
Ökotourismus im Naturpark in Patagonien
Fernab der großen Städte erwartet dich in der Region Cochamó eine der letzten echten Wildnisregionen Chiles. Die spektakuläre Landschaft aus Bergen, Tälern, Flüssen und uralten Wäldern zieht Naturliebhaber aus aller Welt an und gilt als Geheimtipp im Norden Patagoniens.
Während deiner Freiwilligenarbeit unterstützt du einen kleinen Tourismusbetrieb, der Gästen authentische Naturerlebnisse ermöglicht. Dabei lernst du den Alltag in einer abgelegenen Region kennen, sammelst praktische Erfahrungen im nachhaltigen Tourismus und erlebst Chile von einer Seite, die den meisten Reisenden verborgen bleibt.
Du lebst und arbeitest mitten in einer der beeindruckendsten Naturlandschaften Chiles. Je nach Saison und Einsatzbereich wohnst du in einer der dem Park zugehörigen Berghütten, die ausschließlich per Boot erreichbar sind. Fernab von Städten und Alltagshektik erwartet dich ein einzigartiges Naturerlebnis: türkisfarbene Seen, ursprüngliche Bergwälder und spektakuläre Ausblicke direkt vor deiner Haustür. Zwar verzichtest du auf manchen Komfort des modernen Lebens, gewinnst dafür aber etwas, das nur wenige Orte bieten können – echte Abgeschiedenheit und Natur in ihrer ursprünglichsten Form.
- Mithilfe im Besucherzentrum
- Mithilfe bei der Führung von Touren
- Instandhaltung und Säubern der Berghütten
- Ausbau und Instandhaltung von Wanderwegen
- Waldarbeit
- Holz hacken und stapeln
- sonstige Aufgaben im Bereich Natur- und Artenschutz
- Mitwirkung beim Ausbau des nachhaltigen Tourismus
Du kannst dieses Projekt für maximal 30 Tage flexibel in der Zeit zwischen Anfang Oktober und Ende April absolvieren.
Auf Wunsch besteht zusätzlich die Möglichkeit, vor der Projektplatzierung einen Spanisch-Sprachkurs zu belegen. Weitere Infos dazu erhältst du auf Anfrage.
- Volljährigkeit
- Flexibilität und Eigeninitiative
- Spaß an der Arbeit im Team
- Spanischkenntnisse auf Kommunikationsniveau
- Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Chile
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Atacama
Gelegen im Norden Chiles reicht die Atacama-Salzwüste von den Anden bis zum Pazifik. Sie gilt als die trockenste Wüste der Welt. Oftmals wird die trostlos karge, aber dennoch erstaunliche Landschaft als „mondähnlich“ beschrieben. Da die Luft in der Atacama-Wüste sehr trocken ist, eignet sie sich auch gut zur Himmelsbeobachtung – auch für Hobbyastronomen sind hier einige der größten Sternwarten der Welt zugänglich. Besonders sehenswert ist das Valle de la Luna, ein trockenes Tal, in dem der Sonnenauf- und untergang über der bizarren Landschaft ein unglaubliches Naturschauspiel bieten. Inmitten der Atacama-Wüste liegt das Oasenstädtchen San Pedro mit seinen beschaulichen, sandigen Straßen und den niedrigen Häusern. Unweit davon verläuft in einem abgesenkten Tal der Puritama River – am Ende des Tals befinden sich heiße Quellen mit glasklarem Wasser. Sehr empfehlenswert ist auch eine Tour zur Salar de Atacama (4.000 Meter hoch gelegen!). Diese Salzseen sind Becken, in denen das Wasser verdunstet und sich an den Oberflächen als salzhaltige, oft schneeweiße, Schicht absetzt. Zuweilen ist die Oberfläche durchbrochen und türkisblaue Lagunen, in denen Flamingos stehen, kommen zum Vorschein.

Rapa Nui – die Osterinsel
Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel gehört politisch zu Chile, geographisch jedoch zu Polynesien. Es leben dort etwa 7.750 Menschen. Bekannt ist die Osterinsel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Sie sind das letzte Zeugnis einer Kultur, die wir bis heute weder verstehen, noch wirklich einordnen können. Sie war nämlich bereits vor der Ankunft der ersten weißen Entdecker im Jahr 1722 untergegangen und nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, sodass die Geschichte der Osterinsel und ihrer Bewohner nach wie vor Rätsel aufweist. Nur die Hauptinsel Rapanui ist bewohnt, die übrigen Inseln dienen als Brutplatz für zahlreiche Seevögel, darunter auch viele seltene Arten. Hanga Roa (Hauptstadt der Insel) bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungstouren und Wanderungen an. Seit 1995 ist die Insel, als Nationalpark Rapa Nui, Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Tuffsteinhöhlen, Wanderwege und Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick über die Weiten des Atlantik hat, sind ein echtes Highlight für Naturfans.

Nationalpark Torres del Paine
Dieser bekannteste Nationalpark Chiles liegt im Süden des Landes und besticht auf einer Fläche von etwa 2.420 Quadratkilometern mit einer spektakulären Gebirgswelt aus Gipfeln, Seen, Flüssen, Wasserfällen und Gletschern. Daneben gibt es auch Tundra und große Wälder aus Zypressen, Lenga- und Olivillo-Bäumen, außerdem viele Blumenarten, unter anderem auch Orchideen. Die Tierwelt im Park ist ebenso vielfältig. Auffällig sind die Guanakos, Darwin-Nandus, Andenkondore und viele kleinere Vogelarten. Die drei Granitnadeln der Torres del Paine („Türme des blauen Himmels“) sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks. Er wurde bereits im Jahr 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat deklariert. Der Park eignet sich wunderbar für verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Trekking, Mountainbiking, Raften, Fotografieren, Fischen, Klettern (Genehmigung erforderlich) oder das Beobachten der Natur. Der Eingang des Parks befindet sich ungefähr 115 Kilometer entfernt von der Stadt Puerto Natales, von wo aus man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem Auto weiterreisen kann.
Vor Ort
Eindrücke
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