
Massai Tribal Immersion
Über die Kultur der Massai theoretisch etwas zu lernen, ist eine Sache – ein Teil von ihr zu sein, jedoch eine ganz andere! Die Massai sind einer der größten Stämme Afrikas. Der Großteil der Bevölkerung im Distrikt Monduli stammt aus dem Massai-Stamm, und Monduli ist als Massai Township bekannt. Die Massai sind ein stolzes Volk und geben ihr Bestes, um ihre einzigartige Kultur zu bewahren, denn die verschiedenen Stämme in Afrika haben zum Teil sehr unterschiedliche Traditionen und Bräuche.
In diesem Projekt lernst du die Kultur der Massai kennen und hilfst ihnen bei ihren täglichen Aufgaben. Die Aufgaben sind so aufgeteilt, dass die Männer gewöhnlich das Vieh des Stammes versorgen oder verkaufen, während Frauen das Melken, Kochen und Brennholzsammeln übernehmen und sich um die Kinder kümmern. Du wohnst mit den Massai in ihrem Dorf, und durch den direkten Kontakt mit den Menschen werden dir unzählige Möglichkeiten geboten, die Kultur und Lebensweise dieses Stammes kennenzulernen. Gleichzeitig musst du die Bereitschaft mitbringen, dein gewohntes, „bequemes“ Leben für die Zeit deines Aufenthaltes aufzugeben und so zu leben, wie die Massai es tun: in Lehmhütten, ohne fließendes Wasser und Elektrizität.
Der Begründer des Dorfes ist ein großer Befürworter von Bildung, und es wird von dir erwartet, Aktivitäten für die Kinder im Dorf anzubieten oder einen Englischunterricht in der Grundschule zu organisieren. Diese Grundschule wurde ursprünglich vom Oberhaupt des Dorfes für seine vielen Enkelkinder gegründet, mittlerweile sind jedoch alle Kinder der Umgebung dort willkommen.
- Unterstützung der Massai bei ihren täglichen Aufgaben
- Schaffung von Perspektiven für die Kinder des Dorfes
- Vermittlung von Englischkenntnissen
- kultureller Austausch mit den Dorfbewohnern
Ein typischer Tag in diesem Programm kann wie folgt aussehen:
- Vormittags: Frühstück, Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben der Massai (Pflege der Tiere, Melken, Feuerholz vorbereiten usw.) oder Unterrichten von Englisch in der örtlichen Grundschule
- Mittags: Mittagessen
- Nachmittags: Hilfe bei den alltäglichen Aufgaben oder Organisation von Aktivitäten und Spielen für die Kinder im Dorf, Auswertung des Tages
- Abends: Abendessen
Aufgrund des meist nicht vorhandenen Stroms bring bitte eine Taschenlampe, Batterien und einen Schlafsack mit.
Die Massai haben eine sehr traditionelle Art zu leben, wobei das Zusammenleben und der Zusammenhalt der Großfamilie eine große Rolle spielen. Sie waren in der Vergangenheit Nomaden und sind gemeinsam mit ihren Rindern durchs Land gezogen. Auch heute noch sind die Tiere die Grundlage ihres Einkommens. Durch den Verkauf ihrer Rinder und deren Produkte verdienen sie gerade genug Geld, um zu überleben und weiterzuziehen. Die Massai-Kultur unterscheidet sich grundlegend von der westlichen Kultur. Das Dorf in unserem Freiwilligenprogramm gehört einem älteren Massai, der 8 Frauen, 43 Kinder und mehr als 160 Enkelkinder hat.
- Interesse an der Kultur der Massai
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse

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Serengeti Nationalpark
Die Serengeti ist der wahrscheinlich bekannteste Nationalpark der Welt. Sie befindet sich rund 900 Meter über dem Meeresspiegel und besteht in großen Teilen aus flachen Grassteppen. Der Serengeti Nationalpark ist der älteste Park des Landes und weltberühmt für das sich alljährlich wiederholende Naturschauspiel der Tiermigration. Abhängig von Trocken- und Regenzeiten durchwandern Millionen von Huftieren im Laufe eines Jahres einmal die komplette Serengeti. Der Park umfasst eine Fläche von rund 14.800 Quadratkilometern und gehört seit 1981 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Hier lebt die größte Population an Löwen weltweit. Daneben gibt es Geparden, Büffel, Zebras, Giraffen, Nashörner und Flusspferde zu beobachten. Der Name hat seinen Ursprung in dem Wort „Siringitu“ aus der Sprache der Massai, einer halbnomadisch lebenden Volksgruppe Ostafrikas, die auch im Gebiet des Serengeti-Nationalparks und des Masai Mara Reservats beheimatet ist, und bedeutet „endlose Weite“ oder „endloses Land“. Wenn du einen Ausflug hierher planst, solltest du dir ein paar Tage zum Erkunden des Parks Zeit nehmen und in einem der Camps oder Lodges übernachten. Früh morgens und spät abends sind meist die besten Zeitpunkte, um Tiere auf der Jagd oder auf ihren Wanderungen entdecken zu können. Der Park ist zu groß, um sich nur ein paar Stunden in ihm aufzuhalten!

Arusha
Arusha ist eine der bedeutendsten Städte Tansanias – man nennt sie auch die „Safari-Hauptstadt“ Tansanias. Arusha liegt 1.400 Meter hoch und ist das Zentrum des tansanischen Tourismus, der die Haupteinnahmequelle darstellt. Von hier aus starten die meisten Safari-Touren zu vielen der umliegenden Nationalparks, wie beispielsweise in die Serengeti oder zum Ngorongoro Krater. Direkt bei der Stadt befindet sich der weniger besuchte Arusha Nationalpark, der zwar flächenmäßig relativ klein ist, aber den fünfthöchsten Berg Afrikas, den Mount Meru schützt. Der Park bietet ein beinahe intaktes Ökosystem aus Bergwald, grasbewachsener Hügellandschaft und den Momela Seen. Arusha selbst (etwa eine halbe Million Einwohner) ist eine Stadt voller Überraschungen, ein Schmelztiegel für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Du kannst dort eine Vielzahl an Dingen finden - von den Massai-Märkten, die Kunsthandwerk als Souvenirs verkaufen, zu Kinos, Einkaufszentren, westlichem Essen und vielem mehr. Die unkomplizierteste Art und Weise, um Arusha zu erkunden, ist der Dala Dala – das sind kleine, bunte Pendelbusse oder Transporter, die vom frühen Morgen bis spät in die Nacht fahren.

Sansibar
Das Archipel Sansibar vor der Ostküste Afrikas ist zwar ein bisschen weiter weg, aber es ist möglich, vom Arusha Airstrip, einem kleinen Flughafen, der Inlandsflüge betreibt, für ein Wochenende nach Sansibar zu reisen. Sansibar ist bekannt für seine weißen Sandstrände und seine einzigartige Kultur, die von arabischen, orientalischen und europäischen Einflüssen geprägt ist. Es leben dort, stärker noch als auf dem Festland, schon seit fast 2000 Jahren verschiedene Kulturen auf engem Raum friedlich zusammen. Verpasse auf keinen Fall Stone Town, ein Ort, der für seine Labyrinthe aus verwinkelten Gassen sowie Bauten aus Korallenstein und Mangrovenholz sowie Gewürze bekannt ist (nimm unbedingt an einer Gewürz-Tour teil). Eine weitere Sehenswürdigkeit dort ist das House of Wonders, ein ehemaliger Sultanspalast. Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und war das erste Haus Sansibars mit Strom und fließendem Wasser, was ihm seinen Namen einbrachte. Ebenfalls sehr sehenswert ist der erste Nationalpark Sansibars – der Jozani Chwaka Bay National Park, welcher in erster Linie aus Mangrovenwäldern besteht. Dort lebt der ausschließlich hier vorkommende Sansibar-Stummelaffe. Ein weiteres Muss ist ein Besuch in Prison Island, wo du Delfine und andere Meerestiere beobachten kannst. Im Norden oder Osten der Insel findet man ein paar wunderschöne Strände, an denen man den Indischen Ozean von seiner besten Seite genießen kann.
Vor Ort
Eindrücke
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