
Jugendzentrum in Jerusalem
In diesem Projekt geht es darum, sichere Räume für gefährdete Jugendliche zu schaffen. Freiwillige arbeiten in der Baumschule des Jugendzentrums mit und kommen so auf eine informelle Art und Weise in Kontakt mit den Jugendlichen.
Die dazugehörige Schule für männliche Schüler zwischen 12 und 18 Jahren bietet mit ihren einzigartigen Ressourcen gefährdeten Jugendliche eine „zweite Chance“. Es kommen hier auf 100 Schüler 70 Betreuer! Die Schule verfügt weiterhin über eine Bibliothek, ein Computerlabor, eine Tischlerwerkstatt, einen Musikraum, einen Kunstraum und einen Bauernhof mit kleinen Tieren. Der Rehabilitationsansatz im Projekt ist geprägt vom Glauben an die Kinder und an das Gute im Menschen. Es soll den Kindern hier der Raum gegeben werden, wertvolle Fähigkeiten zu erlernen, die sie dann später in ihrem Leben einsetzen können.
Eines der Hauptprojekte ist die Baumschule, in der Freiwillige die meiste Hilfe leisten. Für die Schule und ihre Lehrer ist diese Baumschule eine Metapher für die Rehabilitation, die es den Schülern ermöglicht, soziale Fähigkeiten, wie Kooperation, Vertrauen und Verantwortung zu entwickeln. Die Baumschule erhält oft Pflanzen-Spenden, darum auch Pflanzenreste, und die Schüler lernen auf diese Weise, dass sie die Fähigkeit haben, eine Pflanze wiederzubeleben, bzw. ihr neues Leben zu geben.
Die Schule betreibt außerdem eine kleine Farm und auch dort wird immer Hilfe benötigt, um die dort lebenden Tiere zu versorgen.
Sofern Sie durch Ihre Freiwilligenarbeit in Israel dazu beitragen möchten, diese gemeinwohlorientierte Einrichtung tatkräftig zu unterstützen, etwas Neues dazu lernen und gleichzeitig Ihre eigenen Kompetenzen einbringen möchten, so sind Sie in diesem Projekt genau richtig!
Setzen und Pflegen von Pflanzen in der Baumschule
Versorgung der Tiere auf dem angeschlossenen, kleinen Bauernhof
Je nach Verfügbarkeit und mit Vorabgenehmigung können Freiwillige auch bei einer der folgenden Aktivitäten enger mit den Schülern zusammenarbeiten: Töpferei , Teppich-Weberei , informeller Englisch-Unterricht
Als Freiwillige(r) arbeiten Sie i.d.R. zwischen 09:00 und 15:00 im Projekt – je nach Jahreszeit oder Anforderungen kann sich das aber auch ändern. Freitag und Samstag sind frei. Bitte beachten Sie, dass es in Anhängigkeit von Schulferien, möglich sein kann, dass Sie keinen Kontakt mit den Schülern haben werden.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Motivation zu sozialer Arbeit
Interesse an der israelischen Kultur
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Israel
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

En Gedi Nationalpark
Westlich des Toten Meeres befindet sich das En Gedi Naturreservat. Darin gelegen sind zwei besonders reizvolle Wadis: Wadi David im nördlichen Bereich und Wadi Arugot südlich davon. Die gute Wasserversorgung (Standort- und Frischwasserquellen) sorgt für einen sehr vielfältigen Bestand an Pflanzen und Tieren. Sehr empfehlenswert ist der Aufstieg zum höchsten Punkt des Wadi David – dort stürzt sich das Flüsschen in die Tiefe und man kann nach der etwa eineinhalbstündigen Wanderung ein schönes Bad nehmen. Die „Poolhöhle“ verfügt über ein paar Einstiegshilfen und ist mit 20 bis 25 Grad kühlem Quellwasser gefüllt. Auch der Wadi Arugot hat einen solchen Naturpool, die beiden Wege zum versteckten Wasserfall und dem oberen Pool sind allerdings schon herausfordernd. Sollten Sie noch ein wenig Zeit übrig haben, so lohnt sich auch noch der Besuch des Botanischen Gartens im Kibbutz En Gedi.

Höhlen von Qumran
Die antike Siedlung Qumram liegt am Nordwestufer des Toten Meeres. Die Stadt war etwa seit 800 vor Christus besiedelt und wurde 70 nach Christus von den Römern zerstört. In der Nähe wurden Mitte des 20. Jahrhunderts in umliegenden Felsenhöhlen die bekannten "Schriftrollen vom Toten Meer" gefunden. Es handelt sich um insgesamt 850 Rollen und an die 15.000 Schriftfragmente, die bis auf das Jahr 250 v. Chr. zurückdatieren und auch Texte enthalten, die als die ältesten bekannten Bibelhandschriften gelten. In den Ruinen der Stadt kann man mehr über das Volk der Essener erfahren und auch die Höhlenfundorte anschauen. Das ganze Gebiet gehört zum Qumram National Park.

Red Canyon
Im Süden Israels befindet sich die bekannteste Felsregion des Landes: Der Red Canyon. Das Gestein ragt hier säulenartig in den Himmel und erreichen eine Höhe von bis zu 30 Metern. Schattierungen aus rotem, weißem und purpurfarbenem Sandstein lassen die Felsen als überdimensionale Kunstobjekte erscheinen. Der Canyon ist etwa 150 Meter lang und zwei bis drei Meter breit. Man kann dort spazieren gehen, oder auch an ausgewiesenen Stellen klettern. Von Eilat aus sind es nur etwa 10 Kilometer mit dem Auto zum Naturpark. Im nahegelegenen Timna-Park (kostenpflichtig) gibt es auch einige wunderschöne Gesteinsformationen, die am hinteren Ende, von Material und Felsformen, denen im Red Canyon sehr ähneln.
Haben Sie noch Fragen?
Sie interessieren sich für einen Auslandsaufenthalt? Fordern Sie kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lassen Sie sich beraten.
Infomaterial anfordern




