
Tierrettungsstation Amazonas
Die Tierrettungsstation befindet sich im Regenwald bei Puyo, der Hauptstadt der Provinz Pastaza. Diese Provinz ist zu großen Teilen von unberühtem tropischen Regenwald bewachsen, der durch eine enorme Biodiversität gekennzeichnet ist und zum Teil als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.Sie haben hier während Ihres Freiwilligen-Aufenthaltes die Möglichkeit, aktiv an der Erhaltung des Regenwaldes mitzuwirken.
n diesem Projekt geht es darum, Tierleben zu retten, Tiere zu pflegen und sie später wieder frei zu lassen. Während des Aufenthaltes in der Station wird versucht, den Tieren eine möglichst natürliche Umgebung zu bieten. Die Station hilft Tieren, die aus falscher Haltung, Missbrauch, Verkehrsunfällen und Krankheit gerettet wurden. Dieses Programm ist dazu da, um Tierleben zu retten, die Tiere zu pflegen und sie später wieder frei zu lassen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, aktiv an der Erhaltung des Regenwaldes mitzuwirken. Je nach Ihrer InteressenlageIhrer Aufenthaltsdauer gibt es hier viele Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige – angefangen von der Versorgung und Pflege der Tiere bis hin zu Instandhaltungsarbeiten an den Gehegen. Das Projekt richtet sich an Freiwillige, die sich gerne in der Natur aufhalten und vor körperlicher Arbeit nicht zurückschrecken.
Zurzeit gibt es über 110 Tiere in der Rettungsstation. Zu diesen zählen unter anderem: Kapuziner-, Woll-, und Tamarindaffen , Ozelote und Langschwanzkatzen , Wickelbären und Nasenbären , Ameisenbären und Stachelschweine , Weißlippenpekaris , Aras und viele andere Papageien , Kaimane und Boas .
Diese Tiere stehen unter ständiger Beobachtung der Angestellten und Freiwilligen, um sicher zu stellen, dass sie genug zum Essen/Trinken haben und keine Anzeichen von Stress zeigen. Falls irgendetwas Ungewöhnliches auffällt, wird der stationseigene Tierarzt gerufen, um sich das Tier anzuschauen. Selbst wenn kein Notfall vorliegt, werden alle Tiere wöchentlich einmal vom Tierarzt untersucht. Es mag komisch klingen, aber nicht nur Tiere werden misshandelt und illegal gehandelt. Auch der Schwarzmarkt für Pflanzen ist sehr groß, besonders für Orchideen. Deshalb werden auch oft Pflanzen in der Station abgegeben. Diese werden dann an einem passenden Platz im Dschungel oder im Orchideengarten der Station wieder eingepflanzt.
Die Tierrettungsstation befindet sich in der Nähe vieler wichtiger, natürlicher Attraktionen, wie dem Fluss Napo, auf welchem man Raftingtrips unternehmen kann, Höhlen, Wasserfällen und Urwaldstämmen, die man besuchen kann. Leben und arbeiten Sie mit Einheimischen und anderen Freiwilligen aus aller Welt, gewinnen Sie durch Ihre Freiwilligenarbeit in Ecuador einen Einblick in die Kultur des Landes, sowie die Fauna und Flora der Amazonas Region und verbessern Sie gleichzeitig Ihre Sprachkenntnisse!
Wozu werden Freiwillige gebraucht?
Es gibt viele, verschiedene Dinge zu tun. Ihre Aufgaben hängen von Ihrer Aufenthaltsdauer und Ihren Interessen ab.
Fressen vorbereiten
tägliche Fütterung der Tiere und Reinigung der Gehege
Bau und Instandhaltung von Gehegen
sofortige Meldung von eventuellen Auffälligkeiten bei den Tieren
Aufforstungsarbeiten
Aufgaben und Arbeitszeiten können sich ändern, je nach Jahreszeit und der Hilfe, die gerade benötigt wird. Neue Ideen sind immer willkommen!
Tagesplan 07:30 Frühstück mit den anderen Freiwilligen. 08:00 kurze Besprechung mit dem Team über die Aufgaben des Tages. Danach Zubereitung des Fressens 12:00 Mittagessen. Freizeit bis 15 Uhr 15:00 die Arbeit vom Vormittag wird weitergeführt und das Fressen für die Nacht wird vorbereitet 17:00 Freizeit Arbeitszeiten: Montag – Freitag (8:30 – ca. 17:00) Samstags morgens bis alle Tiere gefüttert wurden
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit mit Tieren und in der Natur
Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
ausreichende Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Ecuador
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Otavalo
Otovalo liegt knapp 2 Stunden nördlich von Quito und ist von drei Vulkanen umgeben. Hier befindet sich der größte indigene Markt Südamerikas. Die einheimischen Otavaleños sind bekannt für das Weben von Textilien und Kleidungsstücken in den Anden, die dann auf dem Markt verkauft werden. Samstags erstreckt sich der Markt rund um die Plaza de Ponchos, an anderen Wochentagen ist er etwas kleiner. Es werden außerdem unzählige Handwerksprodukte, Schmuck und Schnitzereien aus Stein, Holz oder Jade angeboten. Empfehlenswert ist der Besuch am Vormittag, da der Markt nachmittags ziemlich überfüllt sein wird.

Cuicocha
Am Fuße des Cotacachi Vulkans befindet sich der tiefblaue Kratersee Cuicocha. Er liegt auf einer Höhe von 3.068 Metern und hat einen Durchmesser von rund drei Kilometern. Entstanden ist der See beim letzten Ausbruch des Vulkans vor rund 3.100 Jahren. Das Wasser ist sehr alkalisch und kalt, daher kann man leider nicht darin schwimmen. Inmitten des Sees ragen mehrere kleine Inseln in sattem Grün aus dem Wasser, die allerdings nicht betreten werden dürfen. Die Aussicht vom Kraterrand ist einzigartig und sogar eine Rundfahrt mit einem Boot ist möglich. Ebenso kann man in rund sechs Stunden um den kompletten Krater wandern. Der Eintritt in den Park ist frei.

Teufelsnase (Nariz del Diablo) – Tren Crucero
Um auf den Felsvorsprung Nariz del Diablo zu gelangen, reist man am besten von Alausi mit dem Dampfzug. Auf einer der aufregendsten Bahnstrecken der Welt, fährt der Zug auf Gleisen, die teilweise parallel übereinander liegen und im Zick-Zack den steilen Abhang hinunter ins Tal führen. Von dort aus kann man die Gesteinsformation der Teufelsnase besonders gut sehen. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann mit dem Tren Crucero innerhalb von drei Tagen von Quito bis nach Guayaquil reisen und während der Fahrt eindrucksvolle Landschaften und Vegetationen verschiedener Klimazonen sehen – eine der schönsten Bahnreisen weltweit!
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