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multiethnische Freiwillige - Freiwilligenarbeit im Ausland

12 wichtige Tipps zu Freiwilligenarbeit im Ausland

Judith Liehr·11. Juli 2013

Der Fokus bei jedem unserer Programme liegt auf den positiven Auswirkungen, die diese Auslandserfahrung auch für unsere Programmteilnehmer bedeuten sollte. Voraussetzungen dafür sind natürlich Information, Offenheit und die Bereitschaft, in eine andere Kultur eintauchen zu wollen. Aus diesem Grunde (und natürlich auch aus eigener Erfahrung) habe ich heute einige wichtige Tipps/Denkanstöße zusammengefasst, wobei der Schwerpunkt hier auf den zwischenmenschlichen Aspekten liegt.

1. Machen Sie sich die ökonomische Realität in Ihrem Zielland bewusst. Einige Baht, Pesos oder Rupien mehr oder weniger werden Sie sicher nicht in den Ruin treiben. Von einem Besucher, der in lokaler Währung etwa 100 Mal mehr verdient, als die Einheimischen, kann durchaus erwartet werden, dass er beispielsweise für einen Museumsbesuch, ein Essen oder ein Taxi ein paar Cent mehr bezahlt.

2. Geben Sie Kindern keine Geschenke, nur deren Eltern oder Lehrern. Wenn Sie der lokalen Kommune etwas zukommen lassen möchten (seien es Schulbücher, Stifte oder Arzneimittel), so informieren Sie sich vorher, was wirklich gebraucht wird und wer diese Dinge am sinnvollsten verteilen kann.

3. Achten Sie darauf, wofür Sie Ihr Geld ausgeben. Sie sollten Geschäfte, Restaurants etc. bevorzugen, welche die lokale Wirtschaft unterstützen um sicherzustellen, dass die Menschen dort direkt von Ihrem Besuch profitieren.

regionale Geschäfte als Freiwillige/r im Ausland unterstützen

4. Nehmen Sie sich die Zeit, ein paar Floskeln in der Sprache des Ziellandes zu lernen, bevor Sie ins Ausland aufbrechen. Einfache Dinge wie Begrüßungen, „Bitte & Danke", oder Zahlen sind Dinge, die man auch noch während der endlosen Wartezeiten an Flughäfen und während der Reise lernen kann. Sie werden feststellen, dass ein wenig guter Wille und Engagement diesbezüglich Sie weit bringen wird.

5. „Können Sie mir helfen" ist in diesem Zusammenhang eine Frage, die Sie unbedingt in Landessprache äußern können sollten. Es ist beinahe ausgeschlossen, egal wo auf der Welt, dass ein anderer Mensch die direkte Bitte um Hilfe ignorieren wird. Zu helfen und andere zu ermutigen dies zu erwidern ist es ja im Prinzip, worum es hier geht.

6. Informieren Sie sich über die Traditionen und Tabus Ihres Ziellandes und respektieren Sie diese. Jede Kultur hat ihre eigenen Regeln, auch die Unsere für die Sie wiederum ein Botschafter sind - vergessen Sie das nicht.

7. Dämpfen Sie Ihren Ärger und kultivieren Sie stattdessen Ihren Sinn für Humor. Wut oder Ärger trifft man in der Tat sehr viel häufiger in westlichen Kulturen. Selbst wenn Ihnen dieses Gefühl im Moment hilft, so werden Sie damit weder den Respekt der Einheimischen erlangen, noch eine Verbesserung der Situation erreichen.

8. Entwickeln Sie ein Gefühl für die sozialen und politischen Probleme Ihres Ziellandes – es wird einen enormen Unterschied ausmachen, wenn Sie bereits bei Programmbeginn wissen, was die Menschen dort beschäftigt und berührt. Hierzu ist, neben der üblichen Vorbereitungsliteratur, auch das Lesen lokaler Zeitungen, die oftmals in englischer Sprache zu haben sind, bestens geeignet.

9. Handeln Sie fair und respektieren Sie dabei stets den Verkäufer. Bedenken Sie auch an dieser Stelle die wirtschaftliche Lage im Zielland. Ein Handel sollte am Ende stets sowohl den Käufer, als auch den Verkäufer zufrieden stellen – niemand sollte sich wirklich übervorteilt fühlen. In vielen Kulturen gehört der Handel zu einem Verkauf – es ist aber nicht wirklich ein „Schnäppchen" wenn eine Person sich ausgenutzt oder abgezockt fühlt.

fair handeln als Freiwillige(r im Ausland

10. Lernen Sie zuzuhören. Sowohl auf persönlicher, als auch auf internationaler Ebene ist die Fähigkeit wirklich zuzuhören, der Kern der Diplomatie. Viele Probleme auf der Welt entstehen daraus, dass Menschen sich ausgegrenzt fühlen. Hören Sie deshalb gut zu und zwar auch unterschiedlichsten Standpunkten.

11. Lernen Sie zu sprechen. Wir alle aus den westlichen Kulturen neigen dazu unsere Meinungen als absolute Wahrheiten zu äußern. Es ist oft sinnvoller Gespräche mit Einleitungen wie „Ich denke" oder „Meine Meinung ist" zu beginnen, anstatt mit „Wie jeder weiß".

12. Lassen Sie Ihre (Vor)Urteile über die Welt zu Hause. Die Bewohner unserer Welt werden Sie immer wieder mit Ihrer Großzügigkeit, ihrer Gastfreundschaft und ihrer Weisheit überraschen. Seien Sie offen für ihre Freundschaft und seien Sie sich unserer gemeinsamen Menschlichkeit, Freuden und Nöte bewusst.

Ein Auslandsaufenthalt als Freiwillige(r) ist sehr vielfältig, spannend und wird sicherlich positive Auswirkungen auf Ihre Persönlichkeitsentwicklung haben – Sie können aber durchaus auch Belastungen erleben, die Sie vorher unterschätzt haben. Aus diesem Grunde sollten Sie sich gewissenhaft und gründlich vorbereiten und über unterschiedlichste Aspekte informieren!

Freiwilligenarbeit