Wildlife-Projekt in der Arava-Wüste
Freiwilligenarbeit

Wildlife-Projekt in der Arava-Wüste

1,1.– €
2–10 Wochen
sonntags
bei Eilat
Programmkategorien:Tierschutz

Das Projekt befindet sich in der Arava-Wüste, ca. 40km nördlich des beliebten Bade- und Ferienortes Eilat, im Süden Israels. Diese Wüste, ein etwa 200km langes Tal zwischen dem Toten und dem Roten Meer, ist Teil der Negev-Wüste. Hier haben Sie, als Freiwillige(r) die einzigartige Möglichkeit einen tiefen Einblick in viele Aspekte des Artenschutzes zu erhalten und gleichzeitig ein näheres Verhältnis zu Wildtieren zu entwickeln.

Auf einem etwa 12 Quadratkilometer großen Areal leben im Projekt verschiedene pflanzenfressende Herdentiere, wie beispielsweise wilde asiatische und afrikanische Esel, unterschiedliche Antilopenarten und Strauße. Ziel des Projektes ist u.a. die Verbesserung und Entwicklung von Repopulationsmöglichkeiten heimischer Arten.

In diesem Projekt arbeiten Sie als Freiwillige(r) Seite an Seite mit qualifizierten, lokalen Mitarbeitern dabei zu helfen, heimische Tierarten zu schützen, verletzte Tiere zu versorgen und zu pflegen und wieder auszuwildern oder wieder anzusiedeln.

Das Gebiet, in welchem dieses Tierschutz-Reservat gelegen ist, umfasst sowohl reine Sandwüste, als auch Salzmarschland und Arkadien-Wälder. Es ist in drei Haupt-Bereiche aufgeteilt: zunächst ein Areal von etwa zwölf Quadratkilometern, in dem Wüsten-Herdentiere unter möglichst artgerechten Bedingungen leben können. Dort leben u.a. asiatische und afrikanische, wilde Esel, verschiedene Antilopenarten und Strauße. Weiterhin gibt es ein Raubtiergehege für Wölfe, Fuchsarten, Leoparden, Wüstenluchse, Wildkatzen, Hyänen und Reptilien.

Schließlich verfügt das Reservat auch über eine Tageslichthalle, in der man die Möglichkeit hat, nachtaktive Arten während des Tages zu beobachten. Es handelt sich dabei beispielweise um Rennmaus-Spezies, Fledermäuse und Eulenarten. Das Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung und Verbesserung von Aufzuchttechniken für Tiere, die in dieser Region frei leben können. Diese Bemühungen werden von einem spezialisierten Team und verschiedenem Fachpersonal geleitet, die ebenfalls bei der Entwicklung neuer Projekte und der Pflege der Tiere helfen. Internationale Freiwillige können dabei helfen die hier lebenden Spezies zu schützen. Sie werden die Möglichkeit haben, sich mit den Tieren zu befassen, sich um sie zu kümmern und so ein näheres Verhältnis zu diesen Wildtieren und zum Naturschutz entwickeln.

Nutzen Sie die Chance Neues zu entdecken und setzen Sie sich durch Freiwilligenarbeit in Israel für den Erhalt bedrohter Spezies ein!

  • Tiere füttern

  • Reinigen der Anlagen

  • Wartung von Umzäunungen

  • Tierbeobachtungen

  • Assistenz bei Behandlungen durch den Tierarzt

Bitte beachten Sie, dass die Freiwilligen erst nach einer gewissen Einarbeitungszeit direkten Kontakt zu den Tieren haben, bzw. mit Aufgaben betraut werden, die dies voraussetzen.

  • Volljährigkeit

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrationsfähigkeit

  • Tier- und Naturliebe

  • Interesse an der israelischen Kultur

  • Gute Englischkenntnisse

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Israel

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

En Gedi Nationalpark

En Gedi Nationalpark

Westlich des Toten Meeres befindet sich das En Gedi Naturreservat. Darin gelegen sind zwei besonders reizvolle Wadis: Wadi David im nördlichen Bereich und Wadi Arugot südlich davon. Die gute Wasserversorgung (Standort- und Frischwasserquellen) sorgt für einen sehr vielfältigen Bestand an Pflanzen und Tieren. Sehr empfehlenswert ist der Aufstieg zum höchsten Punkt des Wadi David – dort stürzt sich das Flüsschen in die Tiefe und man kann nach der etwa eineinhalbstündigen Wanderung ein schönes Bad nehmen. Die „Poolhöhle“ verfügt über ein paar Einstiegshilfen und ist mit 20 bis 25 Grad kühlem Quellwasser gefüllt. Auch der Wadi Arugot hat einen solchen Naturpool, die beiden Wege zum versteckten Wasserfall und dem oberen Pool sind allerdings schon herausfordernd. Sollten Sie noch ein wenig Zeit übrig haben, so lohnt sich auch noch der Besuch des Botanischen Gartens im Kibbutz En Gedi.

Höhlen von Qumran

Höhlen von Qumran

Die antike Siedlung Qumram liegt am Nordwestufer des Toten Meeres. Die Stadt war etwa seit 800 vor Christus besiedelt und wurde 70 nach Christus von den Römern zerstört. In der Nähe wurden Mitte des 20. Jahrhunderts in umliegenden Felsenhöhlen die bekannten "Schriftrollen vom Toten Meer" gefunden. Es handelt sich um insgesamt 850 Rollen und an die 15.000 Schriftfragmente, die bis auf das Jahr 250 v. Chr. zurückdatieren und auch Texte enthalten, die als die ältesten bekannten Bibelhandschriften gelten. In den Ruinen der Stadt kann man mehr über das Volk der Essener erfahren und auch die Höhlenfundorte anschauen. Das ganze Gebiet gehört zum Qumram National Park.

Red Canyon

Red Canyon

Im Süden Israels befindet sich die bekannteste Felsregion des Landes: Der Red Canyon. Das Gestein ragt hier säulenartig in den Himmel und erreichen eine Höhe von bis zu 30 Metern. Schattierungen aus rotem, weißem und purpurfarbenem Sandstein lassen die Felsen als überdimensionale Kunstobjekte erscheinen. Der Canyon ist etwa 150 Meter lang und zwei bis drei Meter breit. Man kann dort spazieren gehen, oder auch an ausgewiesenen Stellen klettern. Von Eilat aus sind es nur etwa 10 Kilometer mit dem Auto zum Naturpark. Im nahegelegenen Timna-Park (kostenpflichtig) gibt es auch einige wunderschöne Gesteinsformationen, die am hinteren Ende, von Material und Felsformen, denen im Red Canyon sehr ähneln.

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