
Englisch Unterrichten im Sommercamp
Der Terelj-Nationalpark liegt etwa 70km entfernt von der Hauptstadt Ulaanbaatar. Das Tal des Flusses Terelj im Süden ist touristisch erschlossen, der Größte, nördliche Teil des Nationalparks ist jedoch unbesiedelt und kaum zugänglich. Die Gegend bietet eine wunderschöne Berglandschaft mit vielen Waldwegen und bizarren Felsenformationen aus Granit. Ebenso findet man dort noch das auf den Wiesen der hiesigen Alpenländer schon eher seltene Edelweiß.
Das Kindercamp liegt in einer sehr schönen Gegend am Rand eines Waldes. Insbesondere im Winter ist die Luft in der Stadt Ulaanbaatar sehr schlecht – viele Eltern möchten ihren Kindern daher in den Sommermonaten einen Aufenthalt an der frischen Luft ermöglichen. Das Camp ist allerdings keine „Luxus“-Einrichtung, sondern schon älter - einiges wurde bereits renoviert, andere Dinge bedürfen noch einer Überholung. In den Sommermonaten treffen sich jedes Jahr Kinder und Jugendliche zum einen wegen der Aktivitäten in der Natur, zum anderen aber auch, um Englisch zu lernen. Gute Englischkenntnisse sind oft die Voraussetzung dafür, zu Hause, oder auch im Ausland später einen guten Job, bzw. eine gute Ausbildungsmöglichkeit zu finden und über den Tellerrand der eigenen Kultur hinauszuschauen.
Als Freiwillige(r) in diesem Camp helfen Sie aktiv dabei, das Bildungsangebot für die Kinder zu verbessern, während Sie gleichzeitig den Terelj-Nationalpark kennenlernen!
Englisch im Camp unterrichten
Ausflüge begleiten und organisieren
Unterstützung der Betreuer/innen bei Veranstaltungen
Als Freiwillige(r) helfen Sie bei der Betreuung der Kinder und der Organisation ihres Tagesablaufs. Sie begleiten und organisieren beispielsweise Sportaktivitäten/Kreativworkshops und Ausflüge; Sie spielen mit den Kindern und unterrichten sie am Vormittag in Englisch. In einem Sommer-Camp gibt es viele Möglichkeiten des Einsatzes – je persönlichen Vorkenntnissen und Neigungen werden Sie sicherlich einen passenden Bereich finden.
Tag 1
Ankunft in Ulaanbaatar. Abholung vom Flughafen und Transfer zur Gastfamilie. An Werktagen nach der Einreise vor Ort bei der Ausländerbehörde anmelden und ggf. Visa verlängern (gilt nur bei Aufenthalten von mehr als 30 Tagen). Nach dem langen Flug kommen Sie zunächst an und erholen sich - kleines Abendessen bei der Gastfamilie und Übernachtung.
Tag 2
Vormittags: Besichtigung des National Museums. Auf dem Weg dorthin ein kurzer Besuch des Chinggis Khaan Platzes. Außerdem erhalten Sie eine kleine Einführung in die mongolische Sprache. Am Nachmittag haben Sie Zeit, um sich auf Ihr Programm vorzubereiten und noch notwendige Dinge für Ihren persönlichen Bedarf einzukaufen. Unterkunft mit Frühstück.
Tag 3
Nach dem Frühstuck werden Sie mir dem Auto zum Kindercamp gebracht. Dort werden Sie das Team kennenlernen und einen Überblick über die möglichen Tätigkeiten, bzw. einen Wochenplan erhalten.
Tag 4-28
Von Montag bis Samstag helfen Sie im Kindercamp – vormittags ist i.d.R. Englisch-Unterricht für die Kinder. Sonntags haben Sie frei, Sie können diesen Tag nutzen, um den Nationalpark zu entdecken, oder aber auch nach Ulaanbaatar zu fahren.
Tag 29
Rückreise nach Ulaanbaatar – Sie werden dort am Busbahnhof abgeholt – der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Tag 30
Transfer zum Flughafen und Abreise.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Interesse an der mongolischen Kultur
Freude an der Arbeit mit Kindern
gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Mongolei
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Wüste Gobi
Die Wüste Gobi liegt in Zentralasien und ist mit einer Fläche von rund 1,6 Millionen Quadratkilometer die drittgrößte und auch kälteste Wüstenregionen der Welt, sie dominiert im südlichen Teil der Mongolei die Landschaft. Mit Temperaturschwankungen von -40 bis 50° Celsius und ihren trockenen Dünen- und Gebirgslandschaften, ist die Wüste Gobi eines der unwirtlichsten Gebiete der Erde. Viele Menschen in der Mongolei leben nach wie vor von der Viehzucht. Zur nachhaltigen Gestaltung von Land und Leben tragen dort gemeinschaftliche Landnutzung, familiäre Netzwerke und ein tiefes Geschichtsbewusstsein bei. Man respektiert die Natur, nimmt Rücksicht auf Pflanzen und Tiere und es herrscht eine Ethik des Bewahrens. Weite Steppenlandschaften mit Wildblumen, endlose Sanddünen, schroffe Bergklippen und ein fantastischer Sternenhimmel laden dazu ein, zumindest einen Teil der Wüste Gobi zu erkunden. Es werden etliche geführte Touren angeboten, wer sich auf eigene Faust auf den Weg machen möchte, sollte sich sehr gut vorbereiten. Es gibt meist weder Wegweiser, noch asphaltierte Straßen oder Menschen, die man nach dem Weg fragen könnte.

Karakorum & Orkhon Valley
Die Ruinenstadt Karakorum war von 1235 bis 1260 die erste Hauptstadt des monologischen Reiches. Sie ist am Fuße des Changai-Gebirges westlich von Ulaanbaatar gelegen und war seinerzeit eine bedeutsame Handelsmetropole an der Seidenstraße. Die ganze Stadt wurde damals aus Lehm für rund 10.000 Einwohner errichtet – Reste davon sind bis heute erhalten. Von dort aus können Sie auch das Orchontal, welches seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, erkunden. Der Orchon ist die Lebensader dieser Region – neben unberührten Landschaften, durch die sich Flüsse und Seen schlängeln, finden sich im Tal auch buddhistische Klöster, die teilweise bis auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, sowie heiße Quellen, in denen Sie sich wunderbar entspannen können. Es werden verschiedene Touren per Fahrrad oder auch zu Pferde angeboten.

Gorkhi-Terelej-Nationalpark
Etwa 1,5 – 2 Stunden Fahrzeit mit dem Auto (etwa 60 Kilometer) von Ulaanbaatar entfernt liegt der Gorkhi-Terelej-Nationalpark. Das bergige Gebiet hat eine Fläche von rund 2.930 Hektar und besteht aus bewaldeter Steppe mit sehr interessanten Felsformationen. Dort gibt es etwa 250 verschiedene Vogelarten, Elche und Bären. Unweit des Eingangs befindet sich der sehr bekannte „Turtle Rock“ (Melchi Chad), eine Felsformation von 24 Metern Höhe, welche die natürliche Form einer Schildkröte hat. Außerdem sehr sehenswert ist der Meditationstempel Ariyabal, wo buddhistische Mönche seit vielen Jahren Meditationsrituale inmitten schöner und ruhiger Berge durchführen. Im Gorkhi-Terelej-Nationalpark werden Ausflüge per Pferd angeboten, Sie können dort auch in traditionellen Jurten übernachten und das Leben der Nomaden kennenlernen. Ebenso gibt es sehr viele Möglichkeiten zum Wandern.
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