
Sprachprojekt
In Japan ist es nach wie vor sehr schwierig, ohne Japanisch auszukommen, selbst in den Urlaubsregionen des Landes. Dies liegt einerseits daran, dass der internationale Tourismus, gerade in ländlichen Gebieten, noch immer sehr spärlich ist. Die meisten Touristen kommen aus Japan selbst. Zum anderen spielt der Stolz der Japaner eine große Rolle. Ein Hotel lehnt lieber die Buchung eines Ausländers ab, als das Gesicht zu verlieren, indem es aufgrund der Sprachbarriere keinen perfekten Service bieten kann. Das Dorf Otaki stellt hierbei keine Ausnahme dar, und so bleibt es nach wie vor schwierig, ausländische Reisende in dessen malerische Umgebung zu locken.
Damit sich das Dorf auch touristisch weiterentwickeln kann, müssen sprachliche Barrieren nach und nach abgebaut werden. Die Dorfbewohner und die lokalen Unternehmer müssen sich an die Interaktion mit Ausländern gewöhnen, mehr Selbstvertrauen entwickeln und sicherer in der englischen Sprache werden. Japanische Schüler lernen zwar Englisch in der Schule, aber die derzeitige Unterrichtsmethode konzentriert sich eher auf Lesen und Schreiben als auf Konversation. Was somit fehlt, ist die Praxis des Sprechens.
Dieses Programm soll den Einheimischen eine Plattform bieten, ihr Englisch zu ihren eigenen Bedingungen und alltagsbezogen zu üben. Als Freiwillige(r) in Japan stehen Sie nachmittags und am frühen Abend im Gemeinschaftshaus des Dorfes den Einwohnern als Trainingspartner zur Verfügung.
Gleichzeitig spielt der kulturelle Austausch mit den Einheimischen eine wichtige Rolle. Für die Dorfbewohner sind Sie Botschafter Ihres Heimatlandes und Ihrer Kultur. Der Eindruck, den Sie als Freiwillige(r) in Japan hinterlassen, beeinflusst deren Sichtweise auf die Menschen in Ihrem Land oder auf Ausländer im Allgemeinen.
Haben Sie Interesse an der japanischen Kultur, Spaß an Konversation und daran, aktiven Kulturaustausch zu betreiben? In diesem Falle sollten Sie Ihre Freiwilligenarbeit in Japan in diesem Projekt leisten.
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung.
Je nach Jahreszeit und Wetter können Sie mit 1-4 Stunden Gesprächszeit pro Tag rechnen. Diese Gespräche können im Gemeinschaftshaus von Otaki stattfinden oder an einem anderen Ort im Dorf, wo Menschen zusammenkommen. Gelegentlich wird Sie auch der Kindergarten von Otaki dazu einladen, mit den Kindern auf spielerische Art und Weise ein paar englische Begriffe zu üben, etwa beim Singen oder Spielen.
Zwischendurch finden immer wieder gemeinsame Aktivitäten mit den anderen Projektteilnehmern in Otaki statt, um die Umgebung Otakis und die Kultur Japans kennenzulernen.
Sie helfen den Einwohnern Otakis, ihre Englischkenntnisse zu verbessern
Sie stärken das Selbstvertrauen der Einheimischen Sie helfen dabei, die Tourismusbranche zu fördern
Sie betreiben Erfahrungsaustausch mit den Einheimischen
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Japan
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Kirschblütenfest
Millionen von Japanern zieht es alljährlich im März und April in die Parks ihrer Städte. Die Kirschblüte selbst wird als „Sakura“ bezeichnet – es gibt aber auch eine eigene Bezeichnung für das Anschauen der Kirschblüten: „Hanami“. Die Kirschblüte steht für Schönheit und Vergänglichkeit, denn sie blüht nur für ein bis zwei Wochen im Jahr. Sakura erinnert daran, das Leben und seine Schönheit zu genießen, solange sie eben bestehen. Bereits am Anfang eines jeden Jahres werden Kirschblütenkalender verkauft und der Wetterbericht beinhaltet Prognosen und Berichte über das Fortschreiten der Kirschblüte nach Gebieten und Städten. Sowie es dann losgeht, werden im Eiltempo blaue Plastikplanen ausgelegt, auf denen sich Familien in Parks, am Flussufer und allen Freiflächen, auf denen es Kirschblüten gibt, versammeln um gemeinsam zu essen, zu trinken und die schönen weißen und rosa Kirschblüten anzuschauen.

Mount Fuji
Der Mount Fuji ist der höchste Berg Japans, er kann aber dennoch relativ leicht bestiegen werden. Eigentlich ist der Fuji ein schlafender Vulkan mit einer Höhe von 3.776 Metern und einer nahezu vollkommenen symmetrischen Form, die so schon vor rund 10.000 Jahren entstand. Der Gipfel des Fuji liegt auf Japans Hauptinsel Honshū - genau zwischen den beiden Präfekturen Yamanashi und Shizouka. Bei klarem Wetter (normalerweise im Winter / Frühling) kann er vom nur rund 100 Kilometer entfernten Tokio aus gesehen werden. Der Mount Fuji zählt im Shintoismus gemeinsam mit Tate und Haku zu den drei heiligen Bergen Japans. Es starten einige Wanderrouten bereits am Fuß des Fuji. Als ältester Pfad gilt die Murayama-Route und entlang der Yoshida-Route gibt es neben atemberaubender Natur auch historische Schreine, Teehäuser und Berghütten zu sehen.

Onsen Bäder
Von Kyūshū im Süden bis Hokkaidō im Norden Japans sprudeln an über 28.000 Orten dampfend heiße Thermalquellen aus der Erde. „Onsen“ ist die japanische Bezeichnung für eine heiße Quelle. Etwa 3.000 dieser Quellen sind offiziell als Onsen-Ressorts lizenziert. Dort kann man sich bei meist um die 40°C in den heißen Quellen zurücklehnen und sich danach noch eine wohltuende Massage gönnen. Übrigens: Auch die Affen Japans genießen das Bad in den heißen Onsens ungemein. Gerade im Winter kommen, beispielsweise im Jigokudani Affenpark (nordwestlich von Tokio gelegen) gerne ganze Familien von Japan-Makaken zu den heißen Quellen und baden im dampfenden Nass. Kein Wunder, denn die Durchschnittstemperatur liegt dann dort bei etwa minus 7 Grad!
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