
Naturschutz auf Galapagos
Die Galapagos Inseln sind ein Naturparadies für etliche einzigarte Lebensformen, die sich hier inmitten einer vulkanischen Welt in Jahrmillionen entwickelt haben.San Cristobal hat etwa 5.000 Bewohner, ist knapp 560 Quadratkilometer groß und besteht aus einem lange erloschenen, stark erodierten, Vulkan.
Oberstes Ziel des Projektes ist es, die heimischen Lebensräume und Pflanzen der Insel zu erhalten, sorgfältig zu schützen bzw. wieder herzustellen. Die intensive Bewirtschaftung des Bodens durch den Menschen, führte auf San Cristobal zur Beeinträchtigungen des Wasserhaushaltes. Der ursprüngliche Zustand der dortigen Feuchtgebiete soll durch intensive Wiederaufforstungsprojekte mit endemischen Pflanzenarten wieder hergestellt werden.
Das Projekt wurde von der Familie Simbana, die seit vielen Jahren auf San Cristobal lebt und ökologische Landwirtschaft betreibt, initiiert. Zielsetzung des Projektes ist es, zur Erhaltung der Inseln durch soziale Entwicklung und landwirtschaftliche Arbeit sicherzustellen. Das Projekt arbeitet mit verschiedenen Schulen, dem Galapagos Nation Park Office, Zuchtstationen und anderen lokalen Institutionen eng zusammen.
Durch Ihre Freiwilligenarbeit in Ecuador helfen Sie aktiv dabei, dieses besondere Archipel zu bewahren und haben außerdem die Möglichkeit, die einzigartige Flora und Fauna der Insel zu entdecken!
Als Freiwillige(r) werden Sie, je nach aktuellen Anforderungen und Jahreszeit bei unterschiedlichen Aktivitäten helfen.
Einige Ihrer Aufgaben werden sein:
Hilfe bei der Aufforstungsarbeiten
Ausrottung aggressiver, invasiver Pflanzen (wie Maulbeere oder Guaye)
Organisation von Aufzuchtstationen für endemische Pflanzen
Pflege des Biogartens
Weitere Aufgaben können beispielsweise sein:
Verschönerungsarbeiten an Schulen
Mithilfe in der Schildkröten-Aufzuchtstation (Blätter einsammeln, reinigen der Käfige)
Hilfe bei Strandreinigungsarbeiten
Arbeitszeiten Die Arbeitszeiten sind von Montag bis Freitag zwischen 08:30 und 16:30 – die Wochenenden sind frei. Die Arbeitszeiten sind natürlich immer abhängig von der Projektauswahl, dem Bedarf vor Ort und auch der Jahreszeit. Gelegentlich wird erwartet, dass bei Bedarf auch halbtags an Samstagen in den Projekten gearbeitet wird, das restliche Wochenende steht den Freiwilligen zur freien Verfügung, um das nahe gelegene Puerto Baquerizo zu besuchen, oder Internet und Telefonservice vor Ort (am Hafen) zu nutzen. Auf der Hacienda gibt es kein Telefonsignal.
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit im Team Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
Spanisch-Grundkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Ecuador
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Otavalo
Otovalo liegt knapp 2 Stunden nördlich von Quito und ist von drei Vulkanen umgeben. Hier befindet sich der größte indigene Markt Südamerikas. Die einheimischen Otavaleños sind bekannt für das Weben von Textilien und Kleidungsstücken in den Anden, die dann auf dem Markt verkauft werden. Samstags erstreckt sich der Markt rund um die Plaza de Ponchos, an anderen Wochentagen ist er etwas kleiner. Es werden außerdem unzählige Handwerksprodukte, Schmuck und Schnitzereien aus Stein, Holz oder Jade angeboten. Empfehlenswert ist der Besuch am Vormittag, da der Markt nachmittags ziemlich überfüllt sein wird.

Cuicocha
Am Fuße des Cotacachi Vulkans befindet sich der tiefblaue Kratersee Cuicocha. Er liegt auf einer Höhe von 3.068 Metern und hat einen Durchmesser von rund drei Kilometern. Entstanden ist der See beim letzten Ausbruch des Vulkans vor rund 3.100 Jahren. Das Wasser ist sehr alkalisch und kalt, daher kann man leider nicht darin schwimmen. Inmitten des Sees ragen mehrere kleine Inseln in sattem Grün aus dem Wasser, die allerdings nicht betreten werden dürfen. Die Aussicht vom Kraterrand ist einzigartig und sogar eine Rundfahrt mit einem Boot ist möglich. Ebenso kann man in rund sechs Stunden um den kompletten Krater wandern. Der Eintritt in den Park ist frei.

Teufelsnase (Nariz del Diablo) – Tren Crucero
Um auf den Felsvorsprung Nariz del Diablo zu gelangen, reist man am besten von Alausi mit dem Dampfzug. Auf einer der aufregendsten Bahnstrecken der Welt, fährt der Zug auf Gleisen, die teilweise parallel übereinander liegen und im Zick-Zack den steilen Abhang hinunter ins Tal führen. Von dort aus kann man die Gesteinsformation der Teufelsnase besonders gut sehen. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann mit dem Tren Crucero innerhalb von drei Tagen von Quito bis nach Guayaquil reisen und während der Fahrt eindrucksvolle Landschaften und Vegetationen verschiedener Klimazonen sehen – eine der schönsten Bahnreisen weltweit!
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