
Straßenkatzen
Diese Freiwilligenarbeit in Chile bietet dir die Möglichkeit, dich aktiv für den Tierschutz einzusetzen. Besonders in der Hauptstadt Santiago leben viele Katzen und Hunde herrenlos auf der Straße und sind auf die Unterstützung engagierter Menschen angewiesen.
Als Freiwillige:r unterstützt du ein Katzenhaus, das sich seit 2010 der Rettung, Pflege und Vermittlung von Straßenkatzen widmet. Das Ziel des Projekts ist es, den Tieren einen sicheren Zufluchtsort zu bieten, sie medizinisch zu versorgen, aufzupäppeln und auf ein neues Zuhause vorzubereiten.
Im Katzenhaus erhalten die Tiere alles, was sie für einen gesunden Neustart benötigen – von Futter und medizinischer Betreuung bis hin zu sozialer Zuwendung. Da die Organisation überwiegend durch Spenden finanziert wird, sind Freiwillige ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit und leisten einen wertvollen Beitrag zum Wohl der Katzen.
Als Freiwillige:r unterstützt du das Team des Katzenhauses bei der täglichen Versorgung der Tiere. Viele der Katzen wurden von der Straße gerettet und haben vor ihrer Ankunft im Heim oft Vernachlässigung, Hunger oder Krankheiten erlebt. Mit deiner Hilfe erhalten sie die Pflege, Aufmerksamkeit und Zuwendung, die sie für einen gelungenen Neustart benötigen.
Zu deinen Aufgaben gehören die Fütterung und Pflege der Katzen, die Reinigung von Schlafplätzen, Fressnäpfen und Katzenklos sowie die allgemeine Instandhaltung der Räumlichkeiten. Je nach Bedarf kannst du außerdem bei administrativen Tätigkeiten, Tierarztbesuchen oder der Vermittlung der Tiere an neue Besitzer unterstützen.
Ein wichtiger Teil deiner Freiwilligenarbeit besteht darin, Zeit mit den Katzen zu verbringen. Streicheleinheiten, Spielen und die behutsame Sozialisierung der Tiere tragen wesentlich zu ihrem Wohlbefinden bei und helfen ihnen, Vertrauen zu Menschen aufzubauen.
Die Arbeitszeit liegt je nach Einsatzstelle und Bedarf des Projekts zwischen 20 und 40 Stunden pro Woche.
Hinweis: Eine Spende von CLP 25.000 (ca. 30 €) soll direkt vor Ort an das Projekt gezahlt werden, um Tierfutter und Medikamente für Katzen zu kaufen.
Du kannst dieses Projekt ab zwei Wochen bis zu maximal sechs Monaten absolvieren. Eine Anreise ist jederzeit möglich.
Auf Wunsch besteht zusätzlich die Möglichkeit, vor der Projektplatzierung einen Spanisch-Sprachkurs in Santiago de Chile zu belegen. Weitere Infos dazu erhältst du auf Anfrage.
- Volljährigkeit
- Tierliebe
- Flexibilität und Eigeninitiative
- Spanischkenntnisse auf Kommunikationsniveau
- Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl

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Sehenswürdigkeiten in Chile
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Atacama
Gelegen im Norden Chiles reicht die Atacama-Salzwüste von den Anden bis zum Pazifik. Sie gilt als die trockenste Wüste der Welt. Oftmals wird die trostlos karge, aber dennoch erstaunliche Landschaft als „mondähnlich“ beschrieben. Da die Luft in der Atacama-Wüste sehr trocken ist, eignet sie sich auch gut zur Himmelsbeobachtung – auch für Hobbyastronomen sind hier einige der größten Sternwarten der Welt zugänglich. Besonders sehenswert ist das Valle de la Luna, ein trockenes Tal, in dem der Sonnenauf- und untergang über der bizarren Landschaft ein unglaubliches Naturschauspiel bieten. Inmitten der Atacama-Wüste liegt das Oasenstädtchen San Pedro mit seinen beschaulichen, sandigen Straßen und den niedrigen Häusern. Unweit davon verläuft in einem abgesenkten Tal der Puritama River – am Ende des Tals befinden sich heiße Quellen mit glasklarem Wasser. Sehr empfehlenswert ist auch eine Tour zur Salar de Atacama (4.000 Meter hoch gelegen!). Diese Salzseen sind Becken, in denen das Wasser verdunstet und sich an den Oberflächen als salzhaltige, oft schneeweiße, Schicht absetzt. Zuweilen ist die Oberfläche durchbrochen und türkisblaue Lagunen, in denen Flamingos stehen, kommen zum Vorschein.

Rapa Nui – die Osterinsel
Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel gehört politisch zu Chile, geographisch jedoch zu Polynesien. Es leben dort etwa 7.750 Menschen. Bekannt ist die Osterinsel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Sie sind das letzte Zeugnis einer Kultur, die wir bis heute weder verstehen, noch wirklich einordnen können. Sie war nämlich bereits vor der Ankunft der ersten weißen Entdecker im Jahr 1722 untergegangen und nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, sodass die Geschichte der Osterinsel und ihrer Bewohner nach wie vor Rätsel aufweist. Nur die Hauptinsel Rapanui ist bewohnt, die übrigen Inseln dienen als Brutplatz für zahlreiche Seevögel, darunter auch viele seltene Arten. Hanga Roa (Hauptstadt der Insel) bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungstouren und Wanderungen an. Seit 1995 ist die Insel, als Nationalpark Rapa Nui, Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Tuffsteinhöhlen, Wanderwege und Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick über die Weiten des Atlantik hat, sind ein echtes Highlight für Naturfans.

Nationalpark Torres del Paine
Dieser bekannteste Nationalpark Chiles liegt im Süden des Landes und besticht auf einer Fläche von etwa 2.420 Quadratkilometern mit einer spektakulären Gebirgswelt aus Gipfeln, Seen, Flüssen, Wasserfällen und Gletschern. Daneben gibt es auch Tundra und große Wälder aus Zypressen, Lenga- und Olivillo-Bäumen, außerdem viele Blumenarten, unter anderem auch Orchideen. Die Tierwelt im Park ist ebenso vielfältig. Auffällig sind die Guanakos, Darwin-Nandus, Andenkondore und viele kleinere Vogelarten. Die drei Granitnadeln der Torres del Paine („Türme des blauen Himmels“) sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks. Er wurde bereits im Jahr 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat deklariert. Der Park eignet sich wunderbar für verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Trekking, Mountainbiking, Raften, Fotografieren, Fischen, Klettern (Genehmigung erforderlich) oder das Beobachten der Natur. Der Eingang des Parks befindet sich ungefähr 115 Kilometer entfernt von der Stadt Puerto Natales, von wo aus man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem Auto weiterreisen kann.
Vor Ort
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