
Heilpädagogisches Reiten
Das Pferdetherapiezentrum in Santiago de Chile ist die erste und älteste Einrichtung ihrer Art in Santiago de Chile. Das Zentrum bietet mit Hilfe von speziell ausgebildeten Pferden, pädagogische, psychotherapeutische, rehabilitative und sozio-integrative Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit verschiedenen Behinderungen und Störungen an. Es steht hier die individuelle Förderung der Patienten über das Medium Pferd im Vordergrund. Es handelt sich um eine private Einrichtung, die durch die Patienten finanziert wird. Zusätzliche Spenden ermöglichen es allerdings, dass auch Patienten aus sozial schwächeren Familien diese Therapie in Anspruch nehmen können.
Seit seinen Anfangsjahren ist das Therapiezentrum auf die Mithilfe von Freiwilligen angewiesen. Als freiwilliger Helfer sind Sie vor allem für die Sicherheit der Patienten zuständig und unterstützen diese während ihrer Therapiestunden. Ebenso helfen Sie den Kinesiologen bei ihrer täglichen Arbeit.
Es werden hier Kinder, Jugendlich und Erwachsene mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen behandelt. Die meisten von ihnen leiden unter Gehirnparalysen, Down-Syndrom, Autismus oder Sehbehinderungen. Durch die besondere Therapie auf dem Rücken der speziell ausgebildeten Pferde können bei den Patienten körperliche Anspannungen gelöst und Behandlungsinhalte gezielt eingebracht werden. Gleichzeitig werden Koordination, sowie der Orientierungs- und Gleichgewichtssinn geschult und das Vertrauen zu sich und den Tieren gestärkt.
Das Projekt richtet sich an Freiwillige, die die Herausforderung einer so vielfältigen Aufgabe ebenso schätzen, wie die Möglichkeit, Mensch und Pferd zusammenzubringen, um beiden einen Dialog zu ermöglichen.
Empfang der Patienten
Unterstützung bei der Durchführung der Therapiestunden (Massagen, Führen der Pferde, Hilfe beim Auf- und Absteigen)
Reinigung und Instandhaltung des Arbeitsortes
Pflege der Pferde
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Freude an der Arbeit mit Menschen und Tieren
Verantwortungsbewusstsein & Pflichtgefühl
Fingerspitzengefühl und Geduld
Spanischkenntnisse auf Kommunikationsniveau
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Chile
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Atacama
Gelegen im Norden Chiles reicht die Atacama-Salzwüste von den Anden bis zum Pazifik. Sie gilt als die trockenste Wüste der Welt. Oftmals wird die trostlos karge, aber dennoch erstaunliche Landschaft als „mondähnlich“ beschrieben. Da die Luft in der Atacama-Wüste sehr trocken ist, eignet sie sich auch gut zur Himmelsbeobachtung – auch für Hobbyastronomen sind hier einige der größten Sternwarten der Welt zugänglich. Besonders sehenswert ist das Valle de la Luna, ein trockenes Tal, in dem der Sonnenauf- und untergang über der bizarren Landschaft ein unglaubliches Naturschauspiel bieten. Inmitten der Atacama-Wüste liegt das Oasenstädtchen San Pedro mit seinen beschaulichen, sandigen Straßen und den niedrigen Häusern. Unweit davon verläuft in einem abgesenkten Tal der Puritama River – am Ende des Tals befinden sich heiße Quellen mit glasklarem Wasser. Sehr empfehlenswert ist auch eine Tour zur Salar de Atacama (4.000 Meter hoch gelegen!). Diese Salzseen sind Becken, in denen das Wasser verdunstet und sich an den Oberflächen als salzhaltige, oft schneeweiße, Schicht absetzt. Zuweilen ist die Oberfläche durchbrochen und türkisblaue Lagunen, in denen Flamingos stehen, kommen zum Vorschein.

Rapa Nui – die Osterinsel
Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel gehört politisch zu Chile, geographisch jedoch zu Polynesien. Es leben dort etwa 7.750 Menschen. Bekannt ist die Osterinsel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Sie sind das letzte Zeugnis einer Kultur, die wir bis heute weder verstehen, noch wirklich einordnen können. Sie war nämlich bereits vor der Ankunft der ersten weißen Entdecker im Jahr 1722 untergegangen und nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, sodass die Geschichte der Osterinsel und ihrer Bewohner nach wie vor Rätsel aufweist. Nur die Hauptinsel Rapanui ist bewohnt, die übrigen Inseln dienen als Brutplatz für zahlreiche Seevögel, darunter auch viele seltene Arten. Hanga Roa (Hauptstadt der Insel) bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungstouren und Wanderungen an. Seit 1995 ist die Insel, als Nationalpark Rapa Nui, Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Tuffsteinhöhlen, Wanderwege und Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick über die Weiten des Atlantik hat, sind ein echtes Highlight für Naturfans.

Nationalpark Torres del Paine
Dieser bekannteste Nationalpark Chiles liegt im Süden des Landes und besticht auf einer Fläche von etwa 2.420 Quadratkilometern mit einer spektakulären Gebirgswelt aus Gipfeln, Seen, Flüssen, Wasserfällen und Gletschern. Daneben gibt es auch Tundra und große Wälder aus Zypressen, Lenga- und Olivillo-Bäumen, außerdem viele Blumenarten, unter anderem auch Orchideen. Die Tierwelt im Park ist ebenso vielfältig. Auffällig sind die Guanakos, Darwin-Nandus, Andenkondore und viele kleinere Vogelarten. Die drei Granitnadeln der Torres del Paine („Türme des blauen Himmels“) sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks. Er wurde bereits im Jahr 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat deklariert. Der Park eignet sich wunderbar für verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Trekking, Mountainbiking, Raften, Fotografieren, Fischen, Klettern (Genehmigung erforderlich) oder das Beobachten der Natur. Der Eingang des Parks befindet sich ungefähr 115 Kilometer entfernt von der Stadt Puerto Natales, von wo aus man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem Auto weiterreisen kann.
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