
Bauprojekte
Wer gerne „mit anpackt“, hat in diesen Projekten die Möglichkeit, in den örtlichen Gemeinden dabei zu helfen, Gemeinschaftseinrichtungen wie Tempel, Krankenhäuser und Schulen zu verbessern. Viele dieser Objekte bedürfen einer Renovierung oder eines Ausbaus.
Vorkenntnisse oder besondere Erfahrungen sind keine Voraussetzung zur Teilnahme an diesen Projekten. Wer aber gerne mit anpackt und keine Scheu davor hat, sich die Hände schmutzig zu machen, ist hier als Freiwillige:r sehr willkommen. Du arbeitest hier zusammen mit lokalem Personal und/oder Einwohnern der Gemeinde, sodass du sehr schnell einen völlig anderen Einblick in deren Kultur und Lebensweise gewinnen kannst.
Es gibt nach wie vor viele Familien in Thailand, die unter eher schlechten Bedingungen wohnen, und viele der vorhandenen Gemeinschaftseinrichtungen, Krankenhäuser oder Schulen bedürfen der Renovierung oder des Ausbaus.
Das Programm richtet sich an Freiwillige, die dabei helfen möchten, die Lebensstandards der Menschen vor Ort zu verbessern, indem sie bei dringend benötigten Bau- und Renovierungsarbeiten oder auch der Schaffung geeigneter sanitärer Einrichtungen unterstützen.
Freiwillige helfen dabei, indem sie beispielsweise Reinigungsarbeiten vornehmen, Beton mischen oder streichen – es können aber auch anspruchsvollere Aufgaben anfallen, wie das Verputzen oder Errichten von Wänden oder Dachreparaturen. Die lokalen Koordinatoren sind Fachkräfte, die selbstverständlich darauf achten, dass die Freiwilligen entsprechend angeleitet werden, um die Sicherheit der Prozesse sowohl für die Freiwilligen als auch die lokalen Kräfte zu gewährleisten.
Die täglichen Aufgaben können je nach deinen persönlichen Erfahrungen und den momentanen Anforderungen variieren.
- Unterstützung der lokalen Thai-Gemeinde bei Bau- und Renovierungsarbeiten
- kultureller Austausch in der gemeinsamen Arbeit mit den Einheimischen
- praktische Erfahrungen in Renovierungs- und Leichtbauarbeiten sammeln und weitergeben
Montag bis Freitag
Nach dem Frühstück machst du dich auf den Weg zu „deinem“ Bauprojekt. Das können Häuser von Einheimischen oder Gemeinschaftseinrichtungen sein. Dein örtlicher Programmkoordinator bespricht die Aufgaben des Tages mit dir und weist dich entsprechend ein. Du hilfst pro Tag ca. 4–5 Stunden im Projekt – dazwischen ist eine Mittagspause. Das Mittagessen erhältst du entweder in der Nähe des Projektes oder in der Freiwilligenunterkunft.
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- Bereitschaft/Fähigkeit zu teilweise körperlich anstrengender Arbeit
- Enthusiasmus
- ausreichende Englischkenntnisse

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Damnoen Saduak Floating Market
Rund 100 Kilometer von Bangkok entfernt, im Südwesten gelegen, herrscht reges Markttreiben auf länglichen Holzbooten im Wasser. Dieser schwimmende Markt entstand auf einem Kanal, welcher der Legende nach im Jahr 1866 angelegt wurde, um die Flüsse Mae Klong und Tachine miteinander zu verbinden. Diese fruchtbare Region ist sehr bekannt für ihre Trauben, Mangos, Bananen, Grapefruits und Kokosnüsse, welche die Bauern seither auf diesem Wege anbieten. Hunderte von Booten tummeln sich hier heute und bieten von frischem Fisch über scharfe Snacks bis hin zu Früchten und thailändischen Süßigkeiten allerlei Köstlichkeiten feil. Empfehlenswert ist es, den Damnoen Saduak Floating Market gleich morgens zu besuchen. Zum einen kannst du dann noch die Ursprünglichkeit dieser einmaligen thailändischen Attraktion am besten erleben und zum anderen ist es später am Tag auf dem Wasser sehr heiß. Du kannst dir ein kleines Ruderboot mit Führer mieten, die zahlreichen Khlongs durchfahren und außerdem die für Thailand so typischen Pfahlhäuser auf beiden Seiten des Wassers bestaunen.

Ayutthaya
Ayutthaya war einst Hauptstadt des Königreichs Siam, wurde aber 1767 zerstört. Die Stadt liegt etwa 70 Kilometer von Bangkok entfernt und hatte seinerzeit einen internationalen Handelshafen. Ayutthaya ist nämlich, beinahe wie eine Insel, fast vollständig von Wasser umschlossen – eine Besichtigung per Longtail Boot bietet sich daher an. Die Stadt ist Weltkulturerbe der UNESCO und bietet noch heute ein imposantes Bildnis ihrer reichen und beeindruckenden Geschichte. Nachdem im 16. Jahrhundert Kaufleute die Stadt entdeckten, entwickelte sich das damalige Stadtbild unter Einfluss verschiedenster Kulturen - sowohl deutsche und holländische als auch italienische, französische und britische Architektur verschmolzen miteinander und mit dem ursprünglichen Stadtbild. Obgleich Ayutthaya zerstört wurde, kannst du hier außergewöhnliche Stätten und Denkmäler besichtigen: beeindruckende Chedis, zerfallene Tempel, einst prächtige Paläste sowie der bekannte Buddha-Kopf, der von einem Baum umschlungen ist. Wenn die Dunkelheit anbricht werden einige der Ruinen angestrahlt, was natürlich ein besonders schönes Bild ergibt.

Chiang Rai
Chiang Rai, die Perle ganz im Norden des Landes, liegt im sogenannten Goldenen Dreieck Thailands und grenzt an die Nachbarstaaten Laos und Myanmar. Die Gegend im nördlichen Dschungel des Landes ist als „Rose des Nordens“ bekannt und eignet sich besonders gut für Wanderungen in die Berge. So beispielsweise zum Phu Chi Fa – der Gipfel liegt 1.442 Meter hoch in einem Waldnaturschutzgebiet gleichen Namens und bietet einen fantastischen Ausblick auf Laos und den Mekong. Der steile Anstieg vom eigentlichen Trek dauert nur ca. eine halbe Stunde. Es lohnt sich durchaus dafür früh aufzustehen, denn bei Sonnenaufgang ist das Bergpanorama einfach am schönsten. Das bekannteste Highlight Chiang Rais ist sicherlich der „Weiße Tempel“ (Wat Rong Khun), der etwa 15 Kilometer außerhalb der Stadt gelegen ist. Den Tempel kann man sogar kostenlos besuchen. Sein Bau ist längst nicht abgeschlossen und dauert voraussichtlich noch bis ins Jahr 2070.
Vor Ort
Eindrücke
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