
Kulturwoche
Gleich zu Beginn eines Auslandsaufenthaltes etwas über die Kultur und die Eigenheiten eines zunächst fremden Landes zu erfahren, kann den darauffolgenden Einstieg in Ihre Freiwilligenarbeit in Uganda durchaus erleichtern.
Sie werden sich besser und schneller in Ihrer neuen Umgebung zurechtfinden, wenn Sie ein Verständnis für die Mentalität der Menschen in Uganda mitbringen und bereits ein paar Dinge über ihre Lebensweise lernen konnten. Die hier angebotene Kulturwoche will Sie dabei gerne unterstützen.
Während dieser einwöchigen Veranstaltung lernen Sie die Grundlagen der ugandischen Kultur kennen, Sie erkunden Ihren Einsatzort und die nähere Umgebung und werden gemeinsam mit den anderen Programmteilnehmern verschiedene kleine Ausflüge unternehmen. Auch die Küche Ugandas wird Ihnen mithilfe eines gemeinsamen Kochkurses näher gebracht werden.
Die Kulturwoche findet von Montag bis Freitag statt. An allen Programmtagen sind drei Mahlzeiten inbegriffen. Der Ablauf des Programms kann sich bedingt durch Wetterverhältnisse oder andere unvorhersehbare Umstände jederzeit ändern.
Montag
Nach dem Frühstück werden wir eine zweistündige kulturelle Einführung anbieten, in der Sie etwas über ugandische Kultur und Bräuche erfahren werden. Danach fahren wir gemeinsam ins Dorfzentrum, um ein paar Sehenswürdigkeiten zu besuchen und Ihnen zu zeigen, wo sich alles Wichtige befindet (Geschäfte, Apotheken, etc.). Am Abend findet ein gemeinsames Abendessen statt, um Sie und die anderen Teilnehmer in Uganda willkommen zu heißen.
Dienstag
Nach dem Frühstück findet zunächst ein kleiner Sprachkurs statt, in dem Sie einige hilfreiche Sätze und Alltagsfloskeln für Ihren Aufenthalt in Uganda lernen können. Nach dem Mittagessen werden Sie die ugandische Küche mithilfe eines kleinen Kochkurses näher kennenlernen. Die gemeinsam zubereiteten Speisen stellen an diesem Tag unser Abendessen dar.
Mittwoch
Wie immer nehmen wir zunächst das Frühstück ein und unternehmen danach einen Ausflug in die nähere Umgebung des Dorfes, um gemeinsam die Gegend zu erkunden und auch ein paar Museen zu besichtigen. Sie werden erfahren, wo sich weitere Geschäfte für den alltäglichen Gebrauch befinden, wo die Post ist und wie sie die öffentlichen Busse benutzen können.
Donnerstag
Heute steht nach dem Frühstück ein Besuch des Botanischen Gartens und eines Naturschutzprojektes auf dem Plan, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen unter freiem Himmel. Am Nachmittag besuchen wir den Victoria Lake, wo Sie sich ein wenig ausruhen und entspannen können. Später wird es eine kleine Informationsveranstaltung geben, wo Sie etwas über unsere einzelnen Freiwilligenprojekte in Uganda erfahren und wo Sie alle Fragen stellen können, die Sie beschäftigen.
Freitag
Heute steht nach dem gemeinsamen Frühstück der Besuch der einzelnen Freiwilligenprojekte auf dem Plan, so dass Sie eine Vorstellung davon bekommen, wie Ihre Teilnahme dort aussehen wird. Nachmittags werden Sie noch an einem kleinen Kurs teilnehmen, der Ihnen zeigt, wie die typischen Sandalen in Uganda von Hand hergestellt werden und Sie dürfen natürlich auch Ihr eigenes Paar Sandalen anfertigen.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
ausreichende Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Uganda
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Bwindi Impenetrable National Park / Berggorillas
Uganda ist berühmt für seine Berggorillas, von denen es weltweit nur noch weniger als 1000 Stück gibt, und ein Besuch dieser beeindruckenden Tiere gehört zu den beliebtesten Aktivitäten bei Touristen. Der Bwindi Impenetrable National Park, der 1994 auf die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes gesetzt wurde, ist eine der von Menschenhand eingerichteten Schutzzonen für die vom Aussterben bedrohten Berggorillas. 340 von den vielleicht 800 auf der Welt noch lebenden Gorillas haben hier auf 320 km² eine sichere Heimstatt gefunden. Rund 200 Baumarten und allein 100 Farnarten gedeihen hier, es ist feucht und matschig, der Aufstieg in den Wäldern zum Teil steil. Die Berggorillas sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Rund eine Stunde darf man unter Aufsicht eines Führers mit den Tieren verbringen, sich ihnen aber nicht auf weniger als 7 Meter nähern und sich ruhig und entspannt bewegen. Neben dem Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark im Südwesten ist der Mgahinga Gorilla Nationalpark im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ein weiteres Naturschutzgebiet, in dem Berggorillas leben. Dort gibt es jedoch nur eine Gruppe von Berggorillas, die besucht werden kann und der Park ist daher weniger frequentiert als der Bwindi Impenetrable Park.

Murchison Falls Nationalpark
Der Murchison Falls Nationalpark ist mit einer Fläche von 3840 Quadratkilometern der größte Wildtierpark in Uganda. 1952 wurde der Park geschaffen, um die tierreiche Savannenlandschaft an den Murchison-Fällen des Viktoria-Nils zu schützen. Die namensgebenden Murchisonsfälle liegen im Westteil des Parks und stürzen an dieser Stelle, durch eine 7 Meter breite Schlucht, 43 Meter in die Tiefe. Während einer Bootstour zum Fuß des Murchison Falls können Nilpferde, Krokodile und vielfältige Wasservögel am Flussufer beobachtet werden. Offenes Grasland und verbuschende Savannen- und Hügellandschaften sowie Sümpfe durchziehen den Park. Der Nil teilt den Park in zwei Abschnitte. In dem südlichen, etwas tierärmeren Teil befindet sich der feuchttropische Rabongo-Forest mit seinen zahlreichen Eisenbäumen. Der kleinere, nördliche Teil beherbergt einen größeren Tierbestand und ist geeignet für erlebnisreiche Game Drives. Der Park lässt sich mit Allradfahrzeugen auch während der Regenzeit erreichen, ist dann aber nur eingeschränkt befahrbar. Die besten Zeiten für einen Parkbesuch sind daher die trockenen Monate Juni bis September oder Dezember bis März.

Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary
Eine Heimstatt für verwaiste oder verletzte Schimpansen kümmert sich auf einer rund 40 Hektar großen Insel im Victoria-See, rund 20 km vor Entebbe, um ein halbes Hundert Primaten, geleitet von einheimischen NGOs und unterstützt von internationalen Organisationen. Das Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary, auf der größtenteils mit Regenwald bedeckten Insel, wurde bereits 1998 gegründet und bietet ein gut ausgestattetes Besucherzentrum und fachkundige Führer, welche die Gäste zu den Tieren begleiten und dabei viel Wissenswertes zu berichten haben. Viele der Tiere stammen aus illegalem Handel und können nicht wieder ausgewildert werden, da sie von ihren wilden Artgenossen beim Betreten fremder Reviere abgelehnt, vertrieben oder gar verletzt und getötet würden. Abgesehen von den Schimpansen können Sie auf Ngamba Island auch Flusspferde, Fischotter, Nilwarane, Schreiseeadler und eine Vielzahl anderer Wasservögel beobachten. Auf der Insel gibt es in der Ngamba Eco-Lodge auch Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste.
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