Auslandspraktikum in Japan
Auslandspraktikum

Auslandspraktikum in Japan

640.– €
1–12 Wochen
jeden 1. und 3. Montag im Monat
Otaki (Präfektur Nagano)
Programmkategorien:Hotellerie, Tourismus

Nippon, wie die Japaner ihr Land nennen, bedeutet „Land der aufgehenden Sonne“. Gemessen an der Bevölkerung ist es ein extrem homogenes Land, 98,5% der Einwohner Japans sind Einheimische, also haben die japanische Staatsbürgerschaft. Daher ist Japan ein Land mit vielen Traditionen und großem kulturellem Erbe. Gleichzeitig spielt das moderne Japan eine führende Rolle in der internationalen Wirtschaft. Es verfügt über eines der höchsten Ausbildungsniveaus der Welt und gerade im Bereich der Technik verfügt Japan über viele wichtige Exportfirmen. So kann ein Auslandspraktikum in Japan Ihnen durchaus neue Chancen eröffnen, oder auch eine Art „Türöffner“ sein.

In Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation bieten wir Ihnen ein Auslandspraktikum in Japan im Bereich Tourismus in Otaki (Präfektur Nagano) an. Während Ihres Praktikums in Japan werden Sie in einem Restaurant, auf einem Campingplatz, in einem Hotel oder einer anderen Einrichtung für Touristen eingesetzt werden. Neben der Betreuung von Otakis Besuchern kann es jedoch auch durchaus vorkommen, dass sie in einem der vielen Bau- und Entwicklungsprojekte Otakis aushelfen. So lernen Sie nicht nur die Tourismusbranche im Ort kennen, sondern bekommen auch einen Einblick, wie die Menschen Otakis ihr Dorf immer weiterentwickeln.

In den letzten Jahren hat man sich stark darum bemüht, den Tourismus in Otaki noch weiter voranzutreiben. Gleichzeitig verfolgen die Einwohner des Dorfes, insbesondere seit der Katastrophe von Fukushima, einen nachhaltigeren, weitgehend autarken Lebensstil und möchten auch ihren Besuchern an ihrer Lebensweise teilhaben lassen und ihnen neue Sichtweisen mit auf den Weg geben. Insbesondere das Herstellen von traditionellem Kunsthandwerk, das Bauen von Häusern im traditionellen japanischen Stil und das Nutzen der vorhandenen, lokalen Ressourcen stellen wichtige Aspekte dieses Lebensstils dar.

  • min. 18 Jahre alt

  • Abitur

  • guter Gesundheitszustand (Attest)

  • tadelloses polizeiliches Führungszeugnis

  • befriedigende Englisch-Kenntnisse


Sehenswürdigkeiten in Japan

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Kirschblütenfest

Kirschblütenfest

Millionen von Japanern zieht es alljährlich im März und April in die Parks ihrer Städte. Die Kirschblüte selbst wird als „Sakura“ bezeichnet – es gibt aber auch eine eigene Bezeichnung für das Anschauen der Kirschblüten: „Hanami“. Die Kirschblüte steht für Schönheit und Vergänglichkeit, denn sie blüht nur für ein bis zwei Wochen im Jahr. Sakura erinnert daran, das Leben und seine Schönheit zu genießen, solange sie eben bestehen. Bereits am Anfang eines jeden Jahres werden Kirschblütenkalender verkauft und der Wetterbericht beinhaltet Prognosen und Berichte über das Fortschreiten der Kirschblüte nach Gebieten und Städten. Sowie es dann losgeht, werden im Eiltempo blaue Plastikplanen ausgelegt, auf denen sich Familien in Parks, am Flussufer und allen Freiflächen, auf denen es Kirschblüten gibt, versammeln um gemeinsam zu essen, zu trinken und die schönen weißen und rosa Kirschblüten anzuschauen.

Mount Fuji

Mount Fuji

Der Mount Fuji ist der höchste Berg Japans, er kann aber dennoch relativ leicht bestiegen werden. Eigentlich ist der Fuji ein schlafender Vulkan mit einer Höhe von 3.776 Metern und einer nahezu vollkommenen symmetrischen Form, die so schon vor rund 10.000 Jahren entstand. Der Gipfel des Fuji liegt auf Japans Hauptinsel Honshū - genau zwischen den beiden Präfekturen Yamanashi und Shizouka. Bei klarem Wetter (normalerweise im Winter / Frühling) kann er vom nur rund 100 Kilometer entfernten Tokio aus gesehen werden. Der Mount Fuji zählt im Shintoismus gemeinsam mit Tate und Haku zu den drei heiligen Bergen Japans. Es starten einige Wanderrouten bereits am Fuß des Fuji. Als ältester Pfad gilt die Murayama-Route und entlang der Yoshida-Route gibt es neben atemberaubender Natur auch historische Schreine, Teehäuser und Berghütten zu sehen.

Onsen Bäder

Onsen Bäder

Von Kyūshū im Süden bis Hokkaidō im Norden Japans sprudeln an über 28.000 Orten dampfend heiße Thermalquellen aus der Erde. „Onsen“ ist die japanische Bezeichnung für eine heiße Quelle. Etwa 3.000 dieser Quellen sind offiziell als Onsen-Ressorts lizenziert. Dort kann man sich bei meist um die 40°C in den heißen Quellen zurücklehnen und sich danach noch eine wohltuende Massage gönnen. Übrigens: Auch die Affen Japans genießen das Bad in den heißen Onsens ungemein. Gerade im Winter kommen, beispielsweise im Jigokudani Affenpark (nordwestlich von Tokio gelegen) gerne ganze Familien von Japan-Makaken zu den heißen Quellen und baden im dampfenden Nass. Kein Wunder, denn die Durchschnittstemperatur liegt dann dort bei etwa minus 7 Grad!

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