
Lebensmittelrettung
Lebensmittelrettung: Eine Chance zur Veränderung
In diesem Programm kannst du aktiv gegen Lebensmittelverschwendung in Lissabon kämpfen. Schließe dich lokalen Freiwilligenteams an, um übrig gebliebene Lebensmittel aus Supermärkten und Restaurants an obdachlose Menschen, einkommensschwache Familien und andere Bedürftige zu verteilen.
Wusstest du, dass täglich über 3.000 Menschen in Portugal von einer NGO versorgt werden, die genießbare Lebensmittel aus Restaurants, Cafés und Supermärkten sammelt, die sonst im Müll landen würden? Als Freiwillige:r unterstützt du ein Netzwerk von Zentren, die überschüssige Lebensmittel aus lokalen Restaurants, Supermärkten und Cafés retten und an Familien, ältere Menschen und Obdachlose weiterverteilen.
Die Schichten finden in verschiedenen Zentren in Lissabon statt. Gemeinsam mit anderen lokalen und internationalen Freiwilligen übernimmst du vielfältige Aufgaben: das Einsammeln der Lebensmittel, deren Verpackung, das Reinigen benutzter Behälter, das Sortieren und Lagern für den nächsten Tag, die Verteilung an Familien sowie das Aufräumen am Ende der Schicht.
Lebensmittelrettungsprogramme sind aus mehreren Gründen sinnvoll: Sie reduzieren Lebensmittelverschwendung, bekämpfen Ernährungsarmut, fördern Nachhaltigkeit und Umweltschutz, schaffen Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln und stärken die Gemeinschaft, indem sie Unternehmen, Freiwillige und Bedürftige zusammenbringen. Lebensmittelrettung ist also nicht nur ein sozialer, sondern auch ein ökologischer und wirtschaftlicher Gewinn.
- Lebensmittelsammlung
- Essensverpackung
- Lebensmittellagerung – Unterstützung bei der Lagerung und Organisation von Lebensmittelspenden
- Arbeitsplatzpflege – Reinigen und Ordnen von Behältern und Arbeitsbereichen
- Ausgabe von Mahlzeiten an Bedürftige
Alle Projekte befinden sich in und um Lissabon, die charmante Hauptstadt Portugals – eine Stadt voller Geschichte, Kultur und beeindruckender Architektur. Die engen, gepflasterten Gassen von Alfama, das sanfte Rattern der alten Straßenbahnen und der atemberaubende Blick vom Castelo de São Jorge machen Lissabon zu einem Ort, der das Herz verzaubert. Die Stadt strahlt eine besondere Gelassenheit aus, die durch die Nähe zum Meer und die warme, mediterrane Sonne verstärkt wird.
- Amtssprache: Portugiesisch
- Hauptstadt: Lissabon
- Ort der Platzierung: Lissabon und Umgebung
- Programmdauer: ab 1 Woche
- Montag: Orientierung am Morgen, nachmittags Citytour
- Dienstag: Start der Projektarbeit
- übrige Wochentage: Schichten von maximal 4 Stunden (am Vormittag oder am Nachmittag)
- Wochenenden: freie Tage
- Flexibilität
- Offenheit
- Volljährigkeit
- Englischkenntnisse
- Freude an der Arbeit mit Menschen
- Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl
- polizeiliches Führungszeugnis

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Sehenswürdigkeiten in Portugal
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Óbidos
Etwa 80 Kilometer nördlich von Lissabon liegt Óbidos, ein charmantes, mittelalterliches Städtchen, das eindrucksvoll an vergangene Zeiten erinnert. Die Stadt ist von einer 1,6 Kilometer langen und 13 Meter hohen, Zinnen bewehrten Stadtmauer umgeben, die man begehen kann. Von dort aus wird ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt und die umliegende Landschaft geboten. In der Stadt selbst sind die Kirche der Heiligen Maria, die schöne Porta do Vale ou Senhora da Graça oder das Schloss der Stadt samt seiner idyllischen Gartenanlage, dem Jardim do Castelo, absolut sehenswert. Das historische Zentrum der Stadt ist geradezu ein Labyrinth aus Kopfsteinpflasterstraßen und blumengeschmückten, weiß getünchten Häusern. Óbidos ist auch als "Hochzeitsgeschenkstadt" bekannt, da die Stadt 1282 ein Geschenk von König Dinis an Königin Isabel zu ihrem Hochzeitstag war. Anschließend erhielt jede portugiesische Königin nach Isabel bis zum 19. Jahrhundert Óbidos als Hochzeitsgeschenk.

Parque Nacional da Peneda-Gerês
Wer gerne wandert, sollte den Nationalpark von Peneda-Gerês besuchen! Dieser liegt nur eine knappe Stunde Fahrzeit von Porto entfernt, an der Grenze zu Spanien, im äußersten Nordwesten des Landes. Der Park umfasst eine Fläche von rund 700 Quadratkilometern und ist der einzige Nationalpark in Portugal. Von Wildblumen bedeckte Hügelhänge, dramatische Gipfel und gewundene Bäche prägen hier das Bild – dazwischen findet man aber auch immer wieder uralte Dörfer, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Im Parque Nacional da Peneda-Gerês leben diverse Fledermausarten, Goldadler, Rehe (das Symboltier des Parks), Otter, Wildschweine und, in abgelegenen Gegenden, sogar iberische Wölfe. Öfter allerdings sieht man die „garranos“, wilde Ponys, die frei durch die Berge galoppieren, oder auch Barrosã-Rinder und dazu Hunde der Rasse Castro Laboreiro, die man an ihrem dunklen Fell erkennt. Sie bewachen die Herden, die je nach Jahreszeit auf den Sommer- oder Winterweiden grasen. Außerdem findet man hier den einzigen Stechpalmenwald auf portugiesischem Boden und endemische Spezies wie die Gerês-Lilie, deren blau-violette Blüten die Wiesen schmücken. Es gibt zahlreiche Wanderwege im Park, einige führen um Berggipfel herum, andere zu Straßen aus der Römerzeit und wieder andere zu Burgruinen oder Wasserfällen.

Porto & Livraria Lello
An den steilen Ufern des Douro glänzt Portugals Juwel im Norden: Porto ist eine historische und abwechslungsreiche Stadt, von den engen Gassen des alten Stadtteils Ribeira bis zum großen Platz des Stadtteils Trindade. Die Region ist berühmt für die Produktion von Portwein, der noch immer in den riesigen Kellern am Ufer des Douro gelagert wird und dort reift. Porto ist zwar die zweitgrößte Stadt des Landes, sie fühlt sich allerdings noch „authentischer“ und „traditioneller" an als Lissabon. Es gibt jede Menge zu bestaunen und historische Monumente zu besichtigen, eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist die „Livraria Lello“ – eine einzigartige Bücherei, wie man sie sonst nicht findet. Sie wurde u.a. vom „The Guardian“ und von „Lonely Planet“ zum „schönste Buchladen der Welt“ gekürt und bietet neben einer gigantischen Auswahl an literarischen Werken – von nationalen Buchschätzen bis hin zu weltweiten Bestsellern – eine unglaubliche Architektur mit Wandmalereien, Buntglasfenstern, Büsten und aufwändigen Stuck-Verzierungen. Der Ingenieur Xavier Esteves plante und errichtete das Jugendstil-Gebäude mit seiner neogotischen Fassade. Ein Blickfang im Gebäude ist sicherlich die geschwungene Holztreppe, die in die offen gestalteten oberen Etagen führt.
Vor Ort
Eindrücke
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