
Tierrettungsstation Amazonas
Tierrettungsstation in der Amazonas-Region
Die Station hilft Tieren, die aus falscher Haltung, Missbrauch, Verkehrsunfällen und Krankheit gerettet wurden. Dieses Programm ist dazu da, Tierleben zu retten, die Tiere zu pflegen und sie später wieder in die Freiheit zu entlassen. Außerdem hast du die Möglichkeit, aktiv an der Erhaltung des Regenwaldes mitzuwirken.
Viele der Tiere kommen aus illegalen Verhältnissen und wurden von der Umweltpolizei gerettet. Sie sind Opfer menschlicher Habgier und leiden unter Hunger, Stress und Krankheiten. Oft lebten sie in viel zu kleinen Käfigen, isoliert von Artgenossen, und wurden misshandelt. In diesem Projekt geht es darum, Tiere aus solchen Umständen zu retten, sie zu heilen und ihnen währenddessen eine möglichst natürliche Umgebung zu bieten.
Zurzeit gibt es über 110 Tiere in der Rettungsstation. Dazu zählen unter anderem Kapuziner-, Woll- und Tamarinaffen, Ozelote und Langschwanzkatzen, Wickelbären und Nasenbären, Ameisenbären und Stachelschweine, Weißlippenpekaris, Aras und viele andere Papageien sowie Kaimane und Boas. Alle Tiere stehen unter ständiger Beobachtung und werden wöchentlich vom stationseigenen Tierarzt untersucht. Auch beschlagnahmte Pflanzen – besonders Orchideen – werden hier abgegeben und im Dschungel oder im Orchideengarten der Station wieder eingepflanzt.
Puyo liegt im Regenwald, etwa 5 Stunden von Quito entfernt. Das Klima ist gemäßigt mit Temperaturen zwischen 18 und 24 °C; die Regenzeit ist von Dezember bis März. Puyo befindet sich in der Nähe vieler natürlicher Attraktionen wie dem Fluss Napo, auf dem man Raftingtrips unternehmen kann, sowie Höhlen, Wasserfällen und Urwaldstämmen, die man besuchen kann. Du erhältst die Möglichkeit, aktiv an der Erhaltung des Regenwaldes teilzuhaben und viele Arten vor dem Aussterben zu bewahren.
Es gibt viele verschiedene Dinge zu tun. Deine Aufgaben hängen von deiner Aufenthaltsdauer und deinen Interessen ab:
- Fressen vorbereiten
- tägliche Fütterung der Tiere und Reinigung der Gehege
- Bau und Instandhaltung von Gehegen
- sofortige Meldung von eventuellen Auffälligkeiten bei den Tieren
Aufgaben und Arbeitszeiten können sich je nach Jahreszeit und benötigter Hilfe ändern – neue Ideen sind immer willkommen!
Arbeitszeiten: Montag bis Freitag (ca. 8:30 – 17:00 Uhr), samstags morgens, bis alle Tiere gefüttert sind.
- 7:30 Uhr Frühstück mit den anderen Freiwilligen
- 8:00 Uhr kurze Besprechung mit dem Team über die Aufgaben des Tages, danach Zubereitung des Fressens
- 12:00 Uhr Mittagessen, anschließend Freizeit bis 15:00 Uhr
- 15:00 Uhr die Arbeit vom Vormittag wird fortgesetzt und das Fressen für die Nacht vorbereitet
- 17:00 Uhr Freizeit
An den Wochenenden kannst du in der Station bleiben und dich entspannen, im nahegelegenen Fluss schwimmen, im Seilgarten klettern oder einfach den Dschungel erkunden. Die Stadt Puyo ist nicht weit weg und kann an einem Tag oder einem ganzen Wochenende besucht werden – samstagabends gehen die Freiwilligen gerne in Puyo feiern. Auch Baños und Macas sind einen Besuch wert.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit mit Tieren und in der Natur
Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
ausreichende Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag
Bitte mitbringen:
- Reisepass und ggf. Visum
- leichte Arbeitskleidung, die schnell trocknet
- wärmere Kleidung für kühle Nächte
- Sonnencreme (LSF 30+)
- Insektenschutzmittel
- Regenjacke
- Moskitonetz (möglicherweise sind nicht genügend vorhanden)
- Taschenlampe
- Gummistiefel (bis Größe 40 auch in Quito erhältlich)
- Schlafsack (für eventuelle Übernachtungen im Dschungel)
- spanisches Wörterbuch

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Otavalo
Otovalo liegt knapp 2 Stunden nördlich von Quito und ist von drei Vulkanen umgeben. Hier befindet sich der größte indigene Markt Südamerikas. Die einheimischen Otavaleños sind bekannt für das Weben von Textilien und Kleidungsstücken in den Anden, die dann auf dem Markt verkauft werden. Samstags erstreckt sich der Markt rund um die Plaza de Ponchos, an anderen Wochentagen ist er etwas kleiner. Es werden außerdem unzählige Handwerksprodukte, Schmuck und Schnitzereien aus Stein, Holz oder Jade angeboten. Empfehlenswert ist der Besuch am Vormittag, da der Markt nachmittags ziemlich überfüllt sein wird.

Cuicocha
Am Fuße des Cotacachi Vulkans befindet sich der tiefblaue Kratersee Cuicocha. Er liegt auf einer Höhe von 3.068 Metern und hat einen Durchmesser von rund drei Kilometern. Entstanden ist der See beim letzten Ausbruch des Vulkans vor rund 3.100 Jahren. Das Wasser ist sehr alkalisch und kalt, daher kann man leider nicht darin schwimmen. Inmitten des Sees ragen mehrere kleine Inseln in sattem Grün aus dem Wasser, die allerdings nicht betreten werden dürfen. Die Aussicht vom Kraterrand ist einzigartig und sogar eine Rundfahrt mit einem Boot ist möglich. Ebenso kann man in rund sechs Stunden um den kompletten Krater wandern. Der Eintritt in den Park ist frei.

Teufelsnase (Nariz del Diablo) – Tren Crucero
Um auf den Felsvorsprung Nariz del Diablo zu gelangen, reist man am besten von Alausi mit dem Dampfzug. Auf einer der aufregendsten Bahnstrecken der Welt, fährt der Zug auf Gleisen, die teilweise parallel übereinander liegen und im Zick-Zack den steilen Abhang hinunter ins Tal führen. Von dort aus kann man die Gesteinsformation der Teufelsnase besonders gut sehen. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann mit dem Tren Crucero innerhalb von drei Tagen von Quito bis nach Guayaquil reisen und während der Fahrt eindrucksvolle Landschaften und Vegetationen verschiedener Klimazonen sehen – eine der schönsten Bahnreisen weltweit!
Vor Ort
Eindrücke
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