
Grundschulprojekt für San-Kinder
Auch dieses Projekt befindet sich ca. 45 Minuten Fahrtzeit von Windhoek entfernt. Die Grundschule wurde 2009 gegründet, um San-Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen – einer Gruppe, die stark von sozialer Ausgrenzung und Armut betroffen ist. Weniger als jedes fünfte San-Kind besucht eine Grundschule, da viele öffentliche Schulen sie aufgrund von Vorurteilen nicht aufnehmen und familiäre Armut Schulbesuche oft unmöglich macht.
Das Projekt verfolgt die Überzeugung, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung hat. In einer positiven, unterstützenden Lernumgebung werden den Kindern Wissen, Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven vermittelt. Viele der Kinder kommen mangelernährt zur Schule, sprechen kaum Englisch und benötigen besondere Unterstützung. Die Schule ist eine der ersten in Namibia, die San-Kindern gezielt den Zugang zu Grund- und weiterführender Bildung ermöglicht – und damit einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und zur sozialen Teilhabe leistet.
Das Projekt unterstützt zwei Formen der schulischen Bildung. Die Vorschulbildung (Pre-Primary School) bietet den Kindern einen sicheren und anregenden Ort sowie eine stabile Tagesstruktur; der Unterricht findet in Englisch und Afrikaans statt – zusätzlich zur Muttersprache der Kinder. Für die Regelschulbildung älterer Kinder organisiert das Projekt aktiv Schulplätze an regulären Grund- und weiterführenden Schulen in Windhoek und übernimmt sämtliche Kosten für Schulgebühren, Uniformen und Bücher. Damit die Kinder bei ihren Familien wohnen bleiben können, werden sie täglich über eine Strecke von 42 km zur Schule und zurück transportiert.
Da keine staatliche Förderung erfolgt, ist die Schule auf Spenden und die Unterstützung freiwilliger Helfer:innen angewiesen. Als Freiwillige:r leistest du einen spürbaren Beitrag dazu, San-Kindern langfristig neue Perspektiven zu eröffnen.
- Unterstützung bei klassenzimmerbezogenen Aufgaben – z. B. Austeilen von Materialien, Aufräumen, Vorbereiten von Präsentationen
- Begleitung und Anleitung der Kinder im Alltag (Toilettengang, Schuhe binden, Händewaschen)
- aufmerksames und respektvolles Zuhören im Unterricht – auch als Möglichkeit, selbst etwas zu lernen
- Aktivitäten oder Aufgaben im Unterricht auf Anweisung der Lehrkräfte
- Mitarbeit bei außerschulischen Aktivitäten (ggf. auch an bestimmten Wochenenden)
- weitere Aufgaben, die im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren liegen
Montag bis Freitag
- 07:00 – 12:00 Schule
- 14:30 – 17:00 Sport und außerschulische Aktivitäten
Wenn schulbezogene Aktivitäten an einem Wochenende geplant sind (in der Regel nicht mehr als einmal pro Monat), wird von dir erwartet, dass du dich an der Planung und Durchführung dieser Wochenendaktivität beteiligst.
- Interesse an der Arbeit mit Kindern
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Namibia
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Etosha-Nationalpark
Der Etosha-Nationalpark ist mit 22.935 km² eines der bedeutendsten Schutzgebiete des Landes. Die Artenvielfalt im Nationalpark ist beeindruckend. Der dicht bewachsene Teil des Parks ist das Zuhause von Elefanten, den vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörnern und Leoparden. Löwen tarnen sich im goldgelben Gras, während Giraffen elegant und gut erkennbar durch die trockene Vegetation schreiten.
Der Name „Etosha“ stammt aus dem Oshivambo und bedeutet so viel wie „großer weißer Platz“. Durch langsames Austrocknen entstand im Nationalpark die Etosha-Pfanne; es wird angenommen, dass sich die Pfanne vor ca. 100 Millionen Jahren gebildet hat. Vor ca. 16.000 Jahren floss der Kunene-Fluss in Angola bis nach Etosha und bildete so für einige Zeit einen riesigen tiefen See. Aufgrund von tektonischen Plattenbewegungen änderte sich der Verlauf des Flusses Richtung Atlantik – das führte zum langsamen Austrocknen des Sees, bis schließlich eine Salzpfanne zurückblieb. Nach starken Regenfällen zieht die mit Wasser gefüllte Pfanne eine Schar von Flamingos und viele Zugvögel an – mehr als 340 verschiedene Arten wurden im Nationalpark gezählt. Man kann die Pfanne sogar aus dem Weltraum sehen.

Windhoek
Windhoek ist seit 1992 die Hauptstadt Namibias sowie Dreh- und Angelpunkt eines jeden Reisenden des Landes. Die Stadt liegt in einem Talkessel in 1.600 m Höhe – umgeben von Bergen. Neben der modernen Skyline der Innenstadt ist Windhoek vor allem durch die deutsche Kolonialarchitektur geprägt. Rund um die Independence Avenue befinden sich heute noch kleine Häuschen im wilhelminischen Stil, der manchmal hinter großflächigen Werbeschildern zu verschwinden droht. Der Name Windhoek ist Afrikaans und leitet sich von „Windecke“ oder „windige Ecke“ ab.

Damaraland und das UNESCO-Welterbe Twyfelfontein
Im Nordwesten Namibias liegt die Region Damaraland, die gleich mehrere besondere Landschaften und Sehenswürdigkeiten Namibias vereint: die Granitlandschaften von Brandberg und Spitzkoppe, rote Basaltberge, ausgedehnte, dürre Ebenen und viele verlassene Berglandschaften, Canyons und Ebenen. Teil des Damaralands ist auch die UNESCO-Weltkulturstätte Twyfelfontein. Sie ist gleichzeitig Quelle und Tal und berühmt für ihre gut erhaltenen Felsgravuren. Die schätzungsweise rund 1.000 bis 10.000 Jahre alten Kunstwerke zeigen Tiere, Jagdszenen und spirituelle Symbole, die in der Geschichte der Region verwurzelt sind. Twyfelfontein bedeutet übersetzt übrigens „zweifelhafte Quelle“ oder auch „Quelle des Zweifels“.
Vor Ort
Eindrücke
Hast du noch Fragen?
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
Au-PairEin Jahr, das alles verändert hat – Mein Au-Pair-Jahr mit Kulturist
Au-PairNeues Jahr, neues Abenteuer – Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Au-Pair- oder Gap-Year ist
Au-PairAu-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht einer Gastfamilie: „Ein Jahr mit unserem Au-Pair – eine echte Bereicherung für unsere Familie“
Au-PairWie Gastfamilien und Au-Pairs kulturelle Missverständnisse vermeiden und Konflikte im Alltag lösen
Au-PairAu-Pair in Schweden – ein Erfahrungsbericht von Anina
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht
