
Kinderbetreuung
Die Einrichtungen, in denen internationale Freiwillige sich engagieren, haben alle einen sozialen Charakter und fangen Kinder aus schwierigen familiären Situationen auf (Kinder ohne Eltern, Kindesmissbrauch, Verwahrlosung, Eltern haben Fürsorgepflicht verletzt, etc.). Träger sind zumeist der Staat, religiöse Einrichtungen, Kommunen oder Stiftungen, die sich besonderen Themen widmen, z.B. unterernährte Kinder, krebskranke Kinder, behinderte Kinder. Ob staatlich oder nicht (oder teilweise durch den Staat unterstützt), alle diese Einrichtungen sind zusätzlich auf private Spenden (Geld- oder Sachspenden) und auch die Mithilfe von Freiwilligen angewiesen, da die öffentlichen finanziellen Mittel nicht ausreichen.
Nicht nur für die Freiwilligen, sondern auch für die chilenischen Kinder sowie deren Betreuer ist es gut und wichtig, einen interkulturellen, zwischenmenschlichen Austausch zu erleben. So sehen sie, dass es Menschen mit anderer Sprache, aus anderen Ländern und anderem kulturellen Hintergrund bis hin zur unterschiedlichen Haut- und Haarfarbe gibt. Als Freiwillige(r) können Sie beispielsweise Parallelen zum Erziehungssystem in Ihrer Heimat ziehen und Ideen einbringen. So können alle Parteien voneinander lernen und sich gegenseitig bereichern.
Sofern Sie gerne mit Kindern arbeiten, können Sie hier durch Ihre Freiwilligenarbeit in Chile das oftmals überlastete Personal unterstützen, den Kindern ein Gefühl für Zuwendung und Geborgenheit vermitteln, sie durch Spielen, Singen, Malen, Vorlesen, Zuhören fördern oder einfach nur für sie da sein.
Sie können eigene Ideen einbringen und so einen gegenseitigen Lernprozess in Gang setzen!
Förderung einzelner Kinder
Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder
Unterstützung des lokalen Personals bei den täglichen Aufgaben
Begleitung beispielsweise zu Ausflügen den der näheren Umgebung
Planung und Organisation von Projekten (wie Gemüsegarten, Ausbessern von Spielgeräten etc.)
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Eigeninitiative & Arbeitsbereitschaft
Freude an der Arbeit mit Kindern
Verantwortungsbewusstsein
Spanischkenntnisse auf Kommunikationsniveau
polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Chile
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Atacama
Gelegen im Norden Chiles reicht die Atacama-Salzwüste von den Anden bis zum Pazifik. Sie gilt als die trockenste Wüste der Welt. Oftmals wird die trostlos karge, aber dennoch erstaunliche Landschaft als „mondähnlich“ beschrieben. Da die Luft in der Atacama-Wüste sehr trocken ist, eignet sie sich auch gut zur Himmelsbeobachtung – auch für Hobbyastronomen sind hier einige der größten Sternwarten der Welt zugänglich. Besonders sehenswert ist das Valle de la Luna, ein trockenes Tal, in dem der Sonnenauf- und untergang über der bizarren Landschaft ein unglaubliches Naturschauspiel bieten. Inmitten der Atacama-Wüste liegt das Oasenstädtchen San Pedro mit seinen beschaulichen, sandigen Straßen und den niedrigen Häusern. Unweit davon verläuft in einem abgesenkten Tal der Puritama River – am Ende des Tals befinden sich heiße Quellen mit glasklarem Wasser. Sehr empfehlenswert ist auch eine Tour zur Salar de Atacama (4.000 Meter hoch gelegen!). Diese Salzseen sind Becken, in denen das Wasser verdunstet und sich an den Oberflächen als salzhaltige, oft schneeweiße, Schicht absetzt. Zuweilen ist die Oberfläche durchbrochen und türkisblaue Lagunen, in denen Flamingos stehen, kommen zum Vorschein.

Rapa Nui – die Osterinsel
Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel gehört politisch zu Chile, geographisch jedoch zu Polynesien. Es leben dort etwa 7.750 Menschen. Bekannt ist die Osterinsel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Sie sind das letzte Zeugnis einer Kultur, die wir bis heute weder verstehen, noch wirklich einordnen können. Sie war nämlich bereits vor der Ankunft der ersten weißen Entdecker im Jahr 1722 untergegangen und nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, sodass die Geschichte der Osterinsel und ihrer Bewohner nach wie vor Rätsel aufweist. Nur die Hauptinsel Rapanui ist bewohnt, die übrigen Inseln dienen als Brutplatz für zahlreiche Seevögel, darunter auch viele seltene Arten. Hanga Roa (Hauptstadt der Insel) bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungstouren und Wanderungen an. Seit 1995 ist die Insel, als Nationalpark Rapa Nui, Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Tuffsteinhöhlen, Wanderwege und Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick über die Weiten des Atlantik hat, sind ein echtes Highlight für Naturfans.

Nationalpark Torres del Paine
Dieser bekannteste Nationalpark Chiles liegt im Süden des Landes und besticht auf einer Fläche von etwa 2.420 Quadratkilometern mit einer spektakulären Gebirgswelt aus Gipfeln, Seen, Flüssen, Wasserfällen und Gletschern. Daneben gibt es auch Tundra und große Wälder aus Zypressen, Lenga- und Olivillo-Bäumen, außerdem viele Blumenarten, unter anderem auch Orchideen. Die Tierwelt im Park ist ebenso vielfältig. Auffällig sind die Guanakos, Darwin-Nandus, Andenkondore und viele kleinere Vogelarten. Die drei Granitnadeln der Torres del Paine („Türme des blauen Himmels“) sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks. Er wurde bereits im Jahr 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat deklariert. Der Park eignet sich wunderbar für verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Trekking, Mountainbiking, Raften, Fotografieren, Fischen, Klettern (Genehmigung erforderlich) oder das Beobachten der Natur. Der Eingang des Parks befindet sich ungefähr 115 Kilometer entfernt von der Stadt Puerto Natales, von wo aus man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem Auto weiterreisen kann.
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