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Au-Pair zu sein ist nicht immer ein leichtes Spiel

Erwartungen an einen Auslandsaufenthalt als Au-Pair

Judith Liehr·17. Oktober 2013

Vergangene Woche war ich zufällig Zeugin eines Telefonates, das eine Kollegin mit einer jungen Dame führte, die derzeit als Au-Pair in Frankreich ist. Sie wollte gerne in eine andere Gastfamilie vermittelt werden, wofür sie zwei Gründe genannt hat. Einer davon war, dass sie sich am Vormittag immer so hetzen müsse, um in ihren Sprachkurs zu kommen (den sie wohlgemerkt selbst ausgesucht hatte) und der andere war, dass sie etwa fünf Stunden wöchentlich bei leichten Hausarbeiten helfen müsse (das war vorher mit der Gastfamilie so vereinbart). Sie habe nun eine Freundin gefunden, die auch Au-Pair sei und die überhaupt nicht im Haushalt helfen müsse, dafür habe die Gastfamilie Personal, und genau so eine Familie wolle sie nun auch haben. Das ist schwierig! Vermutlich sogar unmöglich! Eine Gastfamilie, ganz in der Nähe der Sprachschule, mit Personal und mit Kind/ern, die quasi ganztägig in der Schule sind, damit eben auch täglich der Sprachkurs besucht werden kann. Wie viele Familien dieser Art gibt es wohl, die dann überhaupt noch ein Au-Pair einladen? Die Antwort lautet: eher sehr wenige! Dieses Gespräch hat mich aber nun dazu veranlasst, das Thema „Erwartungen" einmal aufzugreifen.

„Mithilfe bei leichten Hausarbeiten" ist Bestandteil des Au-Pair-Programms

Das ist einfach so – mal mehr, mal weniger. Sicher, es gibt eine ganze Reihe von Familien, die noch eine Putzhilfe haben, einfach weil einem Au-Pair in der Tat keine „schwere Hausarbeit" zugemutet werden kann. Dies ist ja kein Arbeits-, sondern ein Kulturaustauschprogramm. Generell aber sollte man bereit sein, auch im Haushalt mit anzupacken – sofern das nicht Bestandteil der Vereinbarung mit der Gastfamilie vor der Platzierung ist, zumindest in dem Maße, das allgemein als üblich angesehen werden kann, sofern man in einer Hausgemeinschaft zusammenlebt. Wir erleben es nach wie vor ab und zu, dass Au-Pairs es (und zwar sowohl Deutsche, als auch Au-Pairs, die aus dem Ausland hierher nach Deutschland kommen) bis zum Antritt ihres „Auslandsabenteuers" gewohnt waren, dass die eigenen Eltern (besser, die Mütter) stets alles im Haushalt für sie mit erledigten. Vergessen Sie das, wenn Sie planen, als Au-Pair ins Ausland zu gehen – das wird definitiv nicht so funktionieren. Gasteltern sind eben nicht Ihre Eltern und genau deswegen in dieser Hinsicht nicht so „leidensfähig" wie diese. Glauben Sie auch nicht alles, was andere Au-Pairs in Ihrem Gastland Ihnen erzählen – jede/r möchte natürlich die allerbeste Gastfamilie und das große Los gezogen haben. All das ist mit Vorsicht zu genießen!

Kinder sind nicht immer einfach für Au-Pairs zu betreuen

Kinder sind nicht immer nette und umgängliche, kleine Engel!

Nicht immer ist es ganz einfach, Zugang zu ihnen zu finden. Das eine oder andere Kind trauert vielleicht noch dem vorherigen Au-Pair hinterher, ein anderes mag erkannt haben, dass Au-Pairs unter Umständen einfach oftmals eher „Fünfe gerade sein lassen", als die Eltern. Ich habe das alles auch in meiner eigenen Familie erlebt und durchaus auch schon verhaltenes Mitleid mit Au-Pairs meines Sohnes gehabt. „Verhalten" deswegen, weil ich es eigentlich nie versäumt habe, darauf hinzuweisen bzw. zu besprechen, dass es durchaus sinnvoll und wichtig ist, Grenzen zu setzen und auch immer wieder erklärt habe, wie man das tun kann. Es mag auch vorkommen, dass Kinder sich Ihnen ganz einfach offen widersetzen – oder dass Sie selbst einfach keine Lust haben, mit Barbie-Puppen zu spielen. Über solche und ähnliche Dinge sollten Sie sich bereits im Vorfeld im Klaren sein, dann werden Sie ggf. einfacher damit umgehen können. Ganz wichtig ist, dass Sie wirklich eine Affinität zu Kindern haben und sich tatsächlich gerne mit ihnen beschäftigen! Es mag zwar unwahrscheinlich klingen, aber im Laufe der Jahre habe ich es tatsächlich erlebt, dass mich zuweilen der Gedanke bzw. die Frage beschlich, warum die/der eine oder andere Programmteilnehmer/in nicht eine andere Form des Auslandsaufenthaltes gewählt hat. Einfach weil sich herausstellte, dass die Person nicht wirklich kinderlieb war und die Betreuung der Kinder als notwendiges Übel in Kauf nahm. Tun Sie das bitte weder sich selbst, noch den Kindern Ihrer Gastfamilie an!

Sofern Sie also planen, als Au-Pairs ins Ausland zu gehen, sollten Sie sich diese Dinge bewusst machen. Helfen Sie schon eine ganze Weile vorher regelmäßig im Haushalt Ihrer Eltern mit, tun Sie da ruhig auch mal Dinge, die Sie nicht wirklich „gerne" tun (andere Familienmitglieder mögen sie vielleicht auch nicht tun und erledigen sie dennoch). Sofern Sie bislang lediglich Babysitter-Erfahrungen haben, machen Sie doch, sofern Sie die Zeit dazu finden, wenigstens ein paar Tage ein Praktikum in einem Kindergarten. Sie werden dort sicherlich etliche Tipps bekommen können und auch ein Gespür dafür, ob Sie auch nach vielen Stunden noch wirklich Spaß an einer solchen Tätigkeit haben.

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