
Kulturwoche Goa
Die Kulturwoche
Die Kulturwoche ist für die Freiwilligenarbeit in Indien an allen unseren Projekten eine gute Gelegenheit, dich vor Beginn deines gewählten Freiwilligenprojekts mit der Umgebung, den Menschen und der Kultur deines Gastlandes ein wenig vertraut zu machen.
Während der Kulturwoche lernst du die Lebensweise der Menschen in Goa näher kennen und bekommst einen Einblick in die Traditionen dieses Bundesstaats im Südwesten Indiens. Ein paar Worte in der vorrangigen Landessprache Hindi und eine Einführung in die lokale Küche helfen dir dabei, mit den Einheimischen leichter in Kontakt zu treten. Du lernst vorab unsere Freiwilligenprojekte in Goa ein wenig kennen, bekommst eine Einführung in Yoga und besuchst interessante Orte in der Umgebung deines Einsatzortes. Neben Sightseeing und gemeinsamen Aktivitäten hast du natürlich noch genügend Zeit, auf eigene Faust deine Umgebung zu erkunden.
- Vorbereitung auf dein jeweiliges Freiwilligenprojekt
- gemeinsames Erkunden der Umgebung
- Vermittlung kultureller und historischer Aspekte Indiens
- Erwerb einfacher Sprachkenntnisse für den Alltag
Tag 1 – Montag: Begrüßung der Teilnehmer:innen; Einführungsveranstaltung mit vielen nützlichen Hinweisen (Kultur und Traditionen Goas, Verhaltensregeln und Sicherheitshinweise, Vorstellung der Freiwilligenprojekte); Besuch der Stadt Mapusa.
Tag 2 – Dienstag: Workshops in Selbstverteidigung und Einführung in die lokale Küche; Besichtigung der Festung Fort Aguada und des Sinquerim Beach; theoretische Einführung in die Geschichte Indiens.
Tag 3 – Mittwoch: Einführung in Yoga; Vermittlung von Sprachkenntnissen in Hindi; Strandbesuch; Bollywood-Filmabend.
Tag 4 – Donnerstag: Besuch der verschiedenen Freiwilligenprojekte Goas; theoretische Einführung in die Arbeit der einzelnen Projekte.
Tag 5 – Freitag: Besuch einer portugiesischen Kirche und einer Gewürzplantage; Bootsfahrt mit Erkundung eines Wasserfalls; gemeinsamer Ausklang der Einführungswoche.
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung ihrer Sorgeberechtigten. Personen ab dem 66. Lebensjahr benötigen eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung.

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Sehenswürdigkeiten in Indien
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Jim Corbett Nationalpark
Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen
Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar
Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.
Vor Ort
Eindrücke
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