
Küsten- und Meeresschutz
Dieses Schutzprojekt liegt in Denia, einem traditionellen Fischerort etwa 100km südlich von Valencia. Die Gegend ist ein wichtiger Ort für den lokalen Tourismus, aber es befinden sich dort ebenfalls zwei Naturschutzgebiete und ein Meeresschutzgebiet. Daher stellt es eine besondere Herausforderung dar, das ökologische Gleichgewicht in der Region zu bewahren.
Als Freiwillige(r) werden Sie sich in diesem Projekt auch damit beschäftigen, wie es möglich ist zu reisen, ohne solche Systeme und deren Biodiversität zu beeinträchtigen, bzw. diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten.
Sie werden die Möglichkeit haben, den Montgo Naturpark mit seinen mehr als 650 verschiedenen Pflanzenarten, das marine Schutzgebiet am Cabo San Antonio zu entdecken. Letzteres bietet auf rund 900h Habitate für Korallen, Algen und zuweilen (vom Frühjahr bis zum Herbst) auch Delfine und Wale. In den Feuchtgebieten des Pego Naturparks können Sie eine besondere Vielfalt an Vögeln und einheimischen Pflanzenarten entdecken.
Denia selbst ist eine sehr lebendige Stadt – voller Geschichte, Musik und traditionellen Festen. Sowohl Valencia, als auch Alicante sind nur etwa 100km entfernt. Sollten Sie Ibiza besuchen wollen, so ist auch diese Insel per Boot in wenigen Stunden erreichbar. Auf Wunsch können Sie auch ein PADI Open Water Diver Certificate erwerben (ungefähr € 350).
Reinigungsarbeiten am Strand und unter Wasser
Wiederaufforstungsarbeiten in Waldbrandgebieten
Arbeiten in Feuchtgebieten
Beobachtung von Schildkröten
Datensammlung heimische Fauna und Flora
Kontrolle auf invasive Pflanzenarten
Beobachtung von Walen, Delfinen und Wasservögeln (nicht immer möglich!)
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Offenheit & Flexibilität
Spanisch-Grundkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Spanien
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Cuevas de Altamira
In Kantabrien, etwa 2 Kilometer von der Stadt Santilla de Mar entfernt, befindet sich die Steinzeithöhle von Altamira. Die Höhle ist etwa 5.500 Quadratmeter groß und wurde 1868 entdeckt. Es befinden sich darin rund 930 Wandmalereien hauptsächlich von Hirschen, Bisons, Pferden und Wildschweinen, die ältesten Zeichnungen gehen zurück bis 16.000 vor Christus. Geschickt nutzten die Steinzeitkünstler Unebenheiten der Felswände, um die Tiere plastisch darzustellen. Rot, Ocker und Brauntöne sind die dominierenden Farben, für die Konturen und Schraffierungen wurde Kohle verwendet. Seit 1979 kann man die Höhle leider nicht mehr besichtigen, da die warme Atemluft der Besucher die Malereien beschädigte. Eine Nachbildung der Höhle und ihrer Malereien wird allerdings im etwa 500 Meter entfernten Besucherzentrum gezeigt (samstags ab 14 Uhr ist der Eintritt frei!). 1985 hat die UNESCO die Höhle von Altamira auf die Welterbe-Liste gesetzt.

Puente de Vizcaya
Die Biskaya-Hängebrücke ist die älteste Hängebrücke der Welt und sie ist, im Gegensatz zu den meisten Brücken ihrer Art, noch heute in Betrieb. Sie liegt in der Nähe von Bilbao (am unteren Teil der Ría von Bilbao, kurz bevor diese in das kantabrische Meer mündet) und verbindet Portugalete und Getxo miteinander. Eingeweiht wurde die Brücke mit einer Metallstruktur bereits im Jahr 1893 und sie galt seinerzeit als ein Wunderwerk des Ingenieurwesens. Sie war die erste Brücke mit Schwebetechnik, so dass der Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt wurde. Die Biskaya-Brücke ist als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. Man kann mit einem Fahrstuhl nach oben fahren und von dort aus über die Biskaya-Brücke auf das andere Ufer gehen. Es kann zwar recht windig werden, man hat aber einen traumhaften Blick über die Bucht und die Region. Ebenso ist es möglich, per Schiff eine Überfahrt auf die andere Seite zu machen.

Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici
In den Hochpyrenäen der Provinz Lleida in Katalonien liegt der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Dieser Park wurde bereits im Jahr 1955 eingerichtet. Er ist berühmt für seine über 200 tiefblaue Seen, mäandernden Flüsse („Aigüestortes“) und kleinen Dörfer. Dieser Nationalpark beherbergt aufgrund seiner unterschiedlichen Höhenlagen (zwischen 1.200 und gut 3.000 Metern) eine extrem abwechslungsreiche Landschaft die durch Seen, Sturzbäche und Wasserfälle, Torfmoore, Steinwüsten und raue Gipfel, aber auch dichte Wälder mit Kiefern, Tannen, Birken und Buchen geprägt ist. Wegen der unterschiedlichen Mikroklimata finden sich im Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici auf relativ kleinem Raum eine relativ große Zahl unterschiedlichster Pflanzenarten. Auch verschiedene Tierarten, wie beispielsweise Gemsen, Auerhähne, Murmeltiere und Bartgeier sind hier zu Hause. Sehenswert ist auch das Ensemble romanischer Kirchen im Vall de Boí, das im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe deklariert wurde. Im Park gibt es sehr viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Haben Sie noch Fragen?
Sie interessieren sich für einen Auslandsaufenthalt? Fordern Sie kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lassen Sie sich beraten.
Infomaterial anfordern




