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Kinderbetreuung als Au-Pair aus dem Ausland

Was kann man als Gastfamilie von einem Au-Pair erwarten und was nicht?

Judith Liehr·19. September 2013

Dieses Thema besprechen wir natürlich sehr oft – sowohl mit unseren Gastfamilien, als auch mit den Au-Pairs. Da gibt es auf der einen Seite diejenigen, die der Auffassung sind, dass das gemeinsame Mittagessen mit der Gastfamilie bereits zur Arbeitszeit zählt und auf der anderen Seite dann auch Gastfamilien, die davon ausgehen, dass es nicht zu viel verlangt sei, wenn das Au-Pair am Samstag mal rasch 500 Quadratmeter Rasen mäht. Dazwischen dann unendlich viele Variationen. Es ist natürlich wirklich nicht immer einfach zu entscheiden, was als Mithilfezeit zu rechnen ist und was einfach selbstverständliche Handgriffe sind, die man von jedem Mitglied eines Haushaltes erwarten kann. Mit diesem Artikel versuche ich daher, das Ganze ein wenig einzugrenzen.

Arbeits-bzw. Mithilfezeit – Definition

Vorausschicken möchte ich an dieser Stelle, dass ich selbst im Zusammenhang mit einer Au-Pair-Tätigkeit den Begriff „Arbeitszeit" vermeide, wo immer es geht. „Au-Pair" ist für mich (und auch für alle anderen bei Kulturist) ein interkulturelles Lernprogramm. Im Austausch für diese Lernerfahrung bei freier Kost und Logis sowie für ein Taschengeld bietet ein Au-Pair 30 Stunden „Mithilfe" bei leichter Hausarbeit und Kinderbetreuung. Genau aus diesem Grunde spreche ich lieber von „Mithilfezeit" – es ist eben per Definition für mich nicht als „Arbeit" im üblichen Sinne zu sehen.

Kinderbetreuung

An dieser Stelle gibt es nur sehr selten unterschiedliche Auffassungen. Die Vorstellungen, die Sie sich als Gastfamilie von der Tätigkeit eines Au-Pairs machen, decken sich in der Regel mit dem, was die Familienmitglieder auf Zeit ebenfalls für selbstverständlich erachten. Alle Au-Pairs haben bereits Erfahrung in der Kinderbetreuung und man sollte stets auch davon ausgehen, dass sie Freude am Umgang mit Kindern haben – anderenfalls hätten sie sich sicherlich für eine andere Form des Auslandsaufenthaltes entschieden. Zu beachten ist allerdings, dass es sich hier nicht um „Profis" handelt – sollten Sie jemanden erwarten die/der von Anfang an vollkommen selbstständig und über längere Zeiträume hinweg Ihre Kinder betreut, so wäre eine Nanny oder Kinderfrau sicherlich eher für Ihre Familie geeignet. Kalkulieren Sie also eine gewisse Zeit ein, die Ihr Au-Pair benötigt, um Ihre Kinder und Sie kennen- und einschätzen zu lernen und achten Sie vor allem darauf, alles genau zu erklären und ggf. ausführlich zu besprechen. Je selbstsicherer Ihr Au-Pair im Umgang mit Ihren Kindern wird, umso größer wird der Nutzen für alle Beteiligten sein.

leichte Hausarbeit als Au-Pair aus dem Ausland

Leichte Hausarbeit

Dieser Bereich sorgt schon eher für Konflikte. Generell erwarten können Sie als Gastfamilie, dass Ihr Au-Pair Dinge wie die Kinderzimmer in Ordnung halten und auch mal staubsaugen übernimmt. Au-Pairs können die Küche, oder auch im Ess-/Wohnbereich aufräumen und ebenso die Waschmaschine bedienen, oder auch Wäsche zusammenzulegen bzw. auch gelegentlich bügeln. Nicht wirklich erwarten sollte man aber die „große Bügelwäsche" – gemeint sind hier beispielsweise Dutzende von Oberhemden, Blusen oder Kleidern der Gasteltern. Ein Au-Pair sollte schon in der Lage dazu sein, Ihren Kindern eine kleine Mahlzeit zuzubereiten – es ist allerdings nicht vorauszusetzen, dass das Au-Pair täglich eine komplettes, warmes Essen kochen wird (Ausnahmen gibt es natürlich – es gibt auch immer wieder Au-Pairs, die wirklich gerne kochen). Kleinigkeiten, wie den Tisch decken oder abräumen, den Geschirrspüler ein- bzw. auszuräumen sind selbstverständliche Handgriffe, die im Normalfall jedes Familienmitglied verrichtet (sofern es alt genug dazu ist), also auch ein Au-Pair und solche Dinge sind auch nicht zur Mithilfezeit zu rechnen. Außerhalb dieser Zeit muss ein Au-Pair natürlich auch seinen eigenen Bereich (Zimmer, ggf. Bad) in Ordnung halten und reinigen. Wirklich nicht erwarten hingegen können Sie die Reinigung eines Bades oder Schlafzimmers, welches nur Sie selbst benutzen. Genauso wenig sollte ein Au-Pair sämtliche Fenster putzen, Böden wischen, Rasen mähen, das Auto waschen, Keller oder Garage reinigen. Es ist natürlich durchaus möglich, dass Sie und Ihre Familie beispielsweise im Herbst eine Garten-Aufräum-Aktion starten, oder alle gemeinsam einen Keller entrümpeln und Ihr Au-Pair seine Hilfe anbietet – das ist dann etwas anderes und natürlich sollte man dieses Angebot dann auch annehmen.

Alle diese Dinge sind selbstverständlich nicht „in Stein gemeißelt" und Au-Pairs haben ja ganz unterschiedliche Vorlieben und Wünsche, Stärken und Schwächen. Wichtig ist es vielmehr, ein Au-Pair nicht als „Arbeitskraft" zu sehen, sondern eben als erwachsenes Familienmitglied (auf Zeit), mit dem man entsprechend absprechen sollte, wer für welche Bereiche verantwortlich ist.

Gastfamilie