
Umweltschutzprojekt
Mit der Teilnahme an diesem Programm können Sie Ihren Teil zur Erhaltung des Regenwaldes in Tansania beisteuern und damit den Naturschutz in Tansania unterstützen. Wegen des vorherrschenden Klimas gibt es nicht viel Regenwaldgebiet in Tansania, und aus diesem Grund ist die Forstwirtschaft immer darum bemüht, den kleinen Bestand an Regenwald bestmöglich zu schützen. Die Regenwälder von Monduli sind auch ein sehr guter Ort für die Bienenzucht. Die Erhaltung und Pflege der Bienen sind wichtige Faktoren, wenn es um Baum- und Pflanzenschutz geht. Ohne Bienen gäbe es keine Bestäubungen und somit keine Verbreitung der Samen. Der Honig bringt den Dorfbewohnern nicht nur gesundheitsfördernde Vorteile, sondern auch ein zusätzliches Einkommen, wenn die Ernte ausreichend ist.
Dieses Programm arbeitet mit einem Umweltclub einer lokalen Schule zusammen, um Schülerinnen und Schüler zum aktiven Umweltschutz zu ermutigen und Sie bekommen die Gelegenheit, den Kindern und Jugendlichen wichtiges Wissen zu diesem Thema zu vermitteln. Um Umweltschutz überhaupt umsetzen zu können, muss klar sein, was verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur bedeutet und warum dies so wichtig ist.
Ihre täglichen Aufgaben während Ihrer Freiwilligenarbeit in Tansania werden eine Kombination von Aktivitäten sein, die vom Wetter und der Jahreszeit abhängig sind. Sie können sich an Baumpflanzungen im Wald oder an Baumschularbeiten beteiligen, bei der Bienenhaltung vor Ort, der Organisation von Unterrichtseinheiten mit dem Umweltclub in der Schule oder in Gemeinschaftsräumen für Kinder und Jugendliche vor Ort arbeiten. Alle sind willkommen, sich an diesem Programm zu beteiligen, besonders diejenigen, die im Forstbereich arbeiten oder studieren, da dies eine großartige Gelegenheit ist, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und von den Erfahrungen der Forstarbeiter vor Ort zu profitieren.
Erhaltung des Regenwaldes vor Ort
Unterstützung der Forstarbeiter und des Umweltclubs
Schaffung eines Bewusstseins für Umweltschutz
Kultureller Austausch mit den Dorfbewohnern
Das Programm findet von Montag bis Freitag ganztägig statt, das Wochenende steht zur freien Verfügung.
Bitte bringen Sie festes Schuhwerk, Regenkleidung und Arbeitshandschuhe, wenn Sie an diesem Programm teilnehmen werden.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Interesse am Natur- und Umweltschutz
ausreichende Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Tansania
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Serengeti Nationalpark
Die Serengeti ist der wahrscheinlich bekannteste Nationalpark der Welt. Sie befindet sich rund 900 Meter über dem Meeresspiegel und besteht in großen Teilen aus flachen Grassteppen. Der Serengeti Nationalpark ist der älteste Park des Landes und weltberühmt für das sich alljährlich wiederholende Naturschauspiel der Tiermigration. Abhängig von Trocken- und Regenzeiten durchwandern Millionen von Huftieren im Laufe eines Jahres einmal die komplette Serengeti. Der Park umfasst eine Fläche von rund 14.800 Quadratkilometern und gehört seit 1981 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Hier lebt die größte Population an Löwen weltweit. Daneben gibt es Geparden, Büffel, Zebras, Giraffen, Nashörner und Flusspferde zu beobachten. Der Name hat seinen Ursprung in dem Wort „Siringitu“ aus der Sprache der Massai, einer halbnomadisch lebenden Volksgruppe Ostafrikas, die auch im Gebiet des Serengeti-Nationalparks und des Masai Mara Reservats beheimatet ist, und bedeutet „endlose Weite“ oder „endloses Land“. Wenn Sie einen Ausflug hierher planen, sollten Sie sich ein paar Tage zum Erkunden des Parks Zeit nehmen und in einer der Camps oder Lodges übernachten. Früh morgens und spät abends sind meist die besten Zeitpunkte, um Tiere auf der Jagd oder auf ihren Wanderungen entdecken zu können. Der Park ist zu groß, um sich nur ein paar Stunden in ihm aufzuhalten!

Arusha
Arusha ist eine der bedeutendsten Städte Tansanias – man nennt sie auch die „Safari-Hauptstadt“ Tansanias. Arusha liegt 1.400 Meter hoch und ist das Zentrum des tansanischen Tourismus, der die Haupteinnahmequelle darstellt. Von hier aus starten die meisten Safari-Touren zu vielen der umliegenden Nationalparks, wie beispielsweise in die Serengeti oder zum Ngorongoro Krater. Direkt bei der Stadt befindet sich der weniger besuchte Arusha Nationalpark, der zwar flächenmäßig relativ klein ist, aber den fünfthöchsten Berg Afrikas, den Mount Meru schützt. Der Park bietet ein beinahe intaktes Ökosystem aus Bergwald, grasbewachsener Hügellandschaft und den Momela Seen. Arusha selbst (etwa eine halbe Million Einwohner) ist eine Stadt voller Überraschungen, ein Schmelztiegel für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Sie können dort eine Vielzahl an Dingen finden - von den Massai-Märkten, die Kunsthandwerk als Souvenirs verkaufen, zu Kinos, Einkaufszentren, westlichem Essen und vielem mehr. Die unkomplizierteste Art und Weise, um Arusha zu erkunden, ist der Dala Dala – das sind kleine, bunte Pendelbusse oder Transporter, die vom frühen Morgen bis spät in die Nacht fahren.

Sansibar
Das Archipel Sansibar vor der Ostküste Afrikas ist zwar ein bisschen weiter weg, aber es ist möglich, vom Arusha Airstrip, einem kleinen Flughafen, der Inlandsflüge betreibt, für ein Wochenende nach Sansibar zu reisen. Sansibar ist bekannt für seine weißen Sandstrände und seine einzigartige Kultur, die von arabischen, orientalischen und europäischen Einflüssen geprägt ist. Es leben dort, stärker noch als auf dem Festland, schon seit fast 2000 Jahren verschiedene Kulturen auf engem Raum friedlich zusammen. Verpassen Sie auf keinen Fall Stone Town, ein Ort, der für seine Labyrinthe aus verwinkelten Gassen sowie Bauten aus Korallenstein und Mangrovenholz sowie Gewürze bekannt ist (nehmen Sie unbedingt an einer Gewürz-Tour teil). Eine weitere Sehenswürdigkeit dort ist das House of Wonders, ein ehemaliger Sultanspalast. Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und war das erste Haus Sansibars mit Strom und fließendem Wasser, was ihm seinen Namen einbrachte. Ebenfalls sehr sehenswert ist der erste Nationalpark Sansibars – der Jozani Chwaka Bay National Park, welcher in erster Linie aus Mangrovenwäldern besteht. Dort lebt der ausschließlich hier vorkommende Sansibar-Stummelaffe. Ein weiteres Muss ist ein Besuch in Prison Island, wo Sie Delfine und andere Meerestiere beobachten können. Im Norden oder Osten der Insel findet man ein paar wunderschöne Strände, an denen man den Indischen Ozean von seiner besten Seite genießen kann.
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