
Galapagos Experience
Freiwilligenarbeit und Inselabenteuer auf den Galápagos-Inseln
Die Galápagos-Inseln zählen zu den außergewöhnlichsten Naturparadiesen der Welt. Auf diesem besonderen Programm verbindest du aktive Mitarbeit in einem nachhaltigen Landwirtschaftsprojekt mit der Möglichkeit, zwei der bekanntesten Inseln des Archipels zu entdecken. Während deiner Zeit auf San Cristóbal und Santa Cruz lernst du die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Galápagos-Inseln kennen, unterstützt eine lokale Initiative und erlebst die Inseln weit abseits klassischer Touristenpfade.
Der Galapagos-Nationalpark liegt nur 960 Kilometer vom ecuadorianischen Festland entfernt. Die Inseln entstanden ursprünglich aus dem Boden des Pazifischen Ozeans als Ergebnis eines subozeanischen Lavastroms und sind das erste Naturerbe der Welt, das von der UNESCO proklamiert wurde. Diese abgelegenen Inseln sind reich an Artenvielfalt und bieten eine Fülle von Naturwundern. Derzeit gibt es sechzig benannte Inseln. Projektorte sind San Cristóbal und Santa Cruz.
Im Hochland von San Cristóbal unterstützt du eine kleine nachhaltige Farm, die sich dem umweltschonenden Anbau von Lebensmitteln verschrieben hat. Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen arbeitest du an verschiedenen Aufgaben rund um biologische Landwirtschaft und nachhaltige Lebensmittelproduktion.
Dabei erhältst du spannende Einblicke in das Leben und Arbeiten auf den Galápagos-Inseln und erfährst aus erster Hand, welche Herausforderungen und Chancen nachhaltige Landwirtschaft in diesem einzigartigen Ökosystem mit sich bringt.
Die Tätigkeiten variieren je nach Jahreszeit und aktuellem Bedarf im Projekt. Zu den möglichen Aufgaben gehören:
- Unterstützung beim biologischen Gemüseanbau
- Pflege und Bewirtschaftung der Anbauflächen
- Erntearbeiten
- Kompostierung und Herstellung natürlicher Düngemittel
- Instandhaltung von Wegen und Grundstücken
- Unterstützung nachhaltiger Lebensmittelproduktion
- Austausch mit den Menschen vor Ort und Einblicke in das Gemeinschaftsleben
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig sind Offenheit, Interesse an Nachhaltigkeit und die Bereitschaft, aktiv mit anzupacken.
Durch deine Mitarbeit unterstützt du eine lokale Initiative, die auf nachhaltige und umweltschonende Landwirtschaft setzt. Durch biologische Anbaumethoden, Kompostierung und ressourcenschonende Bewirtschaftung leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur lokalen Lebensmittelversorgung und zum verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Galápagos-Inseln.
Neben der Freiwilligenarbeit bleibt viel Zeit, die faszinierende Natur der Galápagos-Inseln zu entdecken. Zu den Höhepunkten gehören:
- Freiwilligenarbeit auf einer nachhaltigen Farm im Hochland von San Cristóbal
- Schnorchelausflug zum berühmten Kicker Rock
- Besuch der Charles-Darwin-Forschungsstation
- Entdeckung der traumhaften Tortuga Bay
- Inselhopping zwischen San Cristóbal und Santa Cruz
- Begegnungen mit Riesenschildkröten, Meeresechsen, Seelöwen und zahlreichen Vogelarten
- Freie Zeit zur Erkundung von Puerto Baquerizo Moreno und Puerto Ayora
Diese Kombination aus aktivem Engagement, Naturerlebnis und kulturellem Austausch macht das Programm zu einer einzigartigen Galápagos-Erfahrung.
Während deines Aufenthalts wohnst du in touristischen Unterkünften auf den Galápagos-Inseln. An den Tagen der Freiwilligenarbeit verbringst du zudem eine Nacht direkt im Projekt und erhältst dadurch authentische Einblicke in das Leben vor Ort. An den Freiwilligentagen ist die Verpflegung inklusive. An den übrigen Tagen richtet sich die Verpflegung nach dem jeweiligen Reiseverlauf.
- Tag 1: Ankunft in Quito
- Tag 2: Flug nach San Cristóbal und erste Erkundung der Insel
- Tag 3–4: Mitarbeit im Landwirtschaftsprojekt im Hochland von San Cristóbal
- Tag 5: Schnorchelausflug zum Kicker Rock
- Tag 6: Überfahrt nach Santa Cruz
- Tag 7: Academy Bay Ausflug mit Schnorchelmöglichkeiten
- Tag 8: Freier Tag für Tortuga Bay, Charles-Darwin-Station und weitere Highlights
- Tag 9: Rückflug nach Quito
- Tag 10: Abreise
Der genaue Ablauf kann aufgrund von Wetterbedingungen oder Vorgaben des Nationalparks angepasst werden.
- Mindestalter: 18 Jahre (Minderjährige können in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen)
- Keine Spanischkenntnisse erforderlich
- Interesse an Nachhaltigkeit, Naturschutz und kulturellem Austausch
San Cristóbal (Chatham) ist die östlichste Insel des Galapagos-Archipels und geologisch eine der ältesten. Sie ist Heimat von Puerto Baquerizo Moreno, der Hauptstadt der Provinz Galapagos. Hier kannst du bei der örtlichen Öko-Hacienda mitarbeiten und bei Lobos Island oder Kicker Rock schnorcheln – mit Rochen, Robben, Leguanen und bunten Meeresfischen.
Santa Cruz ist Heimat von Puerto Ayora, der größten Stadt der Galapagos-Inseln. Du besuchst die Charles Darwin Research Station mit einem der größten Zuchtzentren für Schildkröten und Landleguane und machst einen Spaziergang am Tortuga Bay Beach mit den schönsten weißen Stränden der Insel.
Santa Fe (Barrington) ist geologisch eine der ältesten Inseln. Bei einer Schnorcheltour kannst du mit Seelöwen schwimmen und Rifffische, Schildkröten, Riffhaie und Rochen sehen. Den Nachmittag verbringst du am nur per Boot erreichbaren Playa Escondida.
Volljährigkeit (bei Alleinreisenden, Kinder in Begleitung min. 8 Jahre)
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Flexibilität und Offenheit für neue Erfahrungen

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Ecuador
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Otavalo
Otovalo liegt knapp 2 Stunden nördlich von Quito und ist von drei Vulkanen umgeben. Hier befindet sich der größte indigene Markt Südamerikas. Die einheimischen Otavaleños sind bekannt für das Weben von Textilien und Kleidungsstücken in den Anden, die dann auf dem Markt verkauft werden. Samstags erstreckt sich der Markt rund um die Plaza de Ponchos, an anderen Wochentagen ist er etwas kleiner. Es werden außerdem unzählige Handwerksprodukte, Schmuck und Schnitzereien aus Stein, Holz oder Jade angeboten. Empfehlenswert ist der Besuch am Vormittag, da der Markt nachmittags ziemlich überfüllt sein wird.

Cuicocha
Am Fuße des Cotacachi Vulkans befindet sich der tiefblaue Kratersee Cuicocha. Er liegt auf einer Höhe von 3.068 Metern und hat einen Durchmesser von rund drei Kilometern. Entstanden ist der See beim letzten Ausbruch des Vulkans vor rund 3.100 Jahren. Das Wasser ist sehr alkalisch und kalt, daher kann man leider nicht darin schwimmen. Inmitten des Sees ragen mehrere kleine Inseln in sattem Grün aus dem Wasser, die allerdings nicht betreten werden dürfen. Die Aussicht vom Kraterrand ist einzigartig und sogar eine Rundfahrt mit einem Boot ist möglich. Ebenso kann man in rund sechs Stunden um den kompletten Krater wandern. Der Eintritt in den Park ist frei.

Teufelsnase (Nariz del Diablo) – Tren Crucero
Um auf den Felsvorsprung Nariz del Diablo zu gelangen, reist man am besten von Alausi mit dem Dampfzug. Auf einer der aufregendsten Bahnstrecken der Welt, fährt der Zug auf Gleisen, die teilweise parallel übereinander liegen und im Zick-Zack den steilen Abhang hinunter ins Tal führen. Von dort aus kann man die Gesteinsformation der Teufelsnase besonders gut sehen. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann mit dem Tren Crucero innerhalb von drei Tagen von Quito bis nach Guayaquil reisen und während der Fahrt eindrucksvolle Landschaften und Vegetationen verschiedener Klimazonen sehen – eine der schönsten Bahnreisen weltweit!
Vor Ort
Eindrücke
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