
Kindergartenprojekte
Rund um das Dorf Kajjansi gibt es einige Krippen und Kindergärten für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren. Die Eltern können ihre Kinder tagsüber in die Betreuung schicken, während sie selbst arbeiten gehen.
In diesem Projekt wird deine Unterstützung bei der täglichen Versorgung der Kinder benötigt. Zum einen geht es um das leibliche Wohl der kleineren Kinder, wie etwa das Wickeln, Waschen und Füttern. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, für die Kinder verschiedene Aktivitäten zu planen und durchzuführen, zum Beispiel Spielen, Singen, Musik machen, Bewegungsspiele, Unterrichten einfacher Englischkenntnisse und vieles mehr.
Das Erlernen grundlegender englischer Begriffe ermöglicht den Kindern eine Erweiterung ihrer Möglichkeiten zum Austausch mit dem Leben außerhalb ihres Dorfes. Gerne darfst du auch eigene Unterrichtsmaterialien von zuhause mitbringen, wenn du möchtest!
- du unterstützt die Lehrer vor Ort beim Unterrichten
- du gibst eigene Unterrichtserfahrung weiter
- du vermittelst den Kindern einfache Englischkenntnisse
- du betreibst kulturellen Austausch mit den Dorfbewohnern, von dem beide Seiten profitieren
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, und du verbringst 4–5 Stunden pro Tag mit den Kindern. Einige der Kindergärten sind nur 10 Minuten zu Fuß vom Freiwilligencamp entfernt, andere jedoch 30 Minuten bis zu einer Autostunde.
Ein typischer Tag beginnt mit einem Frühstück in der Freiwilligenunterkunft, danach gehst oder fährst du zu der Einrichtung, in der du eingesetzt bist, und verbringst den Vormittag mit den Kindern. Je nach Entfernung zum Camp isst du gemeinsam mit den Kindern oder im Camp, bevor du anschließend noch einmal in die Einrichtung zurückkehrst. Neben deiner Arbeit bleibt dir noch genügend Freizeit für deine eigenen Interessen und Aktivitäten, und selbstverständlich wird auch ein Abendessen angeboten.
Am ersten Tag der Projektteilnahme findet für die Freiwilligen aller Projekte eine Einweisung und Orientierung statt. Diese beinhaltet die Vorstellung der einzelnen Projekte vor Ort, eine kurze Einführung in Kultur und Tradition Ugandas, die Erläuterung der Regeln und Abläufe sowie die Beantwortung offener Fragen.
Solltest du ausreichend Zeit zur Verfügung haben, empfiehlt es sich, als Einstieg in dein Projekt an der angebotenen Kulturwoche teilzunehmen. Hier lernst du vorab die wichtigsten Aspekte der Kultur in Uganda kennen, unternimmst kleine Ausflüge und triffst andere Freiwillige der einzelnen Projekte. Die Projektkoordinatoren wohnen in direkter Umgebung der Freiwilligencamps und sind rund um die Uhr ansprechbar.
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Uganda
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Bwindi Impenetrable National Park / Berggorillas
Uganda ist berühmt für seine Berggorillas, von denen es weltweit nur noch weniger als 1000 Stück gibt, und ein Besuch dieser beeindruckenden Tiere gehört zu den beliebtesten Aktivitäten bei Touristen. Der Bwindi Impenetrable National Park, der 1994 auf die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes gesetzt wurde, ist eine der von Menschenhand eingerichteten Schutzzonen für die vom Aussterben bedrohten Berggorillas. 340 von den vielleicht 800 auf der Welt noch lebenden Gorillas haben hier auf 320 km² eine sichere Heimstatt gefunden. Rund 200 Baumarten und allein 100 Farnarten gedeihen hier, es ist feucht und matschig, der Aufstieg in den Wäldern zum Teil steil. Die Berggorillas sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Rund eine Stunde darf man unter Aufsicht eines Führers mit den Tieren verbringen, sich ihnen aber nicht auf weniger als 7 Meter nähern und sich ruhig und entspannt bewegen. Neben dem Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark im Südwesten ist der Mgahinga Gorilla Nationalpark im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ein weiteres Naturschutzgebiet, in dem Berggorillas leben. Dort gibt es jedoch nur eine Gruppe von Berggorillas, die besucht werden kann und der Park ist daher weniger frequentiert als der Bwindi Impenetrable Park.

Murchison Falls Nationalpark
Der Murchison Falls Nationalpark ist mit einer Fläche von 3840 Quadratkilometern der größte Wildtierpark in Uganda. 1952 wurde der Park geschaffen, um die tierreiche Savannenlandschaft an den Murchison-Fällen des Viktoria-Nils zu schützen. Die namensgebenden Murchisonsfälle liegen im Westteil des Parks und stürzen an dieser Stelle, durch eine 7 Meter breite Schlucht, 43 Meter in die Tiefe. Während einer Bootstour zum Fuß des Murchison Falls können Nilpferde, Krokodile und vielfältige Wasservögel am Flussufer beobachtet werden. Offenes Grasland und verbuschende Savannen- und Hügellandschaften sowie Sümpfe durchziehen den Park. Der Nil teilt den Park in zwei Abschnitte. In dem südlichen, etwas tierärmeren Teil befindet sich der feuchttropische Rabongo-Forest mit seinen zahlreichen Eisenbäumen. Der kleinere, nördliche Teil beherbergt einen größeren Tierbestand und ist geeignet für erlebnisreiche Game Drives. Der Park lässt sich mit Allradfahrzeugen auch während der Regenzeit erreichen, ist dann aber nur eingeschränkt befahrbar. Die besten Zeiten für einen Parkbesuch sind daher die trockenen Monate Juni bis September oder Dezember bis März.

Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary
Eine Heimstatt für verwaiste oder verletzte Schimpansen kümmert sich auf einer rund 40 Hektar großen Insel im Victoria-See, rund 20 km vor Entebbe, um ein halbes Hundert Primaten, geleitet von einheimischen NGOs und unterstützt von internationalen Organisationen. Das Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary, auf der größtenteils mit Regenwald bedeckten Insel, wurde bereits 1998 gegründet und bietet ein gut ausgestattetes Besucherzentrum und fachkundige Führer, welche die Gäste zu den Tieren begleiten und dabei viel Wissenswertes zu berichten haben. Viele der Tiere stammen aus illegalem Handel und können nicht wieder ausgewildert werden, da sie von ihren wilden Artgenossen beim Betreten fremder Reviere abgelehnt, vertrieben oder gar verletzt und getötet würden. Abgesehen von den Schimpansen kannst du auf Ngamba Island auch Flusspferde, Fischotter, Nilwarane, Schreiseeadler und eine Vielzahl anderer Wasservögel beobachten. Auf der Insel gibt es in der Ngamba Eco-Lodge auch Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste.
Vor Ort
Eindrücke
Hast du noch Fragen?
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
Au-PairEin Jahr, das alles verändert hat – Mein Au-Pair-Jahr mit Kulturist
Au-PairNeues Jahr, neues Abenteuer – Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Au-Pair- oder Gap-Year ist
Au-PairAu-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht einer Gastfamilie: „Ein Jahr mit unserem Au-Pair – eine echte Bereicherung für unsere Familie“
Au-PairWie Gastfamilien und Au-Pairs kulturelle Missverständnisse vermeiden und Konflikte im Alltag lösen
Au-PairAu-Pair in Schweden – ein Erfahrungsbericht von Anina
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht
