
Lemurenprojekt
Die Lemure ist eine Wildtierart, die ausschließlich auf Madagaskar beheimatet und somit endemisch ist. Sie gehört zu den Feuchtnasenaffen und ist in ca. 100 Unterarten gegliedert.
Die meisten Lemurenarten sind in ihrem Bestand bedroht. Die Gründe dafür liegen zum einen in der Zerstörung ihres Lebensraums durch Brandrodung, Abholzung, Holzkohleerzeugung und Bergbau, aber auch durch gezielte Jagd der größeren Lemurenarten.
Daher ist man darum bemüht, den Bestand an Lemuren zu erhalten und wenn möglich auch wieder zu vergrößern. Mit deiner Programmteilnahme unterstützt du den "Lemuria Land" Tierpark und lernst während deines Aufenthaltes jede Menge über diese Tiere und ihren Lebensraum.
Das Programm findet von Montag bis Freitag ganztags (inklusive Mittagspause) statt, die Wochenenden stehen dir zur freien Verfügung. Zu deinen Hauptaufgaben während der Teilnahme zählt die Pflege der Lemuren – dies beinhaltet das Sammeln und Verarbeiten geeigneter Nahrungsmittel für die Tiere und das mehrmals tägliche Füttern, vor allem aber auch das Sauberhalten der vorhandenen Gehege und die Gestaltung neuer Lebensräume für die Tiere. Die täglichen Aufgaben werden vor Ort mithilfe eines Programmkoordinators geplant und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.
Das Programm findet das ganze Jahr über statt. Bitte vergiss nicht, ausreichend Sonnenschutz (auch für den Kopf) und Mückenschutzmittel mitzubringen! Beachte zudem, dass sich der Programmablauf entsprechend den Wetterbedingungen jederzeit ändern kann – insbesondere treten von Januar bis April auf Madagaskar verstärkt Zyklone auf.
- du entlastest die Mitarbeiter im Zentrum bei ihren täglichen Aufgaben
- du unterstützt den Erhalt der Lemuren
- du hilfst bei der Schaffung artgerechter Lebensbedingungen für die Lemuren
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
- Tier- und Naturliebe
- Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten
- Personen ab dem 66. Lebensjahr benötigen eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung

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Sehenswürdigkeiten in Madagaskar
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Baobab Allee
Die Allee der Baobab ist eine Baumgruppe, die auf einer Länge von nur etwa 250 Metern die Straße zwischen Morondava und Belon’i Tsiribihina im Westen Madagaskars säumt. Dies ist einer der berühmtesten Wälder auf Madagaskar - einige der Bäume (Adansonia grandidieri) sind mehr als 800 Jahre alt und erreichen eine Höhe von über 30 Metern. Sehr beliebt sind hier die „Les Baobabs Amoureux“, zwei Bäume die miteinander verflochten sind und welche, der Legende nach, zu Fruchtbarkeit verhelfen sollen. Ursprünglich standen die Baobab nicht isoliert in der Landschaft, sondern in einem dichten tropischen Regenwald. Im Laufe der Jahre wurden die Wälder für die Landwirtschaft abgeholzt und nur die berühmten Baobabbäume blieben zurück. Seit dem Jahr 2005 steht das etwa 3,2 Quadratkilometer große Gebiet unter Schutz. Mit Hilfe einer kleinen Baumschule soll nach und nach wieder aufgeforstet werden, die jungen Setzlinge werden mit kleinen Zäunen umgeben. Derzeit finden sich dort rund 330 Affenbrotbäume.

Montagne d´Ambre
Der Nationalpark Montagne d´Ambre liegt im Norden von Madagaskar, etwa 30km von Antsiranana entfernt. Er streckt sich auf einem Gebiet von rund 180 Quadratkilometern über ein Bergmassiv vulkanischen Ursprungs. Gegründet wurde er bereits im Jahr 1958, er ist der älteste Nationalpark des Landes. Der Montagne d´Ambre gehört zu den artenreichsten Regenwäldern des Landes. Es befinden sich darin sechs Vulkanseen und drei Wasserfälle – er ist ein Paradies für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen. Außerdem gibt es über 1000 verschiedene Pflanzenarten, darunter seltene Orchideen, Farne und Palmen. Weiter beherbergt der Park etwa 25 Säugetierspezies, rund 75 Vogelarten, knapp 60 verschiedene Reptilien und 25 Amphibienarten. Am Parkeingang befindet sich ein Campingplatz – der Park selbst bietet viele verschiedene Wanderwege, von einfachen Rundgängen bis hin zu anspruchsvollen Touren.

Ambohimanga
Ambohimanga liegt etwa 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Antananarivo. Dieser Ort ist tief mit der madagassischen nationalen Identität verbunden, denn er ist die heilige Stadt der Hovas und war einst die Heimat und Grabstätte der Könige. Die Wohnstätten der Könige bestehen aus Palisander und sind vergleichsweise bescheiden. Sie bestehen aus einem Raum mit einer Feuerstelle und einem Bett, das in 5 Meter Höhe lag, damit der König sich bei Gefahr dorthin retten konnte. Die auf dem sogenannten „Blauen Hügel“ gelegenen Paläste und Begräbnisstätten, zerstörten Festungen und königlichen Gräber wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgebaut und erweitert. Heute kann man den Palast durch ein Steintor betreten, früher wurde er durch einen tonnenschweren Felsblock verschlossen. Die Anlage gilt als die am besten erhaltene Palastanlage des Landes. Seit 2001 gehört der Königshügel zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Vor Ort
Eindrücke
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