
Bau- und Renovierungsprojekt
Unser Bau- und Renovierungsprojekt unterstützt die kleinen Dorfgemeinschaften auf der gesamten Insel. Es zielt darauf ab, verschiedene Gebäude zu errichten und zu renovieren, die für das Wachstum und die Entwicklung der lokalen Gemeinden unerlässlich sind. Wir arbeiten in der Regel an Schulen und in Gemeindezentren, auf Spielplätzen und in öffentlichen Bibliotheken und unterstützen dadurch Familien bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.
Die Projekte tragen dazu bei, durch die Verbesserung der Infrastruktur und die Nutzung der örtlichen Ressourcen die allgemeine Lebensqualität unter den oftmals schwierigen Bedingungen deutlich zu erhöhen. Unser Programmkoordinator vor Ort leitet dich in deiner Arbeit als Freiwillige:r an und unterstützt dich. Deine Hilfe wird speziell in der Errichtung und Gestaltung neuer Schulen eingesetzt. Das Projekt beinhaltet zum Teil harte körperliche Arbeiten, da du Ziegelsteine und Fliesen verlegst, Tischler- und Malerarbeiten verrichtest, Wasserabdichtungen anbringst, Landschafts- und Gartenarbeiten durchführst sowie zur Verbesserung der Sanitäreinrichtungen beiträgst. Hierbei sind auch deine Kreativität und Flexibilität gefragt, denn die Bauweise in Madagaskar unterscheidet sich nicht selten deutlich von der bei uns üblichen Art, Häuser zu errichten und zu renovieren – sie ist auf die örtlichen Gegebenheiten und Ressourcen angewiesen.
Solltest du gerne "mit anpacken" wollen und keine Probleme mit körperlich anstrengender Arbeit haben, dann bist du in diesem Projekt als Freiwillige:r ganz sicher richtig!
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt. Zu Beginn deiner Teilnahme findet ein Treffen mit deinem Programmkoordinator statt, in dem ihr gemeinsam besprecht, welche Arbeiten während deines Projektaufenthaltes erforderlich sind. Der Fokus liegt auf Bau-, Reparatur- und Gestaltungsarbeiten in der Schule. Dies kann sowohl die Räume der Schule als auch die Einrichtungsgegenstände und das Außengelände betreffen. Zur Auswahl stehen meist mehrere Schulen in der Region, an denen dringend Arbeiten durchgeführt werden müssen.
Bitte beachte, dass sich der Programmablauf entsprechend den Wetterbedingungen und anderen unvorhergesehenen Umständen jederzeit ändern kann – insbesondere treten von Januar bis April auf Madagaskar verstärkt Zyklone auf.
- du unterstützt den Bau und die Umgestaltungsarbeiten in Schulen
- du hilfst, neue Bildungschancen für Kinder zu schaffen
- du verbesserst die Lebensumstände der einheimischen Bevölkerung
- du betreibst Erfahrungsaustausch mit den Einheimischen
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
- Bereitschaft und Fähigkeit zu körperlich anstrengender Arbeit
- Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten
- Personen ab dem 66. Lebensjahr benötigen eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung

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Baobab Allee
Die Allee der Baobab ist eine Baumgruppe, die auf einer Länge von nur etwa 250 Metern die Straße zwischen Morondava und Belon’i Tsiribihina im Westen Madagaskars säumt. Dies ist einer der berühmtesten Wälder auf Madagaskar - einige der Bäume (Adansonia grandidieri) sind mehr als 800 Jahre alt und erreichen eine Höhe von über 30 Metern. Sehr beliebt sind hier die „Les Baobabs Amoureux“, zwei Bäume die miteinander verflochten sind und welche, der Legende nach, zu Fruchtbarkeit verhelfen sollen. Ursprünglich standen die Baobab nicht isoliert in der Landschaft, sondern in einem dichten tropischen Regenwald. Im Laufe der Jahre wurden die Wälder für die Landwirtschaft abgeholzt und nur die berühmten Baobabbäume blieben zurück. Seit dem Jahr 2005 steht das etwa 3,2 Quadratkilometer große Gebiet unter Schutz. Mit Hilfe einer kleinen Baumschule soll nach und nach wieder aufgeforstet werden, die jungen Setzlinge werden mit kleinen Zäunen umgeben. Derzeit finden sich dort rund 330 Affenbrotbäume.

Montagne d´Ambre
Der Nationalpark Montagne d´Ambre liegt im Norden von Madagaskar, etwa 30km von Antsiranana entfernt. Er streckt sich auf einem Gebiet von rund 180 Quadratkilometern über ein Bergmassiv vulkanischen Ursprungs. Gegründet wurde er bereits im Jahr 1958, er ist der älteste Nationalpark des Landes. Der Montagne d´Ambre gehört zu den artenreichsten Regenwäldern des Landes. Es befinden sich darin sechs Vulkanseen und drei Wasserfälle – er ist ein Paradies für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen. Außerdem gibt es über 1000 verschiedene Pflanzenarten, darunter seltene Orchideen, Farne und Palmen. Weiter beherbergt der Park etwa 25 Säugetierspezies, rund 75 Vogelarten, knapp 60 verschiedene Reptilien und 25 Amphibienarten. Am Parkeingang befindet sich ein Campingplatz – der Park selbst bietet viele verschiedene Wanderwege, von einfachen Rundgängen bis hin zu anspruchsvollen Touren.

Ambohimanga
Ambohimanga liegt etwa 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Antananarivo. Dieser Ort ist tief mit der madagassischen nationalen Identität verbunden, denn er ist die heilige Stadt der Hovas und war einst die Heimat und Grabstätte der Könige. Die Wohnstätten der Könige bestehen aus Palisander und sind vergleichsweise bescheiden. Sie bestehen aus einem Raum mit einer Feuerstelle und einem Bett, das in 5 Meter Höhe lag, damit der König sich bei Gefahr dorthin retten konnte. Die auf dem sogenannten „Blauen Hügel“ gelegenen Paläste und Begräbnisstätten, zerstörten Festungen und königlichen Gräber wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgebaut und erweitert. Heute kann man den Palast durch ein Steintor betreten, früher wurde er durch einen tonnenschweren Felsblock verschlossen. Die Anlage gilt als die am besten erhaltene Palastanlage des Landes. Seit 2001 gehört der Königshügel zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Vor Ort
Eindrücke
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