
Artenschutzprojekt
Das Projekt, ein Jaguar Aufzucht Gebiet, befindet sich ca. 30km von Curitiba entfernt. Als Freiwillige(r) leben Sie in einer Unterkunft im Projekt (etwa 3km vom nächsten Ort entfernt). Sie haben hier die einzigartige Möglichkeit einen tiefen Einblick in viele Aspekte des Natur- und Artenschutzes zu erhalten und gleichzeitig ein näheres Verhältnis zu den Wildtieren zu entwickeln.
Für diese gemeinnützige Organisation steht Naturschutz an erster Stelle, um für zukünftige Generationen eine möglichst große Artenvielfalt zu erhalten. Dies soll durch bedachten Umgang mit natürlichen Ressourcen und dem Erhalt bedrohter Arten erreicht werden. Das Projekt (The Jaguar Conservationist Breeding Ground) ist beim IBAMA (The Brazilian Institute of The Environment and Renewable Natural Resources) registriert und offiziell anerkannt. Seine Existenz ist durch die Notwendigkeit der Legalisierung von Aktivitäten zum Erhalt der brasilianischen Tierwelt, sei es durch öffentliche oder private Unternehmen, garantiert.
Diese Bemühungen werden von einem spezialisierten Team und verschiedenem Fachpersonal geleitet, die ebenfalls bei der Entwicklung neuer Projekte und der Pflege der Tiere helfen. Das Jaguar Aufzucht Gebiet unterstützt Programme um die Zukunft verschiedener Tierpopulationen, wie Säugetiere, Vögel und Reptilien, zu sichern. Es handelt sich um ein ca. 1.290 km² großes, abgegrenztes und angelegtes Gebiet, welches verschiedensten brasilianischen Fauna-Spezies natürliche Brut- bzw. Aufzucht-Plätze bietet. Das Gebiet beinhaltet ebenfalls etwa 62 Hektar heimatlicher Gehölze, wo wissenschaftliche Untersuchungen häufig von berühmten, brasilianischen Universitäten entwickelt und unterstützt werden. Es gibt auch ein Gebiet zur Wiedereinsetzung von gefährdeten Pflanzenarten, das dem weiteren Erhalt unseres Planeten dienen soll.
Derzeit befinden sich im Projekt über 1000 Arten unter ständiger Beobachtung und Betreuung – darunter gefährdete Spezies, wie z.B. der Waldhund. Weitere Ziele des Projektes sind u.a. die Verbesserung und Entwicklung der Aufzuchtmöglichkeiten von Tieren in Gefangenschaft, sowie Untersuchungen betreffend heimischer Flora und Gehölze.
Durch Ihre Freiwilligenarbeit in Brasilien in diesem Projekt helfen Sie aktiv mit, unsere Natur lebenswert und nachhaltig zu erhalten!
füttern der Tiere
reinigen der Anlagen
dem Tierarzt helfen
Bäume pflanzen
Unkrautkontrolle
Wartung der Wanderwege
sich mit den Spezies beschäftigen und sich um sie kümmern
Tagesablauf
Die Aktivitäten im Projekt können, je nach aktuellen Anforderungen, variieren – üblicherweise arbeiten Sie vom 7:00 Uhr am Morgen bis 17:00 Uhr am Nachmittag mit einer 2-stündigen Mittagspause. Der Zeitplan ist witterungsabhängig, beinhaltet aber meist folgendes:
Aufstehen und Frühstück zubereiten
Der Projektkoordinator weist Ihnen die Aufgaben des Tages zu
Sie erhalten eine Einweisung
Sie beginnen mit Ihren Aktivitäten
Mittagspause*
Weiterarbeit im Projekt
Sie beenden Ihre Tagesarbeit und kehren in die Unterkunft zurück
Abendessen* – dann Pause bis zum nächsten Tag
Das Mittag- und Abendessen besteht aus typischen, brasilianischen Gerichten, die von einem Restaurant, das sich in der Nähe des Projektes befindet, angeliefert werden. Spezielle Ernährungsbedürfnisse (wie vegetarisches oder veganes Essen) können nicht berücksichtigt werden.
Sie können erwarten:
eine einzigartige Erfahrung
die Gelegenheit an Naturschutzbelangen mitzuwirken
die Chance als Freiwillige(r) einen Beitrag zu leisten
Referenzen und ein Zertifikat zu erhalten
die Möglichkeit Orte zu besuchen, die Touristen nicht zu sehen bekommen
Zutaten für ein Frühstück, das Sie sich selbst zubereiten müssen
helfen beim Waschen und Reinigen
Nicht erwarten hingegen können Sie:
Ein aktives Nachleben und einen Ort zum Party feiern. Alkoholische Getränke sind in diesem Projekt streng verboten – Zuwiderhandlungen führen zum Ausschluss aus dem Projekt.
Viele Freizeitmöglichkeiten. Das Projekt befindet sich etwa 30km von Curitiba entfernt in einer abgelegenen Gegend. Wir empfehlen Ihnen, für die Abende Bücher oder andere Dinge zum Zeitvertreib mitzunehmen. Es gibt in ca. 3km Entfernung einen kleinen Ort mit u.a. einer Post, einer Bank, Apotheke, Markt, Krankenhaus, der zu Fuß oder per Fahrrad erreicht werden kann.
guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
Tier- und Naturliebe
ausreichende Englischkenntnisse
Volljährigkeit
polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

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Amazonas
Die Hälfte Brasiliens wird vom Amazonasgebiet bedeckt, welches aus einem gigantischen System von Flüssen und Wäldern besteht. Bis heute sind viele Nebenflüsse des Amazonas noch unerforscht; von den geschätzten 15 000 Tierarten des Amazonastieflands sind Tausende von Fischen und Vögeln sowie Hunderte von Säugetierarten noch nicht klassifiziert. Als Ausgangspunkt für Exkursionen ins Amazonasgebiet eignet sich beispielsweise Manaus am Rio Negro, 10 km oberhalb dessen Mündung in den Amazonas. Eine Tour auf eigene Faust ist nicht wirklich empfehlenswert, da die dichtbewachsenen Urwald-Tropen eigen sind und ihre ganz eigenen Gesetze haben. Die einzigartige Flora und Fauna des Urwalds lassen sich am einfachsten bei einem geführten Bootstrip erleben. Auf diese Weise gewinnt man auch einen Eindruck von der Lebensweise der „caboclos“, d. h. der Einwohner der kleinen Flusssiedlungen rund um Manaus.

Pantanal
Das Biosphärenreservat Pantanal (UNESCO Welterbe) ist eine riesige brasilianische Schwemmebene im äußersten Westen des Landes, an der Grenze zu Bolivien und zählt zu den größten Binnenland-Feuchtgebieten der Welt. Um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben zu können, bieten im Pantanal zahlreiche Reiseagenturen unterschiedliche Touren an, man kann sich per pedes, auf dem Pferd oder mit dem Boot, etwa auf dem Rio Claro, dem Rio Cuiaba und Rio Sao Lourenco fortbewegen. Am häufigsten sind Vögel zu sehen, aber man findet auch Pantanal-Hirsche, das Riesennagetier Capybara, Otter, Anakondas, Iguanas, Jaguare, Pumas, Krokodile, Wild und Ameisenbären. In diesem Gebiet gibt es nur wenige Menschen und keine Städte. Zufahrt hat man über die Transpantaneira-Straße, die beim Örtchen Porto Jofre endet. Ein weiterer Startpunkt ist das Städtchen Bonito – Anreise via Campo Grande, von dort dann noch fünf Stunden mit dem Bus.

Lençóis Maranhenses Nationalpark
Die Lençóis Maranhenses sind ein faszinierendes Dünengebiet an der brasilianischen Nordküste und bestehen aus endlos weiten, sanft geschwungenen Salzwiesen, azurblauen Lagunen und schneeweißen Sanddünen, in denen sich das helle Licht von Brasiliens einziger Wüste spiegelt. Der rund 1.550 Quadratkilometer große Park wurde im Jahr 1981 zum Nationalpark erklärt und bildet einen beeindruckenden Farbkontrast zu Großstädten und wildbewachsenem Amazonasgebiet. Die Sanddünen sind bis zu 40 Meter hoch und erstrecken sich über 50 Kilometer in das Landesinnere, an der Küste erstrecken sie sich über fast 70 Kilometer – die Strände sind meist menschenleer. Obgleich es sich um eine Wüste handelt, gibt es zwischen Januar und Juli regelmäßig Regenfälle. Dadurch sammelt sich in den Tälern zwischen den Dünen frisches Regenwasser und somit entstehen dort tausende türkisblauer Seen. Die Gemeinden Humberto de Campos, Primeira Cruz, Santo Amaro do Maranhão und Barreirinhas bilden die Eingangsorte zum Lençóis Maranhenses Nationalpark.
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