Bau- und Renovierungsprojekt Goa
Freiwilligenarbeit

Bau- und Renovierungsprojekt Goa

580.– €
2–12 Wochen
sonntags
Saligao (Goa)
Programmkategorien:Bau

Trotz des in der Verfassung verankerten Ziels „Bildung für alle“ kann das Bildungssystem Indien mit dem Bevölkerungswachstum nicht Schritt halten und so weist die Qualität der Bildungseinrichtungen enorme Unterschiede auf, auch was deren Ausstattung anbelangt.

Schulen oder Kindertagesstätten bestehen häufig nur aus einem einzigen, spärlich ausgestatteten Raum. Staatliche Einrichtungen verfügen meist nicht über ausreichende finanziellen Mittel – aus diesem Grunde ist der Einsatz von Freiwilligen hier mehr als willkommen.

Bau- und Renovierungsprojekt unterstützt die Errichtung und Instandhaltung von Schulen für die Kinder der armen Bevölkerungsschicht Indiens. Es geht vorrangig um den Neubau und die Renovierung von Gebäuden an sich, aber auch um die Herstellung der Inneneinrichtungen und künstlerische Gestaltung der Räumlichkeiten. Wenn Sie keine Probleme haben, sich die Hände schmutzig zu machen und sich kreativ betätigen und auch Ihre eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen möchten, so könnte die Teilnahme an diesem Projekt das Richtige für Sie sein.

Je nach Bedarf wird die Arbeit des Projekts auch auf andere Einrichtungen der örtlichen Gemeinschaft ausgeweitet. So benötigen nicht nur die Schulen dringend Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten, sondern auch weitere Gebäude in der näheren Umgebung.

Folgende Aufgaben können während Ihrer Teilnahme anfallen:

  • Hilfe beim Neubau und der Renovierung von Schulgebäuden

  • Streichen von Gebäuden

  • Neubau und Renovierung von Spielplätzen

  • Herstellung von Inneneinrichtung wie Tische und Stühle

  • Anlegen eines Schulgartens

  • Neuerrichtung von Wegen

  • Errichtung sanitärer Anlagen

Das Projekt findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Zu Beginn Ihrer Teilnahme findet ein Treffen mit Ihrem Programmkoordinator vor Ort statt, in welchem besprochen wird, welche Arbeiten während Ihrer Tätigkeit anfallen werden und in welchem Zeitrahmen diese erledigt werden sollten. Dieses Projekt wird regulär nur vormittags angeboten. Sie können jedoch frei entscheiden, ob Sie Ihre Arbeit auch am Nachmittag fortsetzen oder sich stattdessen in unserem Unterrichtsprojekt einbringen möchten. Als dritte Möglichkeit können Sie natürlich auch einfach Ihre freie Zeit genießen.

  • Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Sorgeberechtigten

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrationsfähigkeit

  • Bereitschaft und Fähigkeit zu körperlich anstrengender Arbeit

  • Gute Englischkenntnisse

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag



Sehenswürdigkeiten in Indien

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Jim Corbett Nationalpark

Jim Corbett Nationalpark

Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen

Ellora und Ajanta Höhlen

Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar

Jaisalmar

Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.

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