Gemeinschaftszentrum in Curitiba
Freiwilligenarbeit

Gemeinschaftszentrum in Curitiba

1.235.– €
4–12 Wochen
sonntags
Curitiba
Programmkategorien:Kinderbetreuung, Pädagogik, Soziale Arbeit

Die gemeinnützige Trägerorganisation "Holding Hands" setzt sich bereits seit 1997 für sozial schwache Familien in Portao (Curitiba) ein.

Dieses Projekt baut auf Prävention. Es hat ein großes Angebot in den Bereichen Freizeit, Kunst, Musik und Sport, welches in erster Linie an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 12 Jahren gerichtet ist. Die Kinder und Heranwachsenden aus sozial schwachen Schichten des Stadtteils Portao verbringen die Hälfte des Tages im Projekt, anstatt auf der Straße, wo sie den Gefahren durch Drogen und Gewalt ausgesetzt wären. Das Projekt baut auf Prävention – das heißt man konzentriert sich auf Angebot in der Gemeinde, wie z.B. Freizeit-, Kunst-, Musik- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche aus der näheren Umgebung. Durch außerschulische Jugendarbeit versucht man hier sowohl Unterstützung, als auch Begleitung in einer sensiblen Lebensphase zur Verfügung zu stellen. Die Freiwilligen helfen bei der Organisation unterschiedlicher Workshops, bei Garten- und Renovierungsarbeiten oder leiten, je nach eigener Neigung, bei Handarbeiten und künstlerischen Aktivitäten an.

Ziel Ihrer Arbeit als Freiwillige(r) im Projekt ist es, jeder einzelnen Person, die am Programm teilnimmt bewusst zu machen, welche Rolle bzw. Verantwortung sie in ihrem Umfeld und der Gesellschaft innehat und sie darin zu bestärken, für ihre Träume und Ziele zu kämpfen. Es werden unterschiedliche Aktivitäten angeboten, die dazu dienen sollen, die Verbindung der Kinder, bzw. deren Familien, und der Gesellschaft zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen erhalten Hilfestellung dabei, ihr eigenes Potential zu erkennen und alternative Wege zu gehen.

Zeigen Sie Ihre Solidarität und unterstützen Sie mit Ihrem Engagement durch Freiwilligenarbeit in Brasilien dieses Projektes und damit Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Sofern Sie Interesse daran haben, zusätzlich Portugiesisch zu erlernen, so besteht ebenfalls die Möglichkeit, einen Sprachkurs mit dem Einsatz als Freiwillige(r) zu kombinieren - bitte fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne!

Ihre täglichen Aufgaben können, je nach tatsächlichem Bedarf, variieren. Allerdings können typische Aufgaben so aussehen:

  • organisieren von Freizeitaktivitäten, wie spielen mit Spielzeugen und anleiten zu Handarbeiten oder künstlerischen Aktivitäten (wie Malen, Theater, Tanzen)

  • Unterstützung der Lehrkräfte bei unterschiedlichen Workshops

  • Wenn erforderlich, Hilfe bei Gartenarbeiten oder Renovierungsarbeiten

Weitere Anregungen von Freiwilligen, je nach eigenem Kenntnisstand, sind stets willkommen.

Tagesplan

Die Arbeitszeit beträgt sechs Stunden täglich – Sie werden sowohl am Vor- als auch am Nachmittag mit den Kindern arbeiten.

  • guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrationsfähigkeit

  • Interesse an der lateinamerikanischen Kultur

  • Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

  • ausreichende Englischkenntnisse

  • Volljährigkeit

  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Brasilien

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Amazonas

Amazonas

Die Hälfte Brasiliens wird vom Amazonasgebiet bedeckt, welches aus einem gigantischen System von Flüssen und Wäldern besteht. Bis heute sind viele Nebenflüsse des Amazonas noch unerforscht; von den geschätzten 15 000 Tierarten des Amazonastieflands sind Tausende von Fischen und Vögeln sowie Hunderte von Säugetierarten noch nicht klassifiziert. Als Ausgangspunkt für Exkursionen ins Amazonasgebiet eignet sich beispielsweise Manaus am Rio Negro, 10 km oberhalb dessen Mündung in den Amazonas. Eine Tour auf eigene Faust ist nicht wirklich empfehlenswert, da die dichtbewachsenen Urwald-Tropen eigen sind und ihre ganz eigenen Gesetze haben. Die einzigartige Flora und Fauna des Urwalds lassen sich am einfachsten bei einem geführten Bootstrip erleben. Auf diese Weise gewinnt man auch einen Eindruck von der Lebensweise der „caboclos“, d. h. der Einwohner der kleinen Flusssiedlungen rund um Manaus.

Pantanal

Pantanal

Das Biosphärenreservat Pantanal (UNESCO Welterbe) ist eine riesige brasilianische Schwemmebene im äußersten Westen des Landes, an der Grenze zu Bolivien und zählt zu den größten Binnenland-Feuchtgebieten der Welt. Um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben zu können, bieten im Pantanal zahlreiche Reiseagenturen unterschiedliche Touren an, man kann sich per pedes, auf dem Pferd oder mit dem Boot, etwa auf dem Rio Claro, dem Rio Cuiaba und Rio Sao Lourenco fortbewegen. Am häufigsten sind Vögel zu sehen, aber man findet auch Pantanal-Hirsche, das Riesennagetier Capybara, Otter, Anakondas, Iguanas, Jaguare, Pumas, Krokodile, Wild und Ameisenbären. In diesem Gebiet gibt es nur wenige Menschen und keine Städte. Zufahrt hat man über die Transpantaneira-Straße, die beim Örtchen Porto Jofre endet. Ein weiterer Startpunkt ist das Städtchen Bonito – Anreise via Campo Grande, von dort dann noch fünf Stunden mit dem Bus.

Lençóis Maranhenses Nationalpark

Lençóis Maranhenses Nationalpark

Die Lençóis Maranhenses sind ein faszinierendes Dünengebiet an der brasilianischen Nordküste und bestehen aus endlos weiten, sanft geschwungenen Salzwiesen, azurblauen Lagunen und schneeweißen Sanddünen, in denen sich das helle Licht von Brasiliens einziger Wüste spiegelt. Der rund 1.550 Quadratkilometer große Park wurde im Jahr 1981 zum Nationalpark erklärt und bildet einen beeindruckenden Farbkontrast zu Großstädten und wildbewachsenem Amazonasgebiet. Die Sanddünen sind bis zu 40 Meter hoch und erstrecken sich über 50 Kilometer in das Landesinnere, an der Küste erstrecken sie sich über fast 70 Kilometer – die Strände sind meist menschenleer. Obgleich es sich um eine Wüste handelt, gibt es zwischen Januar und Juli regelmäßig Regenfälle. Dadurch sammelt sich in den Tälern zwischen den Dünen frisches Regenwasser und somit entstehen dort tausende türkisblauer Seen. Die Gemeinden Humberto de Campos, Primeira Cruz, Santo Amaro do Maranhão und Barreirinhas bilden die Eingangsorte zum Lençóis Maranhenses Nationalpark.

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