
Naturschutz auf Galapagos
Gemeindeentwicklung & Naturschutz auf Galapagos
Im Rahmen dieses Projektes hast du die Möglichkeit, aktiv zum Schutz dieses einzigartigen Archipels beizutragen. Du hilfst lokalen Organisationen dabei, vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten zu erhalten, indem du beispielsweise bei Aufforstungs- und Instandhaltungsarbeiten oder bei verschiedenen Forschungsprojekten mitarbeitest.
Das Projekt wurde von der Familie Simbaña initiiert, die seit vielen Jahren auf San Cristóbal lebt und ökologische Landwirtschaft betreibt. Ziel des Projektes ist es, die Erhaltung der Inseln durch soziale Entwicklung und landwirtschaftliche Arbeit sicherzustellen. Das Projekt arbeitet eng mit verschiedenen Schulen, dem Galapagos National Park Office, Zuchtstationen und anderen lokalen Institutionen zusammen.
Als Freiwillige:r hilfst du je nach aktuellen Anforderungen und Jahreszeit bei unterschiedlichen Aktivitäten. Einige deiner Aufgaben werden sein:
- Hilfe bei den Aufforstungsarbeiten
- Ausrottung aggressiver, invasiver Pflanzen (wie Maulbeere oder Guave)
- Organisation von Aufzuchtstationen für endemische Pflanzen
- Pflege des Biogartens
Weitere Aufgaben können beispielsweise sein:
- Verschönerungsarbeiten an Schulen
- Mithilfe in der Schildkröten-Aufzuchtstation (Blätter einsammeln, Käfige reinigen)
- Hilfe bei Strandreinigungsarbeiten
Die Arbeitszeiten sind von Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 16:30 Uhr – die Wochenenden sind frei. Die Zeiten hängen immer von der Projektauswahl, dem Bedarf vor Ort und der Jahreszeit ab. Gelegentlich wird erwartet, dass bei Bedarf auch halbtags samstags gearbeitet wird; das restliche Wochenende steht dir zur freien Verfügung, um das nahegelegene Puerto Baquerizo zu besuchen oder Internet und Telefonservice am Hafen zu nutzen. Auf der Hacienda gibt es kein Telefonsignal.
Es gibt zwei Jahreszeiten auf den Galapagos-Inseln. Die heiße Jahreszeit beginnt im Dezember und endet im Mai – die Temperaturen sind höher und es kann zu heftigen Regenfällen kommen. Die kältere Jahreszeit ist von Juni bis November; es ist dann bewölkt, mit leichten Regenfällen, und die Wassertemperatur kann durch den Wind gelegentlich unter 15 °C fallen. Diese Zeit ist durchaus zu empfehlen, da das Klima sehr angenehm ist.
Auf San Cristóbal hast du die einzigartige Möglichkeit, Tiere wie den Rotfußtölpel oder die Chatham-Spottdrossel zu sehen, die es nur dort gibt. Es gibt viele Aussichtspunkte, die gut zu Fuß von Puerto Baquerizo Moreno zu erreichen sind. Ein schöner, 35-minütiger Weg führt über das Kliff „Cerro Tijeretas“ zu den Nistplätzen der Fregattvögel – einen Führer benötigst du dafür nicht. „Playa Punta Carola“ ist ein toller Strand zum Surfen; zum Schwimmen empfehlen wir Playa Mann oder Playa de Oro. In der 20 Minuten entfernten La Loberia kannst du Seelöwen, Meeresleguane, Vögel und sogar Schildkröten beobachten. Bitte bleibe immer auf den vorgeschriebenen Wegen, um Lebensraum und Tiere nicht zu stören.
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit im Team Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
Spanisch-Grundkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag
Bitte mitbringen:
- Sonnencreme (LSF 30+)
- Hut und Sonnenbrille
- Sommerkleidung
- je nach Jahreszeit wärmere Kleidung für kühle Abende
- Wanderschuhe
- Arbeitshandschuhe
- spanisches Wörterbuch

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Otavalo
Otovalo liegt knapp 2 Stunden nördlich von Quito und ist von drei Vulkanen umgeben. Hier befindet sich der größte indigene Markt Südamerikas. Die einheimischen Otavaleños sind bekannt für das Weben von Textilien und Kleidungsstücken in den Anden, die dann auf dem Markt verkauft werden. Samstags erstreckt sich der Markt rund um die Plaza de Ponchos, an anderen Wochentagen ist er etwas kleiner. Es werden außerdem unzählige Handwerksprodukte, Schmuck und Schnitzereien aus Stein, Holz oder Jade angeboten. Empfehlenswert ist der Besuch am Vormittag, da der Markt nachmittags ziemlich überfüllt sein wird.

Cuicocha
Am Fuße des Cotacachi Vulkans befindet sich der tiefblaue Kratersee Cuicocha. Er liegt auf einer Höhe von 3.068 Metern und hat einen Durchmesser von rund drei Kilometern. Entstanden ist der See beim letzten Ausbruch des Vulkans vor rund 3.100 Jahren. Das Wasser ist sehr alkalisch und kalt, daher kann man leider nicht darin schwimmen. Inmitten des Sees ragen mehrere kleine Inseln in sattem Grün aus dem Wasser, die allerdings nicht betreten werden dürfen. Die Aussicht vom Kraterrand ist einzigartig und sogar eine Rundfahrt mit einem Boot ist möglich. Ebenso kann man in rund sechs Stunden um den kompletten Krater wandern. Der Eintritt in den Park ist frei.

Teufelsnase (Nariz del Diablo) – Tren Crucero
Um auf den Felsvorsprung Nariz del Diablo zu gelangen, reist man am besten von Alausi mit dem Dampfzug. Auf einer der aufregendsten Bahnstrecken der Welt, fährt der Zug auf Gleisen, die teilweise parallel übereinander liegen und im Zick-Zack den steilen Abhang hinunter ins Tal führen. Von dort aus kann man die Gesteinsformation der Teufelsnase besonders gut sehen. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann mit dem Tren Crucero innerhalb von drei Tagen von Quito bis nach Guayaquil reisen und während der Fahrt eindrucksvolle Landschaften und Vegetationen verschiedener Klimazonen sehen – eine der schönsten Bahnreisen weltweit!
Vor Ort
Eindrücke
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