
Schimpansen-Schutz auf Ngamba Island
Auf Ngamba Island, einer Insel im Lake Victoria, unterstützt du eines der bedeutendsten Schimpansen-Schutzprojekte Afrikas. Das Schutzgebiet bietet dauerhaftes Zuhause für Schimpansen, die aus illegalem Wildtierhandel, Lebensraumverlust oder Mensch-Tier-Konflikten gerettet wurden.
Während deiner Freiwilligenarbeit arbeitest du gemeinsam mit erfahrenen Tierpflegern und Naturschützern. Du hilfst bei der Futtervorbereitung, unterstützt Fütterungen, gestaltest Beschäftigungsangebote für die Tiere und beobachtest ihr Verhalten. Gleichzeitig erhältst du spannende Einblicke in Artenschutz, Tierwohl, nachhaltigen Tourismus und die Herausforderungen moderner Naturschutzarbeit.
Die einzigartige Lage auf einer Insel mitten im Lake Victoria macht dieses Projekt zu einer besonderen Kombination aus sinnvoller Freiwilligenarbeit, Naturerlebnis und persönlicher Weiterentwicklung.
Mit deiner Unterstützung hilfst du dabei, geretteten Schimpansen ein sicheres und artgerechtes Zuhause zu bieten. Gleichzeitig trägst du dazu bei, das Bewusstsein für Wildtierschutz, Biodiversität und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu stärken. Das Projekt unterstützt wichtige Naturschutzziele und fördert den Schutz bedrohter Tierarten in Uganda.
Als Freiwillige:r unterstützt du das Team des Schimpansen-Schutzgebiets bei verschiedenen täglichen Aufgaben:
- Vorbereitung von Obst und Gemüse für die Schimpansen
- Unterstützung bei überwachten Fütterungen
- Gestaltung von Beschäftigungs- und Enrichment-Materialien
- Beobachtung des Verhaltens der Tiere
- Dokumentation einfacher Verhaltensbeobachtungen
- Unterstützung bei Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten
- Organisation von Arbeitsmaterialien und Futterlagern
- Mithilfe bei Umweltbildungs- und Naturschutzprogrammen
- Teilnahme an Workshops und Schulungen zum Thema Artenschutz
- Zusammenarbeit mit Tierpflegern und Naturschutzexperten
Der direkte Kontakt zu den Schimpansen erfolgt ausschließlich unter strengen Sicherheits- und Tierschutzrichtlinien. Das Wohl der Tiere steht jederzeit im Mittelpunkt.
Beispielhafter Wochenablauf:
Montag – Einführung in das Projekt, Besuch der Botanischen Gärten von Entebbe und Transfer per Boot nach Ngamba Island.
Dienstag – Futtervorbereitung, Unterstützung bei Fütterungen sowie Einführung in Ernährung und Beschäftigung von Schimpansen.
Mittwoch – Herstellung von Beschäftigungsmaterialien und Beobachtung des Sozialverhaltens der Tiere.
Donnerstag – Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben und Teilnahme an einem Naturschutz-Workshop.
Freitag – Mitarbeit bei Bildungsprogrammen des Schutzgebiets, Reflexionsrunde und gemeinsames Abschiedsessen.
Samstag – Rückfahrt zum Festland und individuelle Weiterreise.
Der genaue Ablauf kann je nach Wetterbedingungen, den Bedürfnissen der Tiere oder organisatorischen Anforderungen angepasst werden.
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- grundlegende Englischkenntnisse
- Interesse am Tier- und Naturschutz
- Körperliche Fitness
- Bereitschaft, in einer abgelegenen Umgebung zu leben
- Sicherheits- und Tierschutzrichtlinien zuverlässig einhalten

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Bwindi Impenetrable National Park / Berggorillas
Uganda ist berühmt für seine Berggorillas, von denen es weltweit nur noch weniger als 1000 Stück gibt, und ein Besuch dieser beeindruckenden Tiere gehört zu den beliebtesten Aktivitäten bei Touristen. Der Bwindi Impenetrable National Park, der 1994 auf die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes gesetzt wurde, ist eine der von Menschenhand eingerichteten Schutzzonen für die vom Aussterben bedrohten Berggorillas. 340 von den vielleicht 800 auf der Welt noch lebenden Gorillas haben hier auf 320 km² eine sichere Heimstatt gefunden. Rund 200 Baumarten und allein 100 Farnarten gedeihen hier, es ist feucht und matschig, der Aufstieg in den Wäldern zum Teil steil. Die Berggorillas sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Rund eine Stunde darf man unter Aufsicht eines Führers mit den Tieren verbringen, sich ihnen aber nicht auf weniger als 7 Meter nähern und sich ruhig und entspannt bewegen. Neben dem Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark im Südwesten ist der Mgahinga Gorilla Nationalpark im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ein weiteres Naturschutzgebiet, in dem Berggorillas leben. Dort gibt es jedoch nur eine Gruppe von Berggorillas, die besucht werden kann und der Park ist daher weniger frequentiert als der Bwindi Impenetrable Park.

Murchison Falls Nationalpark
Der Murchison Falls Nationalpark ist mit einer Fläche von 3840 Quadratkilometern der größte Wildtierpark in Uganda. 1952 wurde der Park geschaffen, um die tierreiche Savannenlandschaft an den Murchison-Fällen des Viktoria-Nils zu schützen. Die namensgebenden Murchisonsfälle liegen im Westteil des Parks und stürzen an dieser Stelle, durch eine 7 Meter breite Schlucht, 43 Meter in die Tiefe. Während einer Bootstour zum Fuß des Murchison Falls können Nilpferde, Krokodile und vielfältige Wasservögel am Flussufer beobachtet werden. Offenes Grasland und verbuschende Savannen- und Hügellandschaften sowie Sümpfe durchziehen den Park. Der Nil teilt den Park in zwei Abschnitte. In dem südlichen, etwas tierärmeren Teil befindet sich der feuchttropische Rabongo-Forest mit seinen zahlreichen Eisenbäumen. Der kleinere, nördliche Teil beherbergt einen größeren Tierbestand und ist geeignet für erlebnisreiche Game Drives. Der Park lässt sich mit Allradfahrzeugen auch während der Regenzeit erreichen, ist dann aber nur eingeschränkt befahrbar. Die besten Zeiten für einen Parkbesuch sind daher die trockenen Monate Juni bis September oder Dezember bis März.

Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary
Eine Heimstatt für verwaiste oder verletzte Schimpansen kümmert sich auf einer rund 40 Hektar großen Insel im Victoria-See, rund 20 km vor Entebbe, um ein halbes Hundert Primaten, geleitet von einheimischen NGOs und unterstützt von internationalen Organisationen. Das Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary, auf der größtenteils mit Regenwald bedeckten Insel, wurde bereits 1998 gegründet und bietet ein gut ausgestattetes Besucherzentrum und fachkundige Führer, welche die Gäste zu den Tieren begleiten und dabei viel Wissenswertes zu berichten haben. Viele der Tiere stammen aus illegalem Handel und können nicht wieder ausgewildert werden, da sie von ihren wilden Artgenossen beim Betreten fremder Reviere abgelehnt, vertrieben oder gar verletzt und getötet würden. Abgesehen von den Schimpansen kannst du auf Ngamba Island auch Flusspferde, Fischotter, Nilwarane, Schreiseeadler und eine Vielzahl anderer Wasservögel beobachten. Auf der Insel gibt es in der Ngamba Eco-Lodge auch Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste.
Vor Ort
Eindrücke
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