
Kulturwoche
Die „Kulturwoche“ eignet sich als perfekter Einstieg in das Projekt Freiwilligenarbeit in Tansania. Innerhalb weniger Tage triffst du weitere Freiwillige der einzelnen Projekte und unternimmst gemeinsam kleine Gruppenausflüge. In dem lebhaften und aufstrebenden Township Monduli gibt es jede Menge interessanter Sehenswürdigkeiten zu entdecken: Museen, Kunstgalerien und historische Denkmäler, die die bunte Geschichte Tansanias und dessen Entwicklung und Unabhängigkeitsbestrebungen der vergangenen Jahre widerspiegeln. Du bekommst natürlich auch ausreichend Gelegenheit, deine Umgebung auf eigene Faust zu erkunden, Zeit mit den anderen Freiwilligen zu verbringen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Gleichzeitig bekommst du einen Einblick in die Kultur der Menschen in Tansania, indem man dir alltägliche Gepflogenheiten und kulinarische Gebräuche sowie „Do's and Don'ts“ im Umgang mit der Bevölkerung näherbringt. Dazu gehören natürlich auch ein paar alltagstaugliche Begriffe und Redewendungen in der vorherrschenden Landessprache. Und nicht zuletzt lernst du auch die landestypische Küche kennen, indem du gemeinsam mit den anderen kochst und einheimische Gerichte probierst.
Die Kulturwoche findet von Montag bis Freitag statt. An allen Programmtagen sind 3 Mahlzeiten inbegriffen. Der folgende Ablauf dient als Orientierung und kann sich durch Wetterverhältnisse oder andere unvorhersehbare Umstände jederzeit ändern.
Montag
- Begrüßung und Einführung
- gemeinsamer Spaziergang durch das Township Monduli
- Welcome-Dinner
Dienstag
- Besuch des Massai-Museums und des Massai-Markts sowie einer Handwerks-Ausstellung in Monduli
- gemeinsames Kochen
Mittwoch
- Besuch der Stadt Arusha mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten
Donnerstag
- Besuch des Tarangire-Nationalparks
Freitag
- Kunsthandwerk-Workshop
- Fahrt zu den Einsatzstellen und Vorbereitung
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- einfache Englischkenntnisse

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Tansania
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Serengeti Nationalpark
Die Serengeti ist der wahrscheinlich bekannteste Nationalpark der Welt. Sie befindet sich rund 900 Meter über dem Meeresspiegel und besteht in großen Teilen aus flachen Grassteppen. Der Serengeti Nationalpark ist der älteste Park des Landes und weltberühmt für das sich alljährlich wiederholende Naturschauspiel der Tiermigration. Abhängig von Trocken- und Regenzeiten durchwandern Millionen von Huftieren im Laufe eines Jahres einmal die komplette Serengeti. Der Park umfasst eine Fläche von rund 14.800 Quadratkilometern und gehört seit 1981 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Hier lebt die größte Population an Löwen weltweit. Daneben gibt es Geparden, Büffel, Zebras, Giraffen, Nashörner und Flusspferde zu beobachten. Der Name hat seinen Ursprung in dem Wort „Siringitu“ aus der Sprache der Massai, einer halbnomadisch lebenden Volksgruppe Ostafrikas, die auch im Gebiet des Serengeti-Nationalparks und des Masai Mara Reservats beheimatet ist, und bedeutet „endlose Weite“ oder „endloses Land“. Wenn du einen Ausflug hierher planst, solltest du dir ein paar Tage zum Erkunden des Parks Zeit nehmen und in einem der Camps oder Lodges übernachten. Früh morgens und spät abends sind meist die besten Zeitpunkte, um Tiere auf der Jagd oder auf ihren Wanderungen entdecken zu können. Der Park ist zu groß, um sich nur ein paar Stunden in ihm aufzuhalten!

Arusha
Arusha ist eine der bedeutendsten Städte Tansanias – man nennt sie auch die „Safari-Hauptstadt“ Tansanias. Arusha liegt 1.400 Meter hoch und ist das Zentrum des tansanischen Tourismus, der die Haupteinnahmequelle darstellt. Von hier aus starten die meisten Safari-Touren zu vielen der umliegenden Nationalparks, wie beispielsweise in die Serengeti oder zum Ngorongoro Krater. Direkt bei der Stadt befindet sich der weniger besuchte Arusha Nationalpark, der zwar flächenmäßig relativ klein ist, aber den fünfthöchsten Berg Afrikas, den Mount Meru schützt. Der Park bietet ein beinahe intaktes Ökosystem aus Bergwald, grasbewachsener Hügellandschaft und den Momela Seen. Arusha selbst (etwa eine halbe Million Einwohner) ist eine Stadt voller Überraschungen, ein Schmelztiegel für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Du kannst dort eine Vielzahl an Dingen finden - von den Massai-Märkten, die Kunsthandwerk als Souvenirs verkaufen, zu Kinos, Einkaufszentren, westlichem Essen und vielem mehr. Die unkomplizierteste Art und Weise, um Arusha zu erkunden, ist der Dala Dala – das sind kleine, bunte Pendelbusse oder Transporter, die vom frühen Morgen bis spät in die Nacht fahren.

Sansibar
Das Archipel Sansibar vor der Ostküste Afrikas ist zwar ein bisschen weiter weg, aber es ist möglich, vom Arusha Airstrip, einem kleinen Flughafen, der Inlandsflüge betreibt, für ein Wochenende nach Sansibar zu reisen. Sansibar ist bekannt für seine weißen Sandstrände und seine einzigartige Kultur, die von arabischen, orientalischen und europäischen Einflüssen geprägt ist. Es leben dort, stärker noch als auf dem Festland, schon seit fast 2000 Jahren verschiedene Kulturen auf engem Raum friedlich zusammen. Verpasse auf keinen Fall Stone Town, ein Ort, der für seine Labyrinthe aus verwinkelten Gassen sowie Bauten aus Korallenstein und Mangrovenholz sowie Gewürze bekannt ist (nimm unbedingt an einer Gewürz-Tour teil). Eine weitere Sehenswürdigkeit dort ist das House of Wonders, ein ehemaliger Sultanspalast. Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und war das erste Haus Sansibars mit Strom und fließendem Wasser, was ihm seinen Namen einbrachte. Ebenfalls sehr sehenswert ist der erste Nationalpark Sansibars – der Jozani Chwaka Bay National Park, welcher in erster Linie aus Mangrovenwäldern besteht. Dort lebt der ausschließlich hier vorkommende Sansibar-Stummelaffe. Ein weiteres Muss ist ein Besuch in Prison Island, wo du Delfine und andere Meerestiere beobachten kannst. Im Norden oder Osten der Insel findet man ein paar wunderschöne Strände, an denen man den Indischen Ozean von seiner besten Seite genießen kann.
Vor Ort
Eindrücke
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