
Hilfe für Nomadenfamilien
Das Leben der Nomaden ist eng an den saisonalen Schwankungen der Natur ausgerichtet - sie besitzen noch heute einzigartige Kenntnisse die es ihnen ermöglichen, eng verbunden mit ihren Tieren und der Natur überleben zu können.
In diesen Projekten haben Sie die Möglichkeit einen Einblick in dieses Leben zu erhalten. Sie helfen beim Hüten der Tiere (Kühe, Ziegen, Yaks und Pferde) und bei der Herstellung der verschiedensten Milchprodukte, wie Butter, Käse, Joghurt und Aaruul (Trockenquark).
Die Platzierungen sind in der Provinz Arkhangai oder Darkhan. In der Provinz Darkhan liegt der Schwerpunkt auf der Pferdehaltung. Erfahrene Reiter können hier selbst reiten und alles über die traditionelle Pferdehaltung in der Mongolei lernen. Viele interessante Sehenswürdigkeiten in diesen Regionen (Felsmalereien, der Kurort Khan-Undur, Steinfiguren aus der Khunui Zeit oder verschiedene Grabstätten) warten darauf, von Ihnen besichtigt zu werden.
Lernen Sie die gastfreundlichen Mongolen, ihre Kultur und Traditionen, die Pferdekopfgeige und das Leben der Nomaden während Ihrer Freiwilligenarbeit in der Mongolei kennen und schätzen!
Treiben und Beaufsichtigen des Viehs
Tiere hüten und versorgen
Kühe melken
Hilfe bei der Herstellung von Molkereiprodukten
Tag 1
Ankunft in Ulaanbaatar. Abholung vom Flughafen und Transfer zur Gastfamilie. An Werktagen nach der Einreise vor Ort bei der Ausländerbehörde anmelden und ggf. Visa verlängern (gilt nur bei Aufenthalten von mehr als 30 Tagen). Nach dem langen Flug kommen Sie zunächst an und erholen sich - kleines Abendessen bei der Gastfamilie und Übernachtung.
Tag 2
Vormittags: Besichtigung des National Museums. Auf dem Weg dorthin ein kurzer Besuch des Chinggis Khaan Platzes. Außerdem erhalten Sie eine kleine Einführung in die mongolische Sprache. Am Nachmittag haben Sie Zeit, um sich auf Ihr Programm vorzubereiten und noch notwendige Dinge für Ihren persönlichen Bedarf einzukaufen. Unterkunft mit Frühstück.
Tag 3
Nach dem Frühstuck werden Sie mir dem Auto zum Westbusbahnhof gebracht. Von dort startet der Linienbus um 8 Uhr (Montag oder Donnerstag) nach Erdenemandal (Hauptzentrum, Arkhangai Aimag, 520 km entfernt). Die Fahrt dauert ca. 9-10 Stunden – Sie werden also gegen 20:00 Uhr dort ankommen. Übernachtung bei einer Gastfamilie in Erdenemandal, oder Abholung durch Ihre Nomadenfamilie.
Tag 4-25
Nun werden Sie am täglichen Familienleben der Nomaden teilnehmen und bei den vielfältigen Tätigkeiten helfen. Zum Haushalt gehören verschiedenste Tiere, wie Ziegen, Kühe, Yaks und Pferde. Gute Reiter unter den Programmteilnehmern haben auch die Möglichkeit hier zu reiten. Weitere Aufgaben können z.B. sein: Kühe melken oder Hilfe bei der Herstellung der Milchprodukte, wie Butter, Käse, Joghurt oder Aaruul (mongolischer Trockenquark). Schafe und Kühe treiben, beim Melken helfen, Unterstützung bei Milchverarbeitung und beim Kochen, u.s.w
Tag 26 & 27
Fahrt nach Tsetserleg. Dort werden Sie am Nachmittag ankommen. Am Tag darauf haben Sie Gelegenheit das örtliche Zaya Gegeen Museum und einen Budda-Tempel zu besichtigen, ebenso steht eine Wanderung auf den Berg Bulgan auf dem Programm. Unterkunft mit Frühstück bei einer Gastfamilie oder im Hostel.
Tag 28
Rückreise nach Ulaanbaatar (Dienstag oder Freitag. Abends werden Sie die Hauptstadt erreichen, am Busbahnhof abgeholt und zu Ihrer Gastfamilie gebracht werden. Unterkunft mit Frühstück.
Tag 29
Am Vormittag haben Sie frei. Abends besuchen Sie zum Abschluss noch ein Folklore-Konzert des Tumen Ekh Ensembles. Unterkunft mit Frühstück.
Tag 30
Transfer zum Flughafen und Abreise.
Volljährigkeit
guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Interesse an der mongolischen Kultur
ausreichende Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Mongolei
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Wüste Gobi
Die Wüste Gobi liegt in Zentralasien und ist mit einer Fläche von rund 1,6 Millionen Quadratkilometer die drittgrößte und auch kälteste Wüstenregionen der Welt, sie dominiert im südlichen Teil der Mongolei die Landschaft. Mit Temperaturschwankungen von -40 bis 50° Celsius und ihren trockenen Dünen- und Gebirgslandschaften, ist die Wüste Gobi eines der unwirtlichsten Gebiete der Erde. Viele Menschen in der Mongolei leben nach wie vor von der Viehzucht. Zur nachhaltigen Gestaltung von Land und Leben tragen dort gemeinschaftliche Landnutzung, familiäre Netzwerke und ein tiefes Geschichtsbewusstsein bei. Man respektiert die Natur, nimmt Rücksicht auf Pflanzen und Tiere und es herrscht eine Ethik des Bewahrens. Weite Steppenlandschaften mit Wildblumen, endlose Sanddünen, schroffe Bergklippen und ein fantastischer Sternenhimmel laden dazu ein, zumindest einen Teil der Wüste Gobi zu erkunden. Es werden etliche geführte Touren angeboten, wer sich auf eigene Faust auf den Weg machen möchte, sollte sich sehr gut vorbereiten. Es gibt meist weder Wegweiser, noch asphaltierte Straßen oder Menschen, die man nach dem Weg fragen könnte.

Karakorum & Orkhon Valley
Die Ruinenstadt Karakorum war von 1235 bis 1260 die erste Hauptstadt des monologischen Reiches. Sie ist am Fuße des Changai-Gebirges westlich von Ulaanbaatar gelegen und war seinerzeit eine bedeutsame Handelsmetropole an der Seidenstraße. Die ganze Stadt wurde damals aus Lehm für rund 10.000 Einwohner errichtet – Reste davon sind bis heute erhalten. Von dort aus können Sie auch das Orchontal, welches seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, erkunden. Der Orchon ist die Lebensader dieser Region – neben unberührten Landschaften, durch die sich Flüsse und Seen schlängeln, finden sich im Tal auch buddhistische Klöster, die teilweise bis auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, sowie heiße Quellen, in denen Sie sich wunderbar entspannen können. Es werden verschiedene Touren per Fahrrad oder auch zu Pferde angeboten.

Gorkhi-Terelej-Nationalpark
Etwa 1,5 – 2 Stunden Fahrzeit mit dem Auto (etwa 60 Kilometer) von Ulaanbaatar entfernt liegt der Gorkhi-Terelej-Nationalpark. Das bergige Gebiet hat eine Fläche von rund 2.930 Hektar und besteht aus bewaldeter Steppe mit sehr interessanten Felsformationen. Dort gibt es etwa 250 verschiedene Vogelarten, Elche und Bären. Unweit des Eingangs befindet sich der sehr bekannte „Turtle Rock“ (Melchi Chad), eine Felsformation von 24 Metern Höhe, welche die natürliche Form einer Schildkröte hat. Außerdem sehr sehenswert ist der Meditationstempel Ariyabal, wo buddhistische Mönche seit vielen Jahren Meditationsrituale inmitten schöner und ruhiger Berge durchführen. Im Gorkhi-Terelej-Nationalpark werden Ausflüge per Pferd angeboten, Sie können dort auch in traditionellen Jurten übernachten und das Leben der Nomaden kennenlernen. Ebenso gibt es sehr viele Möglichkeiten zum Wandern.
Haben Sie noch Fragen?
Sie interessieren sich für einen Auslandsaufenthalt? Fordern Sie kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lassen Sie sich beraten.
Infomaterial anfordern




