
Mangrovenschutzprojekt
In diesem spannenden Projekt trägst du als Freiwillige:r dazu bei, einen bedeutenden Teil des natürlichen Ökosystems auf Nosy Be zu erhalten und für nachkommende Generationen zu bewahren – die Mangrovenwälder. Von den etwa 53 Millionen Hektar Wald, die es ursprünglich auf Madagaskar gab, sind heute nur noch rund 10 Prozent erhalten.
Während deiner Teilnahme an diesem Projekt eignest du dir jede Menge Wissen über die Mangrovenwälder der Insel an und lernst sie in ihrer ganzen Vielfalt kennen: ihren Nutzen für die Bevölkerung und die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch, warum das Fortbestehen der Wälder bedroht ist.
Du arbeitest neben den Pflanzen selbst auch an der Gestaltung und Ausarbeitung eines Umweltlehrbuchs für Kinder in der Umgebung. Mithilfe dieses Lehrbuchs, den Mitarbeitern vor Ort und deinem Engagement soll bei den Kindern in den lokalen Dörfern und Schulen ein Bewusstsein für ihre Umwelt und insbesondere für die Mangrovenwälder entwickelt werden. Die angelegten Flächen für die Züchtung neuer Mangrovenbäume dienen quasi als ein "grünes Klassenzimmer" für die Kinder. Anschließend werden die jungen Pflanzen umgesetzt und somit in das bestehende Ökosystem eingebunden.
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen dir zur freien Verfügung. Deine Hauptaufgaben während der Programmteilnahme beinhalten die Zucht und Umsetzung neuer Mangrovenbäume, die Dokumentation und Präsentation nachhaltiger Methoden zur Erhaltung und Aufforstung der Mangrovenwälder sowie das Erstellen und Vermitteln umweltpädagogischer Lehrpläne für die Bevölkerung, insbesondere für die Kinder.
Alle deine Aufgaben werden von den Mitarbeitern vor Ort gemäß den lokalen Anforderungen und Bedürfnissen unterstützt und begleitet. Das Programm findet das ganze Jahr über statt. Bitte beachte, dass sich der Programmablauf entsprechend den Wetterbedingungen und anderen unvorhergesehenen Umständen jederzeit ändern kann – insbesondere treten von Januar bis April auf Madagaskar verstärkt Zyklone auf.
- du unterstützt den Erhalt des natürlichen Ökosystems
- du hilfst, den Bestand der Mangroven zu erweitern
- du leistest pädagogische Arbeit in den eingebundenen Gemeinden und schaffst ein Bewusstsein für die Mangrovenerhaltung
- du betreibst Erfahrungsaustausch mit den Einheimischen
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
- Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten
- Personen ab dem 66. Lebensjahr benötigen eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung

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Sehenswürdigkeiten in Madagaskar
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Baobab Allee
Die Allee der Baobab ist eine Baumgruppe, die auf einer Länge von nur etwa 250 Metern die Straße zwischen Morondava und Belon’i Tsiribihina im Westen Madagaskars säumt. Dies ist einer der berühmtesten Wälder auf Madagaskar - einige der Bäume (Adansonia grandidieri) sind mehr als 800 Jahre alt und erreichen eine Höhe von über 30 Metern. Sehr beliebt sind hier die „Les Baobabs Amoureux“, zwei Bäume die miteinander verflochten sind und welche, der Legende nach, zu Fruchtbarkeit verhelfen sollen. Ursprünglich standen die Baobab nicht isoliert in der Landschaft, sondern in einem dichten tropischen Regenwald. Im Laufe der Jahre wurden die Wälder für die Landwirtschaft abgeholzt und nur die berühmten Baobabbäume blieben zurück. Seit dem Jahr 2005 steht das etwa 3,2 Quadratkilometer große Gebiet unter Schutz. Mit Hilfe einer kleinen Baumschule soll nach und nach wieder aufgeforstet werden, die jungen Setzlinge werden mit kleinen Zäunen umgeben. Derzeit finden sich dort rund 330 Affenbrotbäume.

Montagne d´Ambre
Der Nationalpark Montagne d´Ambre liegt im Norden von Madagaskar, etwa 30km von Antsiranana entfernt. Er streckt sich auf einem Gebiet von rund 180 Quadratkilometern über ein Bergmassiv vulkanischen Ursprungs. Gegründet wurde er bereits im Jahr 1958, er ist der älteste Nationalpark des Landes. Der Montagne d´Ambre gehört zu den artenreichsten Regenwäldern des Landes. Es befinden sich darin sechs Vulkanseen und drei Wasserfälle – er ist ein Paradies für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen. Außerdem gibt es über 1000 verschiedene Pflanzenarten, darunter seltene Orchideen, Farne und Palmen. Weiter beherbergt der Park etwa 25 Säugetierspezies, rund 75 Vogelarten, knapp 60 verschiedene Reptilien und 25 Amphibienarten. Am Parkeingang befindet sich ein Campingplatz – der Park selbst bietet viele verschiedene Wanderwege, von einfachen Rundgängen bis hin zu anspruchsvollen Touren.

Ambohimanga
Ambohimanga liegt etwa 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Antananarivo. Dieser Ort ist tief mit der madagassischen nationalen Identität verbunden, denn er ist die heilige Stadt der Hovas und war einst die Heimat und Grabstätte der Könige. Die Wohnstätten der Könige bestehen aus Palisander und sind vergleichsweise bescheiden. Sie bestehen aus einem Raum mit einer Feuerstelle und einem Bett, das in 5 Meter Höhe lag, damit der König sich bei Gefahr dorthin retten konnte. Die auf dem sogenannten „Blauen Hügel“ gelegenen Paläste und Begräbnisstätten, zerstörten Festungen und königlichen Gräber wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgebaut und erweitert. Heute kann man den Palast durch ein Steintor betreten, früher wurde er durch einen tonnenschweren Felsblock verschlossen. Die Anlage gilt als die am besten erhaltene Palastanlage des Landes. Seit 2001 gehört der Königshügel zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Vor Ort
Eindrücke
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