
Gemeindeentwicklung – Unterstützung für Migranten und Flüchtlinge
Freiwilligenarbeit in diesem Programm bedeutet, in einem Projekt in Barcelona mitzuarbeiten, das für soziale Integration, Solidarität und eine positive Einstellung im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung sowie für Kultur und soziale bzw. bildungsfördernde Aktivitäten steht.
Das Migranten- und Flüchtlingsunterstützungsprogramm in Barcelona ist besonders für mitfühlende, geduldige und fürsorgliche Menschen geeignet. Dieses Programm trägt dazu bei, das Leben der Betroffenen zu verbessern, ihnen zu helfen, ihr Potenzial zu entdecken und Barrieren zu überwinden, um unabhängig zu leben. Du arbeitest mit Migranten zusammen und ermutigst sie, sich stärker in ihre Gemeinschaft zu integrieren und ein weniger stigmatisiertes Leben zu führen.
Die Arbeit wird vom Personal der Organisation beaufsichtigt; nach Erhalt von Anweisungen arbeitest du direkt mit den Nutzern zusammen. Du kannst entweder ein örtliches Gastzentrum für Migranten und Flüchtlinge unterstützen und dich informell mit ihnen engagieren oder in einem Frauenhaus assistieren. Das Programm fördert die Sozialisierung dieser Menschen durch ein gemeinsames Interesse mit den Freiwilligen – etwa Kochen, Fußballtraining, Workshops, Gärtnern oder Brettspiele. Indem du ein Stück deiner Welt zur Vertrautheit mitbringst, inspirierst du die Betroffenen und gibst ihnen verschiedene Perspektiven auf die Welt. Du wirst hier mit Menschen ganz unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft interagieren und dabei auch für dich selbst sehr viele Erfahrungen gewinnen.
Die Aufgaben können je nach Organisation und den aktuellen Bedürfnissen variieren. Typischerweise umfassen sie:
- Unterstützung der lokalen Mitarbeiter bei ihren täglichen Aufgaben
- verschiedene Aktivitäten wie gemeinsames Kochen, Musizieren etc.
- Englisch unterrichten
Alle Projekte befinden sich in Barcelona. Die Stadt am Meer bezaubert mit unendlicher Kultur, legendärer Architektur, sonnenverwöhnten Stränden und vielen malerischen Vierteln. Entspannen, erkunden, neue Leute kennenlernen und das Wetter genießen: Barcelona lädt dich ein, eine Weile zu bleiben. Vor Projektbeginn besteht weiterhin die Möglichkeit, einen Spanisch-Kurs zu belegen – weitere Informationen gerne auf Anfrage.
- Montag: Orientierung am Morgen, nachmittags Tour durch Barcelona
- Dienstag: erster Tag im Projekt – einer der Koordinatoren begleitet dich am ersten Tag zum Projekt
- Übrige Wochentage: Schichten von maximal 4 Stunden (am Vormittag oder am Nachmittag)
- Wochenenden: freie Tage
- Volljährigkeit
- Spanisch-Grundkenntnisse von Vorteil
- Freude an der Arbeit mit Menschen
- Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl
- Flexibilität und Offenheit
- Mitgefühl, Geduld und Fürsorglichkeit

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Cuevas de Altamira
In Kantabrien, etwa 2 Kilometer von der Stadt Santilla de Mar entfernt, befindet sich die Steinzeithöhle von Altamira. Die Höhle ist etwa 5.500 Quadratmeter groß und wurde 1868 entdeckt. Es befinden sich darin rund 930 Wandmalereien hauptsächlich von Hirschen, Bisons, Pferden und Wildschweinen, die ältesten Zeichnungen gehen zurück bis 16.000 vor Christus. Geschickt nutzten die Steinzeitkünstler Unebenheiten der Felswände, um die Tiere plastisch darzustellen. Rot, Ocker und Brauntöne sind die dominierenden Farben, für die Konturen und Schraffierungen wurde Kohle verwendet. Seit 1979 kann man die Höhle leider nicht mehr besichtigen, da die warme Atemluft der Besucher die Malereien beschädigte. Eine Nachbildung der Höhle und ihrer Malereien wird allerdings im etwa 500 Meter entfernten Besucherzentrum gezeigt (samstags ab 14 Uhr ist der Eintritt frei!). 1985 hat die UNESCO die Höhle von Altamira auf die Welterbe-Liste gesetzt.

Puente de Vizcaya
Die Biskaya-Hängebrücke ist die älteste Hängebrücke der Welt und sie ist, im Gegensatz zu den meisten Brücken ihrer Art, noch heute in Betrieb. Sie liegt in der Nähe von Bilbao (am unteren Teil der Ría von Bilbao, kurz bevor diese in das kantabrische Meer mündet) und verbindet Portugalete und Getxo miteinander. Eingeweiht wurde die Brücke mit einer Metallstruktur bereits im Jahr 1893 und sie galt seinerzeit als ein Wunderwerk des Ingenieurwesens. Sie war die erste Brücke mit Schwebetechnik, so dass der Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt wurde. Die Biskaya-Brücke ist als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. Man kann mit einem Fahrstuhl nach oben fahren und von dort aus über die Biskaya-Brücke auf das andere Ufer gehen. Es kann zwar recht windig werden, man hat aber einen traumhaften Blick über die Bucht und die Region. Ebenso ist es möglich, per Schiff eine Überfahrt auf die andere Seite zu machen.

Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici
In den Hochpyrenäen der Provinz Lleida in Katalonien liegt der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Dieser Park wurde bereits im Jahr 1955 eingerichtet. Er ist berühmt für seine über 200 tiefblaue Seen, mäandernden Flüsse („Aigüestortes“) und kleinen Dörfer. Dieser Nationalpark beherbergt aufgrund seiner unterschiedlichen Höhenlagen (zwischen 1.200 und gut 3.000 Metern) eine extrem abwechslungsreiche Landschaft die durch Seen, Sturzbäche und Wasserfälle, Torfmoore, Steinwüsten und raue Gipfel, aber auch dichte Wälder mit Kiefern, Tannen, Birken und Buchen geprägt ist. Wegen der unterschiedlichen Mikroklimata finden sich im Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici auf relativ kleinem Raum eine relativ große Zahl unterschiedlichster Pflanzenarten. Auch verschiedene Tierarten, wie beispielsweise Gemsen, Auerhähne, Murmeltiere und Bartgeier sind hier zu Hause. Sehenswert ist auch das Ensemble romanischer Kirchen im Vall de Boí, das im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe deklariert wurde. Im Park gibt es sehr viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Vor Ort
Eindrücke
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