
Kulturwoche
Die Kulturwoche in Uganda ist der ideale Einstieg in deinen Auslandsaufenthalt. In Entebbe und Kampala lernst du die kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Grundlagen des Landes kennen und bekommst ein erstes Gefühl für das Leben vor Ort.
Im Mittelpunkt steht das Buganda-Königreich, eines der bedeutendsten traditionellen Königreiche Ostafrikas. Du besuchst historische Stätten, religiöse Wahrzeichen, Märkte und Kulturzentren, nimmst an Workshops teil und lernst mehr über ugandische Traditionen, Handwerk, Küche und Alltag.
Neben kulturellen Einblicken erwartet dich auch Ugandas Natur: Du erkundest die Botanischen Gärten in Entebbe, besuchst das Uganda Wildlife Education Centre und lernst bei Aktivitäten rund um den Lake Victoria mehr über Umwelt, Gemeinschaft und verantwortungsvolles Reisen. Die Woche bietet dir damit eine gute Grundlage für ein anschließendes Freiwilligenprojekt oder eine weitere Reise durch Uganda.
Sonntag – Ankunft am Flughafen Entebbe, Transfer zur Unterkunft, gemeinsames Abendessen und erste Einführung.
Montag – Orientierung mit Sicherheitshinweisen, kulturellen Erwartungen und Einführung in Entebbe. Am Nachmittag lernst du die Umgebung kennen.
Dienstag – Besuch der Kasubi Royal Tombs, Einblicke in das Buganda-Königreich, Bark-Cloth-Herstellung, Gaddafi National Mosque und Stadterkundung in Kampala.
Mittwoch – Botanischer Garten Entebbe, Snake Park und am Abend ein gemeinsamer Kochkurs mit traditionellen Gerichten.
Donnerstag – Handwerksworkshop mit lokalen Kunsthandwerkern, Zeit am Lake Victoria sowie Tanz- und Musikworkshop am Abend.
Freitag – Besuch des Uganda Wildlife Education Centre, anschließend Beach Clean-up am Lake Victoria und gemeinsames Abschiedsessen.
Samstag – Frühstück und Abreise oder Start deines anschließenden Freiwilligenprojekts.
- Volljährigkeit
- Integrationsfähigkeit
- grundlegende Englischkenntnisse

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Sehenswürdigkeiten in Uganda
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Bwindi Impenetrable National Park / Berggorillas
Uganda ist berühmt für seine Berggorillas, von denen es weltweit nur noch weniger als 1000 Stück gibt, und ein Besuch dieser beeindruckenden Tiere gehört zu den beliebtesten Aktivitäten bei Touristen. Der Bwindi Impenetrable National Park, der 1994 auf die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes gesetzt wurde, ist eine der von Menschenhand eingerichteten Schutzzonen für die vom Aussterben bedrohten Berggorillas. 340 von den vielleicht 800 auf der Welt noch lebenden Gorillas haben hier auf 320 km² eine sichere Heimstatt gefunden. Rund 200 Baumarten und allein 100 Farnarten gedeihen hier, es ist feucht und matschig, der Aufstieg in den Wäldern zum Teil steil. Die Berggorillas sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Rund eine Stunde darf man unter Aufsicht eines Führers mit den Tieren verbringen, sich ihnen aber nicht auf weniger als 7 Meter nähern und sich ruhig und entspannt bewegen. Neben dem Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark im Südwesten ist der Mgahinga Gorilla Nationalpark im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ein weiteres Naturschutzgebiet, in dem Berggorillas leben. Dort gibt es jedoch nur eine Gruppe von Berggorillas, die besucht werden kann und der Park ist daher weniger frequentiert als der Bwindi Impenetrable Park.

Murchison Falls Nationalpark
Der Murchison Falls Nationalpark ist mit einer Fläche von 3840 Quadratkilometern der größte Wildtierpark in Uganda. 1952 wurde der Park geschaffen, um die tierreiche Savannenlandschaft an den Murchison-Fällen des Viktoria-Nils zu schützen. Die namensgebenden Murchisonsfälle liegen im Westteil des Parks und stürzen an dieser Stelle, durch eine 7 Meter breite Schlucht, 43 Meter in die Tiefe. Während einer Bootstour zum Fuß des Murchison Falls können Nilpferde, Krokodile und vielfältige Wasservögel am Flussufer beobachtet werden. Offenes Grasland und verbuschende Savannen- und Hügellandschaften sowie Sümpfe durchziehen den Park. Der Nil teilt den Park in zwei Abschnitte. In dem südlichen, etwas tierärmeren Teil befindet sich der feuchttropische Rabongo-Forest mit seinen zahlreichen Eisenbäumen. Der kleinere, nördliche Teil beherbergt einen größeren Tierbestand und ist geeignet für erlebnisreiche Game Drives. Der Park lässt sich mit Allradfahrzeugen auch während der Regenzeit erreichen, ist dann aber nur eingeschränkt befahrbar. Die besten Zeiten für einen Parkbesuch sind daher die trockenen Monate Juni bis September oder Dezember bis März.

Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary
Eine Heimstatt für verwaiste oder verletzte Schimpansen kümmert sich auf einer rund 40 Hektar großen Insel im Victoria-See, rund 20 km vor Entebbe, um ein halbes Hundert Primaten, geleitet von einheimischen NGOs und unterstützt von internationalen Organisationen. Das Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary, auf der größtenteils mit Regenwald bedeckten Insel, wurde bereits 1998 gegründet und bietet ein gut ausgestattetes Besucherzentrum und fachkundige Führer, welche die Gäste zu den Tieren begleiten und dabei viel Wissenswertes zu berichten haben. Viele der Tiere stammen aus illegalem Handel und können nicht wieder ausgewildert werden, da sie von ihren wilden Artgenossen beim Betreten fremder Reviere abgelehnt, vertrieben oder gar verletzt und getötet würden. Abgesehen von den Schimpansen kannst du auf Ngamba Island auch Flusspferde, Fischotter, Nilwarane, Schreiseeadler und eine Vielzahl anderer Wasservögel beobachten. Auf der Insel gibt es in der Ngamba Eco-Lodge auch Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste.
Vor Ort
Eindrücke
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