Arbeit mit Elefanten
Freiwilligenarbeit

Arbeit mit Elefanten

760.– €
1–4 Wochen
am 1. und 3. Freitag jeden Monates
nahe Surin
Programmkategorien:Tierschutz

freiwilligenarbeit/thailand/

In Surin findet bereits seit 1960 jeweils in der dritten Woche im November ein sogenanntes Elefanten-Round-Up statt, zu dessen Anlass Elefanten ihre Geschicklichkeit zeigen. Dieses Fest erfreut sich auch heute noch sehr großer Beliebtheit. Die Menschen in dieser Region sind schon immer für eine besondere Fähigkeit sehr angesehen, nämlich ihrem Umgang mit Elefanten.

Erst im Jahr 1989 wurde in Thailand die großflächige Rodung von Wäldern verboten. In den verbliebenen Waldreservaten leben heute noch schätzungsweise knapp 3000 wilde Asiatische Elefanten. Beinahe ebenso viele werden von Menschen, vorwiegend Mahouts, die die Tiere zu touristischen Zwecken nutzen, gehalten. Thailand hat eine lange, kulturelle Tradition in der Verehrung des Elefanten – so heißt das Land auch „Land des weißen Elefanten“, weil der geographische Umriss an einen Elefantenkopf erinnern soll.

Die Ausbildung von Elefanten durch Mahouts hat in Indien eine jahrhundertealte Tradition. Nach Inkrafttreten der Schutzgesetze für Wälder in Thailand, waren viele Mahouts gezwungen mit ihren Tieren in den Städten zu betteln. Dieses Projekt bietet dazu eine nachhaltige Alternative.

Die Mitarbeit in diesem Projekt bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, Asiens größtes Säugetier hautnah mit zu erleben und mit Elefanten zusammen zu arbeiten. Freiwillige arbeiten in den Projekten zusammen lokalen Angestellten, um die anfallenden Aufgaben zu bewältigen – so benötigt ein erwachsener Elefant rund 200kg Nahrungsmittel täglich! Sie leben hier in einem eher abgelegenen Dorf, welches auch das zu Hause von etwa 35 Elefanten ist, und können sowohl das alltägliche Leben der Tiere, als auch das in der Gemeinde authentisch miterleben.

Die Haltung von Elefanten ist allerdings recht zeit- und kostenintensiv. So helfen Freiwillige den Mahouts beim Füttern der Tiere, oder dabei, sie zum Fluss zu bringen, wo sie dann baden können. Durch Freiwilligenarbeit in Thailand in diesem Projekt haben Sie die einzigartige Gelegenheit, sowohl die größten noch lebenden Landsäugetiere der Erde hautnah zu erleben, als auch das Leben in der Gemeinde und kennenzulernen!

  • Hilfe bei Anbau und Ernte von Kulturpflanzen zur Fütterung

  • Füttern der Elefanten

  • Tiere zum Fluss führen, damit sie baden können

  • Hilfe beim Instandhalten der Einrichtungen

Bitte beachten Sie, dass das Reiten der Elefanten nicht erlaubt ist – die Bindung zwischen Mahout und Elefant ist etwas ganz Besonderes und sollte unbedingt respektiert werden.


Tag 1 – Ankunft

Sie werden am Flughafen in Bangkok abgeholt und zum Backpacker-Hostel gebracht, wo man Ihnen beim Einchecken behilflich ist. Den Rest des Tages haben Sie frei, können sich erholen und dort Menschen aus aller Welt kennenlernen.

Tag 2 – Orientierung

Am Morgen werden Sie Ihre Programm-Koordinatoren und die anderen Freiwilligen Ihrer Gruppe kennenlernen. Später werden Sie eine tolle Sightseeing-Tour durch Bangkok machen.

Tag 3 – Reise nach Surin

Unsere Partner vor Ort werden Ihre Reise nach Surin organisieren. Die Fahrt dauert etwa sieben Stunden. Sie sollten wissen, dass die Züge in Thailand relativ langsam sind und diese Fahrt ein Erlebnis für sich darstellt - machen Sie unbedingt viele Fotos! Zuweilen findet die Weiterreise auch per öffentlichem Bus statt. Bei Ankunft in Surin werden Sie erwartet und zu Ihrer Unterkunft gebracht.

Tag 4-7 – Elefantendorf

Tauchen Sie ein in das traditionelle Leben mit einem der „kultigsten“ Kreaturen Thailands! Sie unterstützen die Mahouts in ihrer Sorge für die Elefanten. Am Nachmittag bleibt Zeit zur Entspannung, oder aber Sie nehmen an gemeinsamen Aktivitäten teil. Ihre Gastgeber sind ausgezeichnete Köche – alle Mahlzeiten im Dorf sind in Ihrem Programm enthalten. Am letzten Nachmittag werden Sie nach Surin zurückgebracht.

Tag 8 – Surin

Heute haben Sie einen freien Tag und können Surin entdecken. Sollte dies die letzte Woche Ihres Programms sein, so wird man Ihnen dabei behilflich sein, Ihre Rück- bzw. Weiterreise zu organisieren. Sollten Sie Ihr Programm im Elefanten-Dorf fortsetzen, so haben Sie ein 3-tägiges, freies Wochenende!

Surin ist eine typische „Issan“ (Nord-Ost)-Stadt mit viel Charme und Tradition. Sie werden dort alle Annehmlichkeiten wie Banken, Geldautomaten, Post, Krankenhäuser, Apotheken, Restaurants, Bars, Supermärkte und viele Geschäfte. Überall in der Stadt finden Sie sehr preiswertes und gutes Essen. Auch wenn die Zahl der Touristen, die nach Surin reisen, stetig wächst, so sind Besucher dort nach wie vor ein Novum und werden meist sehr herzlich empfangen.

  • Volljährigkeit

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrationsfähigkeit

  • Wunsch und Bereitschaft mit Tieren zu arbeiten

  • Enthusiasmus

  • ausreichende Englischkenntnisse

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Thailand

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Damnoen Saduak Floating Market

Damnoen Saduak Floating Market

Rund 100 Kilometer von Bangkok entfernt, im Südwesten gelegen, herrscht reges Markttreiben auf länglichen Holzbooten im Wasser. Dieser schwimmende Markt entstand auf einem Kanal, welcher der Legende nach im Jahr 1866 angelegt wurde, um die Flüsse Mae Klong und Tachine miteinander zu verbinden. Diese fruchtbare Region ist sehr bekannt für ihre Trauben, Mangos, Bananen, Grapefruits und Kokosnüsse, welche die Bauern seither auf diesem Wege anbieten. Hunderte von Booten tummeln sich hier heute und bieten von frischem Fisch über scharfe Snacks bis hin zu Früchten und thailändischen Süßigkeiten allerlei Köstlichkeiten feil. Empfehlenswert ist es, den Damnoen Saduak Floating Market gleich morgens zu besuchen. Zum einen kann man dann noch die Ursprünglichkeit dieser einmaligen thailändischen Attraktion am besten erleben und zum anderen ist es später am Tag auf dem Wasser sehr heiß. Sie können sich ein kleines Ruderboot mit Führer mieten, die zahlreichen Khlongs durchfahren und außerdem die für Thailand so typischen Pfahlhäuser auf beiden Seiten des Wassers bestaunen.

Ayutthaya

Ayutthaya

Ayutthaya war einst Hauptstadt des Königreichs Siam, wurde aber 1767 zerstört. Die Stadt liegt etwa 70 Kilometer von Bangkok entfernt und hatte seinerzeit einen internationalen Handelshafen. Ayutthaya ist nämlich, beinahe wie eine Insel, fast vollständig von Wasser umschlossen – eine Besichtigung per Longtail Boot bietet sich daher an. Die Stadt ist Weltkulturerbe der UNESCO und bietet noch heute ein imposantes Bildnis ihrer reichen und beeindruckenden Geschichte. Nachdem im 16. Jahrhundert Kaufleute die Stadt entdeckten, entwickelte sich das damalige Stadtbild unter Einfluss verschiedenster Kulturen - sowohl deutsche und holländische als auch italienische, französische und britische Architektur verschmolzen miteinander und mit dem ursprünglichen Stadtbild. Obgleich Ayutthaya zerstört wurde, können Sie hier außergewöhnliche Stätten und Denkmäler besichtigen: beeindruckende Chedis, zerfallene Tempel, einst prächtige Paläste sowie der bekannte Buddha-Kopf, der von einem Baum umschlungen ist. Wenn die Dunkelheit anbricht werden einige der Ruinen angestrahlt, was natürlich ein besonders schönes Bild ergibt.

Chiang Rai

Chiang Rai

Chiang Rai, die Perle ganz im Norden des Landes, liegt im sogenannten Goldenen Dreieck Thailands und grenzt an die Nachbarstaaten Laos und Myanmar. Die Gegend im nördlichen Dschungel des Landes ist als „Rose des Nordens“ bekannt und eignet sich besonders gut für Wanderungen in die Berge. So beispielsweise zum Phu Chi Fa – der Gipfel liegt 1.442 Meter hoch in einem Waldnaturschutzgebiet gleichen Namens und bietet einen fantastischen Ausblick auf Laos und den Mekong. Der steile Anstieg vom eigentlichen Trek dauert nur ca. eine halbe Stunde. Es lohnt sich durchaus dafür früh aufzustehen, denn bei Sonnenaufgang ist das Bergpanorama einfach am schönsten. Das bekannteste Highlight Chiang Rais ist sicherlich der „Weiße Tempel“ (Wat Rong Khun), der etwa 15 Kilometer außerhalb der Stadt gelegen ist. Den Tempel kann man sogar kostenlos besuchen. Sein Bau ist längst nicht abgeschlossen und dauert voraussichtlich noch bis ins Jahr 2070.

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