außer in Amerika, auch in anderen Ländern so gefeiert? Was erleben unsere Au-Pairs im Ausland am 31. Oktober?

Kürbisse

Halloween ist ursprünglich ein sehr altes, keltisches Brauchtum und wurde von irischen Einwanderern nach Amerika gebracht. Nach Thanksgiving ist es inzwischen zum zweitwichtigsten Fest in den USA geworden. Vielleicht hat ja das eine oder andere unserer Au-Pairs die Gelegenheit zu der riesigen, schaurig-schönen Parade nach New York zu fahren, die jedes Jahr dort stattfindet und zu der jeder eingeladen ist. Mit Sicherheit werdet Ihr dort Snacks wie „crunchy bone sandwiches" oder „devil's tails" kennenlernen!

Halloween in Europa?

Fest steht, Halloween gibt es hier in dieser Form erst seit Anfang der 90er Jahre. 1991 fiel wegen des Krieges im Irak in Deutschland der Karneval aus. Dies war für Unternehmer, die beispielsweise Karnevalskostüme herstellen ein großes Problem und so entstand im Laufe dieses Jahres die Idee, Halloween hierzulande bekannt zu machen. Neue Bräuche werden heutzutage in erster Linie von Medien wie Fernsehen und Internet vermittelt. Auch die starke und klare Symbolik, nämlich der Kürbis, bei dessen Anblick heute nahezu jeder an Halloween denkt, spielt sicher eine Rolle dabei, dass dieses Fest sich so schnell und so weit verbreiten konnte. In unserer Region gibt es sehr bekannte Veranstaltungen, beispielweise in der Ronneburg, oder der Burg Frankenstein, die damit wirbt, „Europas gruseligste Halloween-Party" zu veranstalten.

In England und Irland werden unsere Au-Pairs sicher kaum einen Unterschied feststellen, es wird beinahe ebenso gefeiert, wie in Deutschland. Verkleidete Kinder ziehen mit dem Spruch „Trick or Treat" von Haus zu Haus, Pubs haben häufig „Fancy Dress Evenings".

Französische Kinder haben diesen Brauch offenbar auch gerne übernommen, wenngleich auch hier die Industrie, die den Markt bereits eine Weile vorher mit dem entsprechenden „Zubehör" überschwemmt, eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Discos und Clubs öffnen zu diesem Anlass selbstverständlich gerne ihre Türen zu einer „Nuit Speciale".

Die Schweizer gelten ja meist als eher konservativ und ihren alten Traditionen und Brauchtum verschrieben – dies gilt allerdings nicht für die Nacht des 31. Oktober, wie ich schnell herausfinde: Halloween ist dort wirklich „in" und wird mit wahrer Begeisterung gefeiert.

Gleiches gilt in Italien – immer mehr Städte und Gemeinden werden vom Halloween-Fieber gepackt, unsere Au-Pairs dort finden Veranstaltungen an beinahe jeder Ecke.

Auch auf anderen Kontinenten werde ich fündig

In Neuseeland findet das Hexen-Spektakel nicht wirklich statt, aber in Australien scheint dieser Brauch langsam Fuß zu fassen, Programmteilnehmer, die dort gerade als Live-In Care-Giver leben, werden kleine Vampire und Teufel antreffen, die an den Haustüren klopfen und dort Süßigkeiten oder Geld bekommen.

Auch in Kanada werden unsere Live-In Care-Givers staunen: immer mehr Kanadier verwandeln ihre Häuser zu Halloween in Spukschlösser und ihre Vorgärten in Friedhöfe; der Kreativität und dem Ideenreichtum sind hier kaum Grenzen gesetzt und nur für das Weihnachtsfest wird mehr Geld ausgegeben. „Jack o'lanterns", die ausgehöhlten und von innen beleuchteten Kürbisse gehören in jedem Fall dazu. Die Legende besagt übrigens, dass die Seele des besagten Jack (eines Hufschmiedes aus Irland) mit dieser Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit wandern muss, weil er zu seinen Lebzeiten dem Teufel ein Schnippchen geschlagen habe.

Halloween in Kanada

Offenbar sind die Südafrikaner nicht ganz so enthusiastisch, wie an anderen Orten der Welt, aber auch dort wächst mit jedem Jahr die Horror-Euphorie und in Kapstadt können alle Kulturisten, die beispielsweise gerade als Freiwillige vor Ort sind, schaurig-schöne Gruselnächte feiern.

In Mexiko können unsere Au-Pairs die traditionellen Allerseelen-Bräuche kaum noch in ihrer ursprünglichen Form erleben – sie sind inzwischen mit Halloween-Einflüssen verschmolzen und kaum noch voneinander zu unterscheiden.

Ganz sicher gibt es noch viel mehr Skurriles und Interessantes aus aller Welt zu berichten – für heute möchte ich mich aber verabschieden und wünsche Euch allen, liebe Kulturisten:

Happy Halloween!

Wer irgendwelche interessanten oder neuen Brauchtümer zu diesem Fest kennenlernt, ist herzlich eingeladen, uns alle daran teilhaben zu lassen!

Fest