
Kulturwoche
Die Kulturwoche ist eine gute Gelegenheit, dich vor Beginn deines gewählten Freiwilligenprojekts mit der Umgebung, den Menschen und der Kultur deines Gastlandes ein wenig vertraut zu machen. Diese Veranstaltung ist für die Teilnehmer aller Freiwilligenprojekte obligatorisch – das bedeutet, vor Beginn deines Projekts musst du in jedem Fall an der Einführungswoche teilnehmen.
Nosy Be bedeutet in der madagassischen Sprache Malagasy "große Insel". Zuckerrohrfelder, Gewürzplantagen für Vanille, Nelken, Pfeffer, Ylang-Ylang und Zimt sowie Bedarfswirtschaft prägen die Landwirtschaft auf dem fruchtbaren Vulkanboden. Hier findest du neben vulkanischen Seen auch die für Madagaskar typischen Lemuren. Für Taucher gibt es eine aufregende Unterwasserwelt mit wunderschönen Korallenriffen, Schildkröten, Mantas und Stachelrochen zu entdecken.
Während der Einführungswoche lernst du die Lebensweise der Madagassen ein wenig näher kennen und erkundest gemeinsam mit anderen Programmteilnehmern die Insel. Ein paar Worte in der Landessprache Malagasy und eine Einführung in die lokale Küche helfen dir dabei, mit den Einheimischen leichter in Kontakt zu treten, und neben dem täglichen Programm hast du natürlich noch genügend Zeit, die wunderschönen Strände zu besuchen und dich zu entspannen.
- Vorbereitung auf das jeweilige Freiwilligenprojekt
- gemeinsames Erkunden der Umgebung
- Vermittlung kultureller und historischer Aspekte Madagaskars
- Erwerb einfacher Sprachkenntnisse für den Alltag
Montag
An deinem ersten Tag auf Nosy Be lernst du zunächst die Koordinatoren der Freiwilligenprojekte kennen und erhältst eine Vorstellung unseres Programms. Du triffst die Mitarbeiter der Organisation vor Ort und erfährst alles über unsere internen Regeln, welche Papiere du eventuell noch ausfüllen musst und alles, was du sonst noch wissen solltest, um dich zurechtzufinden. Nach dem Mittagessen besuchen wir gemeinsam den Berg Mont Passot und erklimmen zum Sonnenuntergang dessen Gipfel, um die wunderschöne Aussicht zu genießen.
Dienstag
Nach dem Frühstück wandern wir gemeinsam von Ambatozavavy nach Marodoka im Süden der Insel. Nach einem Picknick am Mittag bekommst du einen Einblick in die Welt der traditionellen Tänze Madagaskars und lernst, wie man landestypische Backwaren herstellt. Abends gibt es noch eine kleine Kurseinheit in der Landessprache Malagasy.
Mittwoch
Vormittags besuchen wir einen Banyan-Baum (ähnlich einem Feigenbaum), dem bei den Madagassen eine besondere Bedeutung zukommt und der als heilig gilt. Selbst von der Hauptinsel Madagaskars pilgern regelmäßig Einheimische zu dem Baum, um Opfer für ihre Ahnen zu erbringen und um seinen Segen zu bitten. Nachmittags besuchen wir die Stadt Andoany (auch Hell-Ville genannt) im Norden der Insel und ihre Altstadt mit der Architektur der Kolonialzeit.
Donnerstag
Für diesen Tag haben wir am Vormittag einen Zeichenkurs unter der Leitung eines einheimischen Malers geplant, bevor wir nachmittags unseren Sprachkurs noch ein wenig fortsetzen.
Freitag
Am Freitagmorgen fahren wir mit dem Auto und der Piroge nach Ampasipohy im Süden der Insel. Dort angekommen, kannst du im Lokobe Community Forest (Tieflandregenwald) verschiedene Arten von Lemuren, Vögel und Reptilien entdecken. Nach dem Mittagessen kannst du entweder auf einem Fischerboot mitfahren, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie in Madagaskar Fischerei betrieben wird, oder bei der Arbeit auf einem Vanille-, Pfeffer- oder Ananasfeld mithelfen.
Bitte beachte, dass sich der Programmablauf entsprechend den Wetterbedingungen und anderen unvorhergesehenen Umständen jederzeit ändern kann. Insbesondere von Januar bis April treten auf Madagaskar verstärkt Zyklone auf.
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
- Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten
- Personen ab dem 66. Lebensjahr benötigen eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Madagaskar
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Baobab Allee
Die Allee der Baobab ist eine Baumgruppe, die auf einer Länge von nur etwa 250 Metern die Straße zwischen Morondava und Belon’i Tsiribihina im Westen Madagaskars säumt. Dies ist einer der berühmtesten Wälder auf Madagaskar - einige der Bäume (Adansonia grandidieri) sind mehr als 800 Jahre alt und erreichen eine Höhe von über 30 Metern. Sehr beliebt sind hier die „Les Baobabs Amoureux“, zwei Bäume die miteinander verflochten sind und welche, der Legende nach, zu Fruchtbarkeit verhelfen sollen. Ursprünglich standen die Baobab nicht isoliert in der Landschaft, sondern in einem dichten tropischen Regenwald. Im Laufe der Jahre wurden die Wälder für die Landwirtschaft abgeholzt und nur die berühmten Baobabbäume blieben zurück. Seit dem Jahr 2005 steht das etwa 3,2 Quadratkilometer große Gebiet unter Schutz. Mit Hilfe einer kleinen Baumschule soll nach und nach wieder aufgeforstet werden, die jungen Setzlinge werden mit kleinen Zäunen umgeben. Derzeit finden sich dort rund 330 Affenbrotbäume.

Montagne d´Ambre
Der Nationalpark Montagne d´Ambre liegt im Norden von Madagaskar, etwa 30km von Antsiranana entfernt. Er streckt sich auf einem Gebiet von rund 180 Quadratkilometern über ein Bergmassiv vulkanischen Ursprungs. Gegründet wurde er bereits im Jahr 1958, er ist der älteste Nationalpark des Landes. Der Montagne d´Ambre gehört zu den artenreichsten Regenwäldern des Landes. Es befinden sich darin sechs Vulkanseen und drei Wasserfälle – er ist ein Paradies für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen. Außerdem gibt es über 1000 verschiedene Pflanzenarten, darunter seltene Orchideen, Farne und Palmen. Weiter beherbergt der Park etwa 25 Säugetierspezies, rund 75 Vogelarten, knapp 60 verschiedene Reptilien und 25 Amphibienarten. Am Parkeingang befindet sich ein Campingplatz – der Park selbst bietet viele verschiedene Wanderwege, von einfachen Rundgängen bis hin zu anspruchsvollen Touren.

Ambohimanga
Ambohimanga liegt etwa 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Antananarivo. Dieser Ort ist tief mit der madagassischen nationalen Identität verbunden, denn er ist die heilige Stadt der Hovas und war einst die Heimat und Grabstätte der Könige. Die Wohnstätten der Könige bestehen aus Palisander und sind vergleichsweise bescheiden. Sie bestehen aus einem Raum mit einer Feuerstelle und einem Bett, das in 5 Meter Höhe lag, damit der König sich bei Gefahr dorthin retten konnte. Die auf dem sogenannten „Blauen Hügel“ gelegenen Paläste und Begräbnisstätten, zerstörten Festungen und königlichen Gräber wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgebaut und erweitert. Heute kann man den Palast durch ein Steintor betreten, früher wurde er durch einen tonnenschweren Felsblock verschlossen. Die Anlage gilt als die am besten erhaltene Palastanlage des Landes. Seit 2001 gehört der Königshügel zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Vor Ort
Eindrücke
Hast du noch Fragen?
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
Au-PairEin Jahr, das alles verändert hat – Mein Au-Pair-Jahr mit Kulturist
Au-PairNeues Jahr, neues Abenteuer – Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Au-Pair- oder Gap-Year ist
Au-PairAu-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht einer Gastfamilie: „Ein Jahr mit unserem Au-Pair – eine echte Bereicherung für unsere Familie“
Au-PairWie Gastfamilien und Au-Pairs kulturelle Missverständnisse vermeiden und Konflikte im Alltag lösen
Au-PairAu-Pair in Schweden – ein Erfahrungsbericht von Anina
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht
