
Kinderbetreuung und Erziehung
Möchtest du wissen, wie es ist, dich an kreativen Lernaktivitäten mit Kindern zu beteiligen? Dieses Kinderbetreuungsprogramm in Hua Hin hat alles!
In diesem Programm bereitest du Unterrichtsstunden für Kinder vor, hilfst ihnen bei ihren täglichen Aktivitäten und Hausarbeiten und legst sie für ein Nickerchen hin. Alternativ kannst du auch am Nachmittag gemeinsam mit den lokalen Lehrerinnen und Lehrern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter mit den Kindern interagieren.
Wie in vielen anderen Schwellenländern fehlt es auch in Thailand oftmals an Personal in Kinderbetreuungseinrichtungen. Gerade in ländlichen bzw. ärmeren Gemeinden, wo oft beide Elternteile durch verschiedene Jobs die Familie über die Runden bringen müssen, bleiben die Kinder bzw. deren Bedürfnisse häufig auf der Strecke. Gute Kinderbetreuung sollte viel mehr sein als bloße Verwahrung. Ziel ist es, Orte zu schaffen, an denen die Kinder miteinander spielen, lernen und am Zusammensein mit anderen wachsen können.
Während deiner Zeit in diesem Kinderbetreuungsprogramm arbeitest du mit Kindern zwischen ca. 2 und 6 Jahren in einem örtlichen Kinderentwicklungszentrum/Kindergarten in Hua Hin. Am Morgen hilfst du dort voraussichtlich 2–3 Stunden von 09:00 bis 11:30 Uhr.
Viele Kinderbetreuungszentren und Kindergärten in Hua Hin leiden unter einem Mangel an Lehrkräften. An manchen Stellen sitzen bis zu 30 Kinder in einem Klassenzimmer – da ist es für nur eine Lehrkraft schwierig, jedem einzelnen Kind so viel Aufmerksamkeit zu schenken, wie es braucht.
Du spielst eine wichtige Rolle dabei, lokale Lehrkräfte zu unterstützen und ihnen im Klassenzimmer zu helfen. Du unterstützt kleine Kinder dabei, Englisch zu lernen und zu üben, und vermittelst ihnen durch grundlegende pädagogische Konzepte den Spaß am Erlernen einer Fremdsprache. Dabei setzt du deine eigenen kreativen Fähigkeiten ein – beispielsweise durch Lieder, Tänze, Spiele und Wiederholungsübungen mit den Kindern.
Da viele lokale thailändische Lehrkräfte nicht fließend Englisch sprechen, bekommen die Kinder mithilfe internationaler Freiwilliger die Möglichkeit, schon in jungen Jahren mit dem Üben der englischen Sprache zu beginnen. Es ist wichtig, dass die Kinder sehen bzw. hören, wie Menschen aus dem Ausland Englisch sprechen, und dabei verschiedene Akzente wahrnehmen. Das erhöht die allgemeine Lernerfahrung der Kinder sowie ihr Vertrauen im Umgang mit Menschen aus dem Ausland im Allgemeinen.
Bevor die Freiwilligen in die Kinderzentren gehen, arbeiten sie mit lokalen Koordinatoren zusammen und überprüfen die Unterrichtsstunden, Materialien und Aktivitäten für den anstehenden Tag, um eine kontinuierliche Unterrichtsplanung für die Kinder zu gewährleisten.
- Vermitteln von grundlegenden Englischkenntnissen
- Förderung einzelner Kinder
- Unterstützung der lokalen Lehrkräfte
- Planung und Organisation von zusätzlichen Aktivitäten für die Kinder
Montag bis Freitag
- Frühstück im Hua-Hin-Center
- Freiwilligenarbeit im Kinderzentrum/Kindergarten
- Mittagessen
- Vorbereitung für den Unterricht des nächsten Tages
- Abendessen im Hua-Hin-Center
Bitte beachte die langen Ferien, Schulferien und Feiertage. In diesen Zeiten kannst du an speziellen Klassen und Ferienlagern für Kinder teilnehmen bzw. diese unterstützen, die regelmäßig in den Gemeinden angeboten werden. Schulferien sind von Anfang Oktober bis Mitte November.
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- Wunsch und Bereitschaft, mit Kindern zu arbeiten
- Kenntnisse im pädagogischen Bereich sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung
- ausreichende Englischkenntnisse

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Damnoen Saduak Floating Market
Rund 100 Kilometer von Bangkok entfernt, im Südwesten gelegen, herrscht reges Markttreiben auf länglichen Holzbooten im Wasser. Dieser schwimmende Markt entstand auf einem Kanal, welcher der Legende nach im Jahr 1866 angelegt wurde, um die Flüsse Mae Klong und Tachine miteinander zu verbinden. Diese fruchtbare Region ist sehr bekannt für ihre Trauben, Mangos, Bananen, Grapefruits und Kokosnüsse, welche die Bauern seither auf diesem Wege anbieten. Hunderte von Booten tummeln sich hier heute und bieten von frischem Fisch über scharfe Snacks bis hin zu Früchten und thailändischen Süßigkeiten allerlei Köstlichkeiten feil. Empfehlenswert ist es, den Damnoen Saduak Floating Market gleich morgens zu besuchen. Zum einen kannst du dann noch die Ursprünglichkeit dieser einmaligen thailändischen Attraktion am besten erleben und zum anderen ist es später am Tag auf dem Wasser sehr heiß. Du kannst dir ein kleines Ruderboot mit Führer mieten, die zahlreichen Khlongs durchfahren und außerdem die für Thailand so typischen Pfahlhäuser auf beiden Seiten des Wassers bestaunen.

Ayutthaya
Ayutthaya war einst Hauptstadt des Königreichs Siam, wurde aber 1767 zerstört. Die Stadt liegt etwa 70 Kilometer von Bangkok entfernt und hatte seinerzeit einen internationalen Handelshafen. Ayutthaya ist nämlich, beinahe wie eine Insel, fast vollständig von Wasser umschlossen – eine Besichtigung per Longtail Boot bietet sich daher an. Die Stadt ist Weltkulturerbe der UNESCO und bietet noch heute ein imposantes Bildnis ihrer reichen und beeindruckenden Geschichte. Nachdem im 16. Jahrhundert Kaufleute die Stadt entdeckten, entwickelte sich das damalige Stadtbild unter Einfluss verschiedenster Kulturen - sowohl deutsche und holländische als auch italienische, französische und britische Architektur verschmolzen miteinander und mit dem ursprünglichen Stadtbild. Obgleich Ayutthaya zerstört wurde, kannst du hier außergewöhnliche Stätten und Denkmäler besichtigen: beeindruckende Chedis, zerfallene Tempel, einst prächtige Paläste sowie der bekannte Buddha-Kopf, der von einem Baum umschlungen ist. Wenn die Dunkelheit anbricht werden einige der Ruinen angestrahlt, was natürlich ein besonders schönes Bild ergibt.

Chiang Rai
Chiang Rai, die Perle ganz im Norden des Landes, liegt im sogenannten Goldenen Dreieck Thailands und grenzt an die Nachbarstaaten Laos und Myanmar. Die Gegend im nördlichen Dschungel des Landes ist als „Rose des Nordens“ bekannt und eignet sich besonders gut für Wanderungen in die Berge. So beispielsweise zum Phu Chi Fa – der Gipfel liegt 1.442 Meter hoch in einem Waldnaturschutzgebiet gleichen Namens und bietet einen fantastischen Ausblick auf Laos und den Mekong. Der steile Anstieg vom eigentlichen Trek dauert nur ca. eine halbe Stunde. Es lohnt sich durchaus dafür früh aufzustehen, denn bei Sonnenaufgang ist das Bergpanorama einfach am schönsten. Das bekannteste Highlight Chiang Rais ist sicherlich der „Weiße Tempel“ (Wat Rong Khun), der etwa 15 Kilometer außerhalb der Stadt gelegen ist. Den Tempel kann man sogar kostenlos besuchen. Sein Bau ist längst nicht abgeschlossen und dauert voraussichtlich noch bis ins Jahr 2070.
Vor Ort
Eindrücke
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