
Straßenkinderprojekt
Straßenkinderprojekt in Quito
In Quito gibt es mehrere Projekte, die mit Straßenkindern arbeiten. Sie helfen Kindern aus armen Verhältnissen, die oft bis zu acht Stunden auf der Straße verbringen, um Süßigkeiten zu verkaufen, auf ihre Geschwister aufzupassen oder ihren Eltern beim Verkauf zu helfen.
Das Ziel der Projekte ist es, die Kinder vor den Gefahren der Straße zu schützen, ihnen eine Ausbildung zu bieten und sie mit kindgerechten Aufgaben zu beschäftigen. Die Ausbildung der Kinder steht hier im Vordergrund. Die meisten Familien haben nicht das Geld, ihre Kinder zur Schule zu schicken, sie zu ernähren und ihnen eine medizinische Versorgung zu bieten. Freiwillige sind ein Grundbaustein der Projekte – ohne ihre Zeit und Liebe könnte den Kindern nicht geholfen werden.
Die Freiwilligen passen hauptsächlich auf die Kinder auf und beschäftigen sie, z. B. mit Spielen, Hausaufgabenhilfe und Englischunterricht. Deine Aufgaben hängen stark von deinen Spanischkenntnissen ab. Es gibt zwei verschiedene Programme, bei denen du mithelfen kannst:
Arbeit auf der Straße
Das Ziel ist es, das Vertrauen der Kinder auf der Straße zu gewinnen und sie sowie ihre Eltern davon zu überzeugen, zur Schule zu gehen, und ihnen bei Problemen zu helfen. Du organisierst verschiedene Aktivitäten für die Kinder, die spielerisches Lernen beinhalten. Die Kinder in diesem Projekt sind zwischen 0 und 8 Jahren alt.
Arbeit in der Schule
Dieses Projekt bietet Unterricht für benachteiligte Kinder. Verschiedene Fächer, Hausaufgabenhilfe sowie Freizeitaktivitäten werden den Straßenkindern hier geboten. Du kannst Unterrichtsstunden übernehmen, die du auch selbst planst. Am Nachmittag kannst du Grundschüler in Englisch und Mathe unterrichten. Die Kinder in diesem Projekt sind zwischen 9 und 14 Jahren alt. Arbeitszeiten: Montag bis Freitag (8:30 – 14:00 Uhr) mit zusätzlichen Stunden am Nachmittag, je nach Spanischkenntnissen.
Du solltest Geduld, große Kinderliebe und die Stärke mitbringen, um mit emotionalen Situationen umzugehen.
Aufgaben und Arbeitszeiten können sich ändern. In den Sommerferien werden Camps organisiert, in denen du ebenfalls mithelfen kannst. Bitte teile uns deine gewünschte Altersgruppe mit, damit wir den besten Platz für dich finden können.
Deine Unterkunft befindet sich etwa 30 Minuten vom Projekt entfernt. Bei deiner Orientation in Quito erhältst du weitere Informationen über die Busrouten zum Projekt (Kosten ca. US$ 5 pro Woche).
Quito ist der perfekte Ausgangspunkt für Wochenendreisen ins ganze Land. Außerdem gibt es in Quito selbst viele Sehenswürdigkeiten, Museen, Restaurants, Bars und Geschäfte. Mit dem Teleférico (einer Gondel) kannst du auf den 4.100 m hohen Vulkan Pichincha fahren und die Aussicht über die Stadt genießen. Der Äquator befindet sich nur eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt – dort kannst du viele interessante Experimente machen.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit mit Kindern
Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
Spanisch-Grundkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag
Bitte mitbringen:
Das Wetter in Quito ist sehr wechselhaft: Morgens scheint meist die Sonne und nachmittags regnet es, und es kann an einem Tag leicht Temperaturunterschiede von 15 °C geben.
- Sommerkleidung
- warme Kleidung
- Regenjacke
- Sonnencreme
- spanisches Wörterbuch

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Otavalo
Otovalo liegt knapp 2 Stunden nördlich von Quito und ist von drei Vulkanen umgeben. Hier befindet sich der größte indigene Markt Südamerikas. Die einheimischen Otavaleños sind bekannt für das Weben von Textilien und Kleidungsstücken in den Anden, die dann auf dem Markt verkauft werden. Samstags erstreckt sich der Markt rund um die Plaza de Ponchos, an anderen Wochentagen ist er etwas kleiner. Es werden außerdem unzählige Handwerksprodukte, Schmuck und Schnitzereien aus Stein, Holz oder Jade angeboten. Empfehlenswert ist der Besuch am Vormittag, da der Markt nachmittags ziemlich überfüllt sein wird.

Cuicocha
Am Fuße des Cotacachi Vulkans befindet sich der tiefblaue Kratersee Cuicocha. Er liegt auf einer Höhe von 3.068 Metern und hat einen Durchmesser von rund drei Kilometern. Entstanden ist der See beim letzten Ausbruch des Vulkans vor rund 3.100 Jahren. Das Wasser ist sehr alkalisch und kalt, daher kann man leider nicht darin schwimmen. Inmitten des Sees ragen mehrere kleine Inseln in sattem Grün aus dem Wasser, die allerdings nicht betreten werden dürfen. Die Aussicht vom Kraterrand ist einzigartig und sogar eine Rundfahrt mit einem Boot ist möglich. Ebenso kann man in rund sechs Stunden um den kompletten Krater wandern. Der Eintritt in den Park ist frei.

Teufelsnase (Nariz del Diablo) – Tren Crucero
Um auf den Felsvorsprung Nariz del Diablo zu gelangen, reist man am besten von Alausi mit dem Dampfzug. Auf einer der aufregendsten Bahnstrecken der Welt, fährt der Zug auf Gleisen, die teilweise parallel übereinander liegen und im Zick-Zack den steilen Abhang hinunter ins Tal führen. Von dort aus kann man die Gesteinsformation der Teufelsnase besonders gut sehen. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann mit dem Tren Crucero innerhalb von drei Tagen von Quito bis nach Guayaquil reisen und während der Fahrt eindrucksvolle Landschaften und Vegetationen verschiedener Klimazonen sehen – eine der schönsten Bahnreisen weltweit!
Vor Ort
Eindrücke
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